Neuigkeiten Timeline

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Juli 24, 2026

Ivalua und Unite kooperieren für nahtlosen Zugang zu Europas Netzwerk vertrauenswürdiger Lieferanten

Bildung, Karriere, Schulungen
Juli 24, 2026

Zu Hause alt werden ist möglich durch Senioren-Assistenz

Medien, Kommunikation
Juli 24, 2026

Busch CEO-Beratung: Die Herausforderungen der C-Level

Immobilien
Juli 24, 2026

Hotel Investments AG: Hotelapartments in WEG-geführten Hotelbetrieben

Bildung, Karriere, Schulungen
Juli 24, 2026

Gesund führen: Führungskräfte mit einem Blended Learning Programm hierbei unterstützen

Tourismus, Reisen
Juli 24, 2026

Was Hotelgäste heute wirklich erwarten – fünf Trends, die über den Erfolg von Hotels entscheiden

Immobilien
Juli 24, 2026

Peter Straub Immobilienmanagement setzt auf Gesundheitsstandorte in Basel und Bern

IT, NewMedia, Software
Juli 24, 2026

Sich mit KI-Unterstützung ISO-zertifizieren lassen

IT, NewMedia, Software
Juli 24, 2026

Comsysto Reply unterstützt Audi bei der Weiterentwicklung seiner B2B-Gebrauchtwagenplattform mit einem KI-basierten Multi-Agenten-System

Umwelt, Energie
Juli 24, 2026

Nextpower schließt die Übernahme von Prevalon Energy ab und startet neues Geschäft für fortschrittliche Energiespeicher

Allgemein
Juli 24, 2026

Wachstum ermöglichen: Max Weiss über sinnvolle Skalierungsstrategien für junge Unternehmen

Sport, Events
Juli 24, 2026

Speeron Surf-Balance-Board aus Holz mit Rolle

Immobilien
Juli 24, 2026

Konstruktiv statt misstrauisch: Der BFW Landesverband begrüßt den Berliner Mietenscan als fairen Weg

Computer, Information, Telekommunikation
Juli 24, 2026

Firmen verzichten wegen Datenschutz auf Microsoft-KI

Im Mittelpunkt unternehmerischer Wertschöpfung stehen die Menschen

GGS entwickelt „Heilbronner Erklärung zur gesellschaftlichen Verantwortung in
der Wirtschaft“

Die Finanz- und Wirtschaftskrise hinterlässt ihre Spuren. Das Vertrauen der Menschen in die Marktwirtschaft leidet. Mittelständische Unternehmen und Organisationen aus der Region Heilbronn-Franken, aber auch aus dem übrigen Bundesgebiet begegnen diesem Vertrauensverlust gemeinsam mit der „Heilbronner Erklärung zur gesellschaftlichen Verantwortung in der Wirtschaft“. Unterzeichnet wird die Erklärung im Rahmen der Tagung „Markt, Mensch, Mittelstand – Unternehmerische Verantwortung lernen und leben“, die das Deutsche Netzwerk Wirtschaftsethik (DNWE) und die German Graduate School (GGS) gemeinsam vom 13. bis zum 15. September 2012 auf dem Bildungscampus der Dieter Schwarz Stiftung veranstalten.

Die Heilbronner Erklärung

„Im Mittelpunkt unternehmerischer Wertschöpfung stehen die Menschen, das ist die zentrale Schlussfolgerung der Heilbronner Erklärung“, erläutert Professor Christopher Stehr von der GGS, der die Erklärung gemeinsam mit anderen GGS-Wissenschaftlern und Unternehmern aus der Region Heilbronn-Franken entwickelt hat. Konkret sei das eine Forderung nach weltweiter sozialer Gerechtigkeit und uneingeschränkter Generationengerechtigkeit, so Stehr weiter.

Langfristig erfolgreicher

Das öffentliche Bekenntnis zu gesellschaftlicher Verantwortung bedeute für Unternehmen nicht nur eine kritische Durchleuchtung ihrer Produktionsketten und -abläufe. Sie werden durch ihr gesellschaftliches Engagement auch langfristig erfolgreicher, ist Christopher Stehr überzeugt. „Unternehmen machen sich als Arbeitgeber interessanter und profitieren von Mitarbeitern, die sich mit ihrer Tätigkeit identifizieren und motiviert sind. Außerdem berücksichtigen Kunden und Stakeholder in ihren Entscheidungsprozessen zunehmend die Unternehmensethik und das gesellschaftliche Engagement eines Unternehmens. Das ist empirisch erwiesen“, weiß der GGS-Wissenschaftler aus der Forschung zur gesellschaftlichen Verantwortung.

Integration in Studiengänge

Studien zeigen tatsächlich, dass eine Integration und Umsetzung von gesellschaftlichem Engagement und sozialer Verantwortung – sofern sie authentisch erfolgen – in den meisten Fällen zu wirtschaftlichem Erfolg führen. Davon ist man an der GGS schon lange überzeugt. „Unser Anspruch ist, verantwortungsvolle Führungspersönlichkeiten zu entwickeln, um nachhaltige Werte für Gesellschaft und Unternehmen zu schaffen“, beschreibt GGS-Präsident Dirk Zupancic die Philosophie seiner Hochschule. „Das wollen wir künftig aber nicht nur im Rahmen der Lehre tun, sondern auch ganz praktisch in unsere Studiengänge integrieren“, gibt der Professor für Vertrieb und Marketing einen Ausblick auf die künftige Ausrichtung der GGS-Studiengänge. Man entwickle deshalb gerade entsprechende Programme, die in die einzelnen Studiengänge integriert werden sollen. Dabei spielten Kooperationen mit sozialen Einrichtungen eine wichtige Rolle, so Zupancic.

Wirtschaftsethik im Mittelstand

Dass die GGS mit ihrem neuen Lehransatz richtig liegt, zeigen viele kleine und mittelständische Firmen. Sie nehmen gesellschaftliche Verantwortung schon lange und eindrucksvoll wahr. Deshalb haben DNWE und GGS ganz gezielt die Situation des unternehmerischen Mittelstandes zum Thema der aktuellen Tagung in Heilbronn gemacht. „Mittelständische Firmen haben sicherlich aufgrund der Unternehmensgröße und, weil Eigentümer und Geschäftsführer meist identisch sind, Vorteile, wenn es darum geht, Verantwortung im Sinne wirtschaftsethischer Kriterien im Unternehmen zu verankern“, berichtet Martin Priebe, Mitglied des DNWE-Vorstands. Doch auch sie müssten sich mit neuen Herausforderungen wie der Globalisierung aktiv und kreativ auseinandersetzen, wenn sie dieser Verantwortung auch künftig gerecht werden wollten, so Priebe. Genau dieses Spannungsverhältnis von immer neuen Marktanforderungen einerseits und dem Bestreben, menschengerecht zu wirtschaften, sei Anlass für die inhaltliche Konzeption des Kongresses gewesen, führt Priebe aus. Dass dies für die Betriebe nicht nur Wertschätzung von Menschen, sondern wirtschaftlich auch überdurchschnittliche Wertschöpfung hervorbringt, soll die Tagung anhand einiger Unternehmer-Beispiele zeigen.

Unterstützung durch Dieter Schwarz Stiftung

Unterstützt werden die Tagung „Markt, Mensch, Mittelstand – Unternehmerische Verantwortung lernen und leben“ und die Heilbronner Erklärung durch die Dieter Schwarz Stiftung. Sie fördert gerade mit dem Bildungscampus in Heilbronn lebenslanges Lernen. Mit seinen unterschiedlichen Bildungseinrichtungen von der Weiterbildungsakademie für Kindertagesstätten und Schulen, über eine Außenstelle einer staatlichen Hochschule bis zur privaten, staatlich anerkannten Hochschule für Unternehmensführung ist der Campus offen für Menschen, Unternehmen und Organisationen der Stadt, der Region und darüber hinaus. „Wir wollen so fachübergreifend den Dialog und die Kommunikation zwischen den Bildungseinrichtungen und den Unternehmen, aber auch zwischen Staat, Wirtschaft und Gesellschaft voranbringen, ein wichtiger Schlüssel für Innovation und wirtschaftlichen Fortschritt, aber auch für Integration, für gegenseitigen Respekt und für Offenheit“, betont Dr. Erhard Klotz, Geschäftsführer der Dieter Schwarz Stiftung. Das sei auch der Wunsch des Stifters, der mit seinem Engagement im Bildungsbereich die gesellschaftliche Entwicklung fördern wolle, so Klotz. Denn: „Bildung ist unser wichtigster Rohstoff, den wir in Deutschland haben.“

Weitere Informationen unter www.ggs.de/csr

Die German Graduate School of Management and Law ist eine staatlich anerkannte private Hochschule, die von der Dieter Schwarz Stiftung gefördert wird. Sie ist international ausgerichtet und arbeitet weltweit mit führenden Universitäten in Forschung und Lehre zusammen. Im Zentrum von Lehre und Forschung steht die Entwicklung der Unternehmerpersönlichkeit und die Gestaltung von Innovationsprozessen. Die German Graduate School of Management and Law konzentriert sich auf berufsbegleitende Studienprogramme für Führungstalente und bietet Weiterbildungsprogramme für Führungsteams an.

Kontakt:
German Graduate School of Management and Law
Dr. Marcus Schwarzer
Bildungscampus 2
74076 Heilbronn
07131 645636-18
markus.schwarzer@ggs.de
http://www.ggs.de

(Visited 25 times, 1 visits today)
Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert