Viele KI-Projekte scheitern nicht an der KI-Technologie, sondern an der Umsetzung. Hauptprobleme sind Daten, Prozesse, Compliance, Kultur und fehlende Klarheit darüber, was man eigentlich erreichen will.
„Ask not what you can do with AI. Ask what AI can do for you.”
Wie schaffen Unternehmen eine KI-Nutzung mit Mehrwert statt unüberlegter, übereilter Einführungen? VIER, ein deutscher Anbieter von KI-basierten Lösungen und Produkten gibt Empfehlungen.
Vor dem Planungsstart von KI-Projekten sollten Unternehmen ein ganzheitliches Bild über ihre aktuelle Prozesslandschaft gewinnen und sich Klarheit über Datenquellen, Anwendungsfälle und Automatisierungspotenziale verschaffen. Nur so lässt sich eine belastbare Grundlage für KI-Projekte aufbauen.
Dabei sollten sie alle relevanten Fragestellungen rund um den Einsatz von Agentic AI systematisch klären. Dies gelingt entlang klar definierter Themenfelder – von Tooling über Daten und Wissensquellen bis hin zu Kundenzielen und Prozessen.
Die entscheidenden Themen sind:
Konkrete Anwendungsfälle identifizieren
– Welche Prozesse eignen sich für eine Automatisierung?
– Welche Use Cases sind erfolgversprechend und welche Anwendungen eignen sich für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz?
– Welcher bestehende Prozess soll automatisiert werden? Wie läuft der Prozess aktuell ab und wie könnte er mit KI besser funktionieren?
Gewünschte KI-Ergebnisse
– Welche strategischen Ziele unterstützt die KI?
– Welchen messbaren Mehrwert und welchen Nutzen soll die KI erzielen?
– Welchen quantifizierbaren Nutzen (z. B. Zeitersparnis, Umsatzsteigerung) bringt die Lösung?
Status der Datengrundlage
– Welche Daten sind für die KI-Nutzung nötig? Auf welche internen und externen Wissensquellen kann KI zugreifen?
– Sind die notwendigen Daten vorhanden und welche Systeme oder KI-Modelle werden benötigt?- Sind dynamische Schnittstellen verfügbar? Wie lassen sich Datenqualität und Aktualität sicherstellen?
Persona des KI-Agenten
– Welchen Ton und Kommunikationsstil soll der KI-Agent haben?
– Welchen Namen soll der KI-Agent bekommen und wie soll er aussehen?
Machbarkeit, Compliance und Umsetzung prüfen
– Wie lässt sich die geplante Lösung technisch umsetzen und ausrollen?
– Welche Governance- und Compliance-Konzepte sind notwendig?
– Wie wird die Compliance überwacht, welche Parameter müssen dokumentiert werden?
Organisation, Kompetenz und menschliche Kontrolle
– Welche Fachbereiche sind von der KI-Einführung betroffen, wer ist im Team verantwortlich und welche Rollen müssen besetzt werden?
– Welche Entscheidung darf die KI treffen – welche nicht?
– Wann greifen Handover-Mechanismen, also wann erfolgt eine strukturierte Übergabe von einem KI-System an einen Mitarbeiter?
– Wie werden die Human-in-the-Loop-Konzepte umgesetzt?
Erfolgsmessung
– Welche KPIs sind relevant?
– Welche Zielwerte (z.B. ATH – Average Handling Time, CSAT – Customer Satisfaction Score) sollten definiert werden?
– Wie werden diese kontrolliert?
Ganzheitliches Bild der bestehenden KI-Landschaft und ihrer Potenziale
Wer diese Fragen beantwortet, ehe KI-Projekte an den Start gehen, schafft Orientierung, reduziert die Komplexität und ebnet den Weg zu einer skalierbaren, verantwortungsvollen KI-Strategie. Genau diese ist der wesentliche Baustein für einen messbaren Mehrwert und langfristigen KI-Erfolg.
Um diese Themen kompetent, übersichtlich und einfach zu klären, bietet VIER allen Interessierten ein kostenfreies AI Strategy Canvas. Dieses strukturierende Framework ist hier (https://www.vier.ai/unternehmen/downloads/ai-strategy-canvas/) erhältlich.
Praxisbeispiele zum Nutzen eines AI Strategy Canvas lesen Sie in diesem Blog (https://www.vier.ai/unternehmen/blog/ki-mehrwert/).
Über VIER
Das Technologieunternehmen VIER denkt Kundendialog und Kommunikation neu. Die KI-basierten Lösungen und Produkte von VIER machen kontaktbasierte Geschäftsvorgänge effizienter und verbessern Customer Experience und User Experience spür- und messbar. VIER kombiniert künstliche mit menschlicher Intelligenz, Expertise mit Intuition, jahrelange Erfahrung mit Innovation und Forschung – sichere Daten, deutsche Cloud und lokaler Service inklusive! VIER blickt auf über 30 Jahres Expertise im Bereich Kundenkommunikations-Software und beschäftigt an seinen Standorten in Hannover, Berlin, Aachen und Karlsruhe aktuell rund 200 Mitarbeiter:innen. Das Unternehmen wird geführt von CEO Rainer Holler.
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