Neuigkeiten Timeline

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Juli 17, 2026

IRIS begleitet Adaptive ML vom Seed-Investment zum Exit an Datadog

Computer, Information, Telekommunikation
Juli 17, 2026

AOC präsentiert: Gaming-Monitore CU34G4CA und CU34G4ZCA

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Juli 17, 2026

Human Quality Capital: Wiesbadener Führungsexpertin erhält höchste Auszeichnung für Zukunftsansatz im KI-Zeitalter

Kunst, Kultur
Juli 17, 2026

Stadt Dachau – vielfältiges Kultur- und Freizeitprogramm lädt zum Entdecken ein

Bildung, Karriere, Schulungen
Juli 17, 2026

Buch Mitarbeiterbindung: Jetzt im Handel!

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Juli 17, 2026

Cyberangriff auf Unternehmen und Selbständige: Soforthilfe durch Rechtsanwälte für Cyberkriminalität

Bildung, Karriere, Schulungen
Juli 17, 2026

Young Talents Day: Nachwuchsförderung in der Wiener Top-Hotellerie

Allgemein
Juli 17, 2026

Sieben Fragen vor jedem Online-Marketing-Vertrag

IT, NewMedia, Software
Juli 17, 2026

KI-Richtlinie für Unternehmen: Security Awareness Toolbox zukünftig mit kostenloser Vorlage

IT, NewMedia, Software
Juli 17, 2026

ISO 27001 Audit erneut bestanden: niteflite steht für geprüfte IT-Sicherheit

Immobilien
Juli 17, 2026

Hotel Sansibar: Hotel Green Ocean Zanzibar eröffnet nach umfassendem Design-Upgrade

Medizin, Gesundheit, Wellness
Juli 17, 2026

Ein Jahr nach Gründung: Schweizer Nahrungsergänzungs-Startup Revitera liefert in 13 europäische Länder

Kunst, Kultur
Juli 17, 2026

Spannung, Abgründe und die Suche nach Gerechtigkeit

IT, NewMedia, Software
Juli 17, 2026

Neue Social Media API vereinfacht Multi-Network Publishing über einheitliche Schnittstelle

Zuckerreduktion als Gewichtsrisiko

Die Balance entscheidet

Zuckerreduktion als Gewichtsrisiko

Foto: Fotolia / Nikolay (No. 6077)

sup.- Als Mittel gegen Übergewicht wird die Reduktion von Zucker in Lebensmitteln diskutiert. Der Glaube, weniger Zucker in Pudding oder Müsli würde schlanker machen, könnte sich als Irrglaube mit negativen Folgen herausstellen.

Die Behauptung, Zucker sei der wesentliche Verursacher von Übergewicht, geht in zwei wichtigen Punkte an der Realität vorbei. Eine grundlegende ernährungswissenschaftliche Erkenntnis wird damit geleugnet. Das Missverhältnis zwischen aufgenommenen und verbrauchten Kalorien schafft Pfunde auf den Hüften. Viele Kalorien bei einem geringen Verbrauch durch eine inaktive Lebensweise sind das eigentliche Problem. Woher das Zuviel an Kalorien kommt, ist dem Körper eigentlich egal. Deshalb fordert der Ernährungs-Publizist Detlef Brendel in seinem Buch „Schluss mit Essverboten“, dass nicht über einzelne Bausteine der Ernährung spekuliert, sondern über den Lebensstil diskutiert wird. Die Balance zwischen Aufnahme und Verbrauch von Kalorien, so Brendel, ist verantwortlich für die schlanke Linie oder ein Gewichtsproblem.

Ähnlich sieht das Prof. Dr. Peter Nawroth von der Uniklinik Heidelberg. Die Menge der Nahrung ist aus seiner Sicht entscheidend für eventuelle Risiken. Was die Menschen essen, sei eigentlich egal. Es soll nur nicht zu viel sein. Wer sich abwechslungsreich ernähre und nicht mehr esse als sein Körper verbrenne, so Nawroth, mache alles richtig.

Das Risiko, mit der Zuckerreduktion die Entstehung von Übergewicht zu verstärken, liegt zudem in einer Fehleinschätzung der Verbraucher. Nach einer aktuellen Forsa-Studie gehen je nach Produkt 84 bis 90 Prozent der deutschen Verbraucher davon aus, dass Nahrungsmittel ohne oder mit reduziertem Zuckergehalt auch weniger Kalorien haben. Mit dieser Vorstellung neigen Verbraucher dazu, das belegen internationale Studien, dann auch einmal eine größere Portion essen zu dürfen. Dies ist ein fataler Irrtum, weil weniger Zucker nicht gleich weniger Kalorien bedeutet. Die Reduktion von Zucker in einem Lebensmittel erfordert den Ersatz durch eine andere Zutat, die ihrerseits auch Kalorien enthält. Weniger Kohlenhydrate können beispielsweise durch mehr Fett ausgeglichen werden. Auch hier bietet die Forsa-Studie eine ernüchternde Erkenntnis. Rund 69 Prozent der Verbraucher wissen nicht, dass Fett mit neun kcal also pro Gramm mehr Kalorien enthält als Zucker mit nur vier kcal pro Gramm. Das Risiko für einen Bumerang-Effekt steigt.

Supress
Redaktion Andreas Uebbing

Kontakt
Supress
Andreas Uebbing
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

(Visited 41 times, 1 visits today)
Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert