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TIC begrüßt Deregulierungspläne für Uber & Co.

Deregulierung des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) ist überfällig / Travel Industry Club begrüßt entsprechende Pläne von cnetz / Reiseindustrie braucht dringend verlässliche Rahmenbedingungen für digitale Innovationen

TIC begrüßt Deregulierungspläne für Uber & Co.

Frankfurt, 23. Mai 2016 – Als führender Wirtschaftsclub der Reiseindustrie begrüßt der Travel Industry Club (TIC) die Pläne der digitalpolitischen Vereinigung der CDU, cnetz. Diese hat Ende April einen Beschluss zur Deregulierung des Personenbeförderungsgesetzes gefasst, der unter anderem den Wegfall fester Fahrpreise für Taxifahrten sowie der Taxi- und Mietwagenkonzessionen vorsieht und das Ende der Rückkehrpflicht für Mietwagenunternehmer fordert.

„Das deutsche Personenbeförderungsgesetz muss dringend reformiert werden“, sagt TIC-President Dirk Bremer. In seiner aktuellen Form behindere das Gesetz nicht nur massiv innovative Geschäftsmodelle wie beispielsweise von Uber, sondern erschwere auch den gerade für die Reiseindustrie so wichtigen Weg in eine erfolgreiche digitale Zukunft und kundenfreundliche Mobilität.

Laut TIC trägt die angestrebte Deregulierung des PBefG der stetig wachsenden Relevanz der Sharing Economy Rechnung, steigert den Wettbewerb innerhalb der Mobilitätsbranche und bewirkt so deutlich positive Effekte im Sinne der Reisekunden.

Bremer: „Als Wirtschaftsclub unterstützen wir grundsätzlich jede Form von Deregulierung. Im Falle des Personenbeförderungsgesetzes ist eine Überarbeitung mehr als überfällig. Die heute geltenden Regeln stammen noch aus einer Ära, in der Digitalisierung und Disruption keine Rolle in unserer Wirtschaft gespielt haben. Doch das hat sich komplett verändert. Gerade als Reiseindustrie müssen wir uns dafür einsetzen, dass Deutschland bei der Digitalisierung der Mobilität im internationalen Vergleich nicht abgehängt wird.“

Als eines der „letzten Reservate“ bezeichnet TIC-Vorstandsmitglied Jörg Gerhardt das aktuell geltende Personenbeförderungsgesetz. Dies müsse aufgebrochen werden. „Die geltenden Regelwerke sind heute nicht mehr sinnvoll anwendbar“, so Gerhardt. Sie dienten nur noch dazu, den Berufsstand der Taxifahrer vor dem Wettbewerb zu schützen. Gerhardt betont: „Die großen Ressentiments in einigen Teilen der Mobilitätsbranche sind meines Erachtens völlig unbegründet. Auch anderen Industrien, etwa der Musik- oder der Buchbranche, haben Digitalisierung, wachsender E-Commerce, neue Medien und die damit verbundenen Veränderungen weit weniger Schaden zugefügt, als zunächst von den Beteiligten befürchtet.“

Um die Reiseindustrie als digitalen Innovationsträger weiter voranzutreiben, hat der Travel Industry Club bereits im März eine Agenda mit neun Thesen aufgestellt. Danach setzt sich der TIC innerhalb der Branche insbesondere ein für:
1.Verbesserung der digitalen Infrastruktur
2.Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Datenschutz und Dateninnovation
3.Verbindliche Geschäftsstandards für alle digitalen Angebote
4.Rechtssicherheit im globalen Datenverkehr
5.Effektiverer Schutz vor Cyber-Kriminalität
6.Mehr Anreize für die Digitalisierung in kleinen und mittelständischen Unternehmen
7.Förderung der Ausbildung 4.0
8.Flexiblere Arbeitsmodelle
9.Erleichterung bei der Einstellung außereuropäischer IT-Spezialisten

+++
Hintergrundinformation:
Der Travel Industry Club wurde im Jahr 2005 gegründet und hat sich als unabhängiger und einziger Wirtschaftsclub etabliert, in dem Macher und Beweger sämtlicher Segmente der Reisebranche organisiert sind. Die rund 800 persönlichen Mitglieder (Stand Mai 2016) sind führende Köpfe der Reisebranche. Zu den Mitgliedern gehören Führungskräfte von Verkehrsträgern, Hotellerie, Reiseveranstaltern, Reisemittlern, Flughäfen, Verbänden, Technologieanbietern, Versicherungen und Beratungsunternehmen sowie Pressevertreter und akademische Lehrbeauftragte. Der Club versteht sich als innovativer „Think Tank“ der Branche und hat sich zum Ziel gesetzt, die wirtschaftliche Bedeutung der Reiseindustrie stärker ins Licht der Öffentlichkeit, der Medien und der Politik zu rücken. Bei verschiedenen Veranstaltungsformaten werden zukunftsweisende, wirtschaftlich relevante, gesellschaftspolitische und wissenschaftliche Themen in die breite Diskussion gebracht. Der Travel Industry Club ist die zentrale Netzwerk- und Kommunikationsplattform für die Entscheider der Reiseindustrie und der im Wertschöpfungsprozess verbundenen Unternehmen, zeichnet Persönlichkeiten sowie herausragende Leistungen der Branchenteilnehmer aus und schafft die Bühne für eine gebührende öffentliche Wertschätzung der Branchenbelange. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.travelindustryclub.de.

Der Travel Industry Club wurde im Jahr 2005 gegründet und hat sich als unabhängiger und einziger Wirtschaftsclub etabliert, in dem Macher und Beweger sämtlicher Segmente der Reisebranche organisiert sind.

Firmenkontakt
Travel Industry Club
Mareen Lipkow
Friedensstraße 9
60311 Frankfurt am Main
069 9511997-13
mareen.lipkow@travelindustryclub.de
www.travelindustryclub.de

Pressekontakt
c/o BALLCOM GmbH
Sabine Horn
Frankfurter Str. 20
63150 Heusenstamm
06104 6698-15
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www.travelindustryclub.de

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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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