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Doppel-Ausstellung zum 1. Weltkrieg im Brücke-Museum Berlin

1. August bis 16. November 2014

Doppel-Ausstellung zum 1. Weltkrieg im Brücke-Museum Berlin

Erich Heckel, Nordsee, 1916, Brücke-Museum Berlin, Dauerleihgabe aus dem Nachlaß Erich Heckel

Weltenbruch – Die Künstler der Brücke im Ersten Weltkrieg 1914 – 18
und
Ernst Ludwig Kirchner – Peter Schlemihls wundersame Geschichte, 1915
1. August bis 16. November 2014

2014 jährt sich zum 100. Mal der Zeitpunkt, der den Beginn des Ersten Weltkriegs markiert. Aus diesem Anlaß präsentiert das Brücke-Museum Berlin zwei signifikante Ausstellungen, die das Thema aus der Sicht der „Brücke“-Künstler aufgreifen und individuelle Zeugnisse der Zeit liefern.

Der Erste Weltkrieg und die Künstler der „Brücke“

Der Erste Weltkrieg ging als erste umfassende Katastrophe des 20. Jahrhunderts in die Geschichte ein, die grundlegende globale Veränderungen auf politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene nach sich zog. Kriegs- und Nachkriegsjahre waren durch ein ungeahntes Ausmaß an Schrecken und Leid geprägt. Wie für viele andere stellte diese Zeit auch für die Künstler der „Brücke“ eine unfreiwillige Zäsur in ihrem Schaffen dar. Die Auswirkungen des kriegerischen Geschehens, das nun größtenteils den Alltag bestimmte, zeichnen sich daher teilweise sehr deutlich in den Werken ab. Das persönliche Erleben beim Militär oder in der Heilstätte wurde zum Mittelpunkt der künstlerischen Arbeit. Wie gingen die „Brücke“-Künstler mit den persönlichen Restriktionen und Belastungen um? Wie wirkte sich das tiefgreifende Ereignis auf ihre künstlerische Tätigkeit aus?

Psychische Krise und ihre Transformation in Kunst

Kirchner, der während seiner Ausbildung bei der Artillerie einen schweren nervlichen Zusammenbruch erlitt, schilderte seine psychische Krise 1915 in einem Holzschnitt-Zyklus nach Adelbert von Chamissos Erzählung „Peter Schlemihls wundersame Geschichte“ (1814) und zog darin Parallelen zu seiner eigenen Zerrissenheit. Den fünf heute bekannten Variationen der vollständigen Serie, die nach langer und intensivier Vorbereitungszeit aus dem In- und Ausland zusammengetragen werden konnten und in einer speziell konzipierten Hängung einander gegenübergestellt sind, ist ein eigenes Kapitel dieser Weltkriegsausstellung gewidmet. Insgesamt sind 127 Exponate aller Techniken zu sehen.

Publikation

Begleitend zu beiden Ausstellungen erscheint jeweils eine aufwändig gestaltete Publikation, die das entsprechende Thema ausführlich bearbeitet und mit zahlreichen farbigen Abbildungen anschaulich illustriert.

Das Museum in Berlin (Zehlendorf) beschäftigt sich mit der Künstlergruppe Brücke.

Firmenkontakt
Brücke-Museum Berlin
Frau Magdalena Moeller
Bussardsteig 9
14195 Berlin
030-831 20 29
030-831 59 61
bruecke-museum@t-online.de
http://www.bruecke-museum.de

Pressekontakt
Brücke-Museum
Laura Mang
Bussardsteig 9
14195 Berlin
030-831 20 29
bruecke@bruecke-museum.de
http://www.bruecke-museum.de

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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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