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Personalmanager durch Personalabbau gefordert

Managementberater Herbert Mühlenhoff: „Doppelte Freiwilligkeit kann betriebsbedingte Kündigungen ersetzen.“

8. Oktober 2012, Düsseldorf:
Zwar zeichnet sich der Arbeitsmarkt gegenwärtig durch eine relative Stabilität und eine hohe Nachfrage nach Arbeitskräften aus, doch gleichzeitig bauen große und mittlere Unternehmen massiv Personal ab. Allein in diesem und nächsten Jahr trennen sie sich von rund 140 000 Mitarbeitern auf Grund von Umstrukturierungen, allen voran Energieunternehmen und Banken, aber auch Computer- und Handyhersteller, IT-Unternehmen, Konsumgüterhersteller sowie Industriebetriebe. „Vom Personalmanagement wird in dieser Situation der Einsatz geeigneter operativer Instrumente erwartet. Sie müssen bei notwendigem Personalabbau die Geschäftsleitung, das HR-Management, Vorgesetze und Betriebsrat unterstützen sowie sozialverträgliche Lösungen für die Mitarbeiter finden“, so Herbert Mühlenhoff, Geschäftsführer der Mühlenhoff Managementberatung (www.muehlenhoff.com).
Bislang stützten sich Arbeitgeber bei Personalabbau in der Regel auf den Sozialplan und betriebsbedingte Kündigungen. Nun aber nutzen HR-Manager ein weiteres Instrument, mit dem betriebsbedingte Kündigungen zu einem großen Teil überflüssig werden: sie bauen auf die doppelte Freiwilligkeit.

„Beim Prozess des Personalabbaus nach dem Prinzip der doppelten Freiwilligkeit sprechen Arbeitgeber keine betriebsbedingten Kündigungen aus. Stattdessen erhalten ausgewählte Mitarbeiter das Angebot, unter Zahlung einer Abfindung das Unternehmen freiwillig zu verlassen“, erläutert Herbert Mühlenhoff, der seit mehr als 20 Jahren auf Trennungsmanagement und Changeprozesse spezialisiert ist. Bei diesem Vorgehen behalte sich der Arbeitgeber vor, die Mitarbeiter auszuwählen, beispielsweise nach Arbeitsinhalt oder Abteilungszusammensetzung. So mache er sich unabhängig von den Auswahlkriterien, die im Sozialplan üblich sind. Auch die angesprochenen Mitarbeiter können sich frei entscheiden, ob sie im Unternehmen verbleiben möchten oder ob sie Optionen außerhalb des Unternehmens prüfen wollen.

Zukunftsorientierte Personalauswahl
Arbeitgeber sehen in diesem Vorgehen einen großen Vorteil, weil sie die künftige Personalzusammensetzung – an den strategischen Zielen des Unternehmens ausgerichtet – in den Fokus rücken können. Die Regeln der Sozialauswahl berücksichtigen dagegen nicht die zukunftsorientierte Personalplanung. Mit dem Instrument der doppelten Freiwilligkeit erreichen sie zudem, dass Mitarbeitern, die sich innerlich bereits vom Unternehmen verabschiedet haben, eine Brücke zum Ausstieg gebaut wird. Gleichzeitig müssen sie sich nicht von Mitarbeitern und Potenzialträgern trennen, die gerne im Unternehmen verbleiben wollen.
Zudem ist das Angebot der doppelten Freiwilligkeit ein nachweisbar sozialverträgliches Vorgehen. Das Vorgehen über die selbstverantwortliche Karriere-Entscheidung stößt auf eine positive Wahrnehmung in der Belegschaft, auch weil die Arbeitnehmer in der Entscheidungsphase („Gehen oder Bleiben?“) eine professionelle Begleitung durch externe Berufs- und Karriereberater erhalten. Da eine solche Entscheidung in der Regel hochemotional besetzt ist, unterstützen die unabhängigen externen Berater dabei, alle Aspekte der Entscheidung – berufliche, persönliche, familiäre sowie finanzielle – zu beleuchten.
Mitarbeiter, die sich dann entscheiden, ihre Karriere außerhalb des Unternehmens fortzusetzen, erhalten darüber hinaus eine Beratung zur beruflichen Neupositionierung (Outplacementberatung).
Der gesamte Prozess wird üblicherweise in einer Betriebsvereinbarung festgehalten.
„Arbeitgebern, die mit dem Instrument der doppelten Freiwilligkeit arbeiten, gelingt es, Restrukturierungen sozialverträglich vorzunehmen und in Einzelfällen auf betriebsbedingte Kündigungen völlig zu verzichten. Wichtig ist dabei die Einbindung der Arbeitnehmervertreter, aber auch und insbesondere der direkten Vorgesetzten, die auf die zu erwartenden Veränderungen im Unternehmen hinweisen müssen“, fasst Geschäftsführer Herbert Mühlenhoff die Vorteile zusammen.

Zum Unternehmen:
Die Mühlenhoff Managementberatung GmbH ist eine der führenden Outplacementberatungen in Deutschland. Herbert Mühlenhoff, Geschäftsführer der Mühlenhoff Managementberatung, berät seit 22 Jahren Unternehmen und Führungskräfte bei der ganzheitlichen Personalentwicklung. Der Schwerpunkt der Beratungsarbeit liegt in den Bereichen Outplacement, Coaching und Potenzial-Analyse. Mühlenhoff ist Vizepräsident des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater (BDU). www.muehlenhoff.com

Kontakt:
Sylvia Rainer
Mühlenhoff Managementberatung
Tel.: 0211/ 55 86 760
Mail: Sylvia.rainer@muehlenhoff.com

Kontakt:
Pressebüro Siemann
Christiane Christiane
Marktstraße 73
83646 Bad Tölz
08041/ 7946077
csiemann@t-online.de
www.siemann.net

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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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