Neuigkeiten Timeline

Politik, Recht, Gesellschaft
Oktober 5, 2026

DEUTSCHE FINANCE Group: DF Deutsche Finance Fund 20 in Liquidation – Ihre Rechte als Anleger

Allgemein
Oktober 5, 2026

Gute Arbeit verdient Sichtbarkeit: Firmenklick.de bringt Unternehmen ins Blickfeld

Freizeit, Buntes, Vermischtes
Oktober 5, 2026

Vier Jahreszeiten, 26 Schätze: Wildcat verwandelt den Adventskalender 2026 in eine zeitlose Schmuckschatulle

Computer, Information, Telekommunikation
Oktober 5, 2026

NENNA.AI auf der „AI Everything 2026“ in Abu Dhabi

Immobilien
Oktober 5, 2026

Mehr Cash, weniger Stress: Oliver Fischer begeistert 650 Zuschauer auf der Cash Conference in Magdeburg

Tourismus, Reisen
Oktober 5, 2026

Lonely Planet kürt Maryland als Top-Reiseziel für 2027

Medizin, Gesundheit, Wellness
Oktober 5, 2026

Salbutamol Aldo-Union bleibt auf allen Handelsstufen abgabefähig

Auto, Verkehr
Oktober 5, 2026

BBM-Jobbörse bringt Fachkräfte und Unternehmen zusammen

Medizin, Gesundheit, Wellness
Oktober 5, 2026

PNOG: Was müssen Pflegeunternehmen in diesem Jahr umsetzen?

Handel, Dienstleistungen
Oktober 5, 2026

Alina Loheider von Focus on good Fotografie nun auch in Osnabrück

Bildung, Karriere, Schulungen
Oktober 5, 2026

Inverses Headhunting: Vier Erfolgsfaktoren für mehr Wirkung

Logistik, Transport
Oktober 5, 2026

Versandzentrum von Hermes Fulfilment in Sonnefeld nach dem Global Organic Textile Standard (GOTS) zertifiziert

Tourismus, Reisen
Oktober 5, 2026

Festivalreisen 2027: Mit IKARUS TOURS zur Ardh Kumbh Mela in Indien und zu Kulturfesten in Westafrika

IT, NewMedia, Software
Oktober 5, 2026

IBH connect wird offizieller Silber-Partner von Proxmox Server Solutions

Wie sieht die Zukunft von Passwörtern aus?

Tipps und Trends rund um das Passwort-Management

Wie sieht die Zukunft von Passwörtern aus?

Dr. Peter Gerathewohl, Geschäftsführer TESIS SYSWare GmbH

Interview mit Dr. Peter Gerathewohl

Peter Gerathewohl ist Geschäftsführer von TESIS SYSware, ein auf automatisiertes Password & Access Management spezialisiertes Software-Unternehmen. Der gelernte Jurist hat auf dem Gebiet der Rechtsinformatik promoviert und verfügt über 30 Jahre Erfahrung im Bereich IT und Sicherheit.

* * * Herr Dr. Gerathewohl, was haben aus Ihrer Sicht die aktuellen Hackerangriffe der letzten Wochen gezeigt? Was können Nutzer daraus lernen?

Für mich wurde wieder einmal deutlich, wie wichtig es ist, dass sich jeder einzelne von uns eigenverantwortlich und vor allem regelmäßig um die eigenen Passwörter kümmert. Die meisten von uns überprüfen fleißig von Zeit zu Zeit den Ölstand ihres Autos. Genauso ist die Verwaltung von Passwörtern eine Sache, die man wirklich nicht vernachlässigen sollte. Wer ein Passwort über viele Jahre oder sogar Jahrzehnte nicht ändert, geht ein deutlich erhöhtes Sicherheitsrisiko ein. Bei dem aktuellen Angriff wurden beispielsweise neuere Passwörter eher nicht gehackt. Wenn Hacker-Angriffe öffentlich werden, sollte man umgehend überprüfen, ob man selbst betroffen ist. Dies ist möglich über Webseiten wie zum Beispiel HPI Identity Leak Checker vom Hasso-Plattner-Institut / Uni Potsdam oder über „‚;–have i been pwned?“ , wo man sowohl E-Mail-Accounts als auch Passwörter prüfen kann. Aber auch wenn keine aktuellen Vorfälle vorliegen, gehört eine regelmäßige Überprüfung zu einem effektiven Passwort-Management.

* * * Wie sieht denn ein gutes Passwort-Management aus? Was gibt es zu beachten?

Passwort-Management beginnt bereits, wenn man Passwörter erstellt. Am sichersten sind lange und komplexe Passwörter, die Groß- und Kleinbuchstaben, Sonderzeichen und Zahlen kombinieren und die aus mindestens 8, besser mindestens 10 Stellen bestehen. Am besten ist es, wenn ein persönlicher Bezug vermieden wird. Also besser nicht das Geburtsdatum oder den Namen des Haustieres wählen, sondern Kombinationen, die keinen Sinn ergeben. Um sich diese merken zu können, kann man sich eine Eselsbrücke bauen, indem man beispielsweise jeweils die Anfangsbuchstaben der Wörter nimmt, die den ersten Satz eines Gedichtes oder eines Liedes bilden. Wird das Ganze dann noch ergänzt durch ein Sonderzeichen und eine Zahl, lässt sich das dann schon extrem schwer knacken. Außerdem sollten für verschiedene Accounts unbedingt unterschiedliche Passwörter vergeben werden. Und wie erwähnt: regelmäßiges Wechseln nicht vergessen. Wem das alles zu viel Arbeit ist, der kann auch auf entsprechende Apps, sogenannte Passwort-Manager, zurückgreifen, um Passwörter sicher zu verwahren. Viele Accounts bieten übrigens die Möglichkeit einer „Zwei- oder Multifaktor-Authentifizierung“. Das heißt, beim Einloggen gibt es neben dem Passwort in Kombination noch weitere Faktoren, um sich sicher zu authentifizieren. Das kann beispielsweise ein Code bzw. Token sein, also ein Schlüssel, der zusätzlich per SMS geschickt wird.

* * * Und wie sieht effektives Passwort-Management auf Unternehmens-Ebene aus?

Generell sollte jedes Unternehmen mit vielen Nutzern zentrale Maßnahmen für ein sicheres Passwort-Management ergreifen. Dazu gehört, dass verbindliche Passwort-Richtlinien festgelegt und diese für die verschiedenen Nutzergruppen oder Zielsysteme bekannt und transparent gemacht werden. Für sogenannte privilegierte Accounts, also beispielsweise Accounts von Administratoren, sollten dann besonders verschärfte Regeln gelten. Diese benötigen zum Beispiel ein deutlich längeres Passwort, das dann auch sehr häufig gewechselt werden muss. Bei einem Angriff sollten alle Mitarbeiter umgehend ihre internen Passwörter wechseln. Oft bleibt dann allerdings nur der Weg, die Accounts zunächst komplett zu sperren. Hilfreich in Unternehmen ist es deshalb, technische Sicherheitssysteme zu verwenden wie professionelle, speziell für Business-Anwendungen ausgelegte Passwort-Manager. Hier ist unter anderem auf eine hohe Revisionssicherheit und Compliance durch Nachvollziehbarkeit und DSGVO-Konformität zu achten sowie auf die Möglichkeit einer Multi-Faktor-Authentifizierung mit kombinierbaren Anmeldemöglichkeiten. Ergänzend sollten Mitarbeiter grundsätzlich zum Thema gut geschult und sensibilisiert werden.

* * * Welche Trends sehen Sie? Welche Verfahren im Bereich Passwort-Management sind aus Ihrer Sicht künftig noch interessant?

Grundsätzlich sehen wir einen Trend zur Kombination von unterschiedlichen Faktoren, also wie bereits oben erwähnt hin zur „Multifaktor-Authentifizierung“. Auch an biometrischen Verfahren ist das Interesse groß. Am meisten werden aktuell Fingerabdruck-, Gesichts- und Iriserkennung diskutiert. Da könnte man die Frage stellen, ob das gute, alte Passwort überhaupt eine Zukunft hat. Ich bin der Meinung, dass uns das klassische Passwort noch eine Weile erhalten bleiben wird. Biometrische Daten eigenen sich zwar gut für die Identitätserkennung, aber weniger für die Authentifizierung, weil man sie nicht ändern kann: Wurden biometrische Daten kompromittiert, sind sie in der Regel verloren.
Äußerst interessant ist für die Zukunft neben den Authentifizierungsfeldern „something you have“ (Token, Karte, Ausweis, …), „something you know“ (PIN, Password, hinterlegtes Wissen, …) und „something you are“ (Fingerabdruck, biometrische Parameter, …) ein neues Feld „something you do“. Dieses stellt zur Erkennung das Verhalten eines Nutzers in den Vordergrund. Unterschiedliche Parameter könnten dabei herangezogen werden wie zum Beispiel Bewegungs- und Pulsdaten (Fitnessuhr) und WLAN-Umgebungen. So könnten nach Abstrahierung und Transformation unverwechselbare Profile generiert werden.

Die TESIS SYSware GmbH ist ein führender Hersteller von Softwareprodukten für automatisiertes Password & Access Management – plattformübergreifend und im Self-Service, für eine dauerhafte und sichere Senkung der IT-Servicekosten. Eine einfache, schnelle Bedienbarkeit und eine damit verbundene extrem hohe Produkt-Akzeptanz beim Anwender bringen nachhaltig mehr Effizienz und Transparenz für IT-Service-Prozesse. Sicherheit steht dabei an oberster Stelle: TESIS SYSware erfüllt zu 100 Prozent die Compliance-Richtlinien von Unternehmen und die gesetzlichen Vorgaben gemäß Bundesdatenschutz-Gesetz und EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO). Zu den Kunden zählen namhafte internationale Unternehmen mit hohen Sicherheitsanforderungen. TESIS SYSware ist Mitglied im TeleTrusT Bundesverband IT-Sicherheit e.V..

Firmenkontakt
TESIS SYSware GmbH
Peter Gerathewohl
Machtlfinger Straße 11
81379 München
089 41417690
info@tesis-sysware.de
https://www.tesis-sysware.de

Pressekontakt
TESIS SYSware GmbH
Tatjana Nuding
Machtlfinger Straße 11
81379 München
089 41417690
info@tesis-sysware.de
https://www.tesis-sysware.de

(Visited 37 times, 1 visits today)
Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert