Neuigkeiten Timeline

Bildung, Karriere, Schulungen
Oktober 21, 2026

Dein Business darf zu deinem Leben passen

Essen, Trinken
Oktober 20, 2026

Zwei Abende, die in Erinnerung bleiben – Schleswig-Holstein Gourmet Festival zu Gast in der Namine Witt

Elektro, Elektronik
Oktober 20, 2026

Schukat auf der electronica: Halle C6, Stand 550

Elektro, Elektronik
Oktober 20, 2026

Pelnox erweitert das Angebot an Ag/AgCl-Leitpasten und Elektrodenfolien für medizinische Elektroden und Biosen

Allgemein
Oktober 20, 2026

Erste Messe mit kleinem Budget: RETIO veröffentlicht Checkliste für mobile Messestände

Bildung, Karriere, Schulungen
Oktober 20, 2026

Hör auf zu jammern und geh all in

Bildung, Karriere, Schulungen
Oktober 20, 2026

Lass dich niemals von deinem Plan abbringen

IT, NewMedia, Software
Oktober 20, 2026

Gemeinsam die Zukunft des Fachhandels gestalten

IT, NewMedia, Software
Oktober 20, 2026

Flexera baut Plattform für KI-Kostenmanagement aus und erweitert Ökosystem

IT, NewMedia, Software
Oktober 20, 2026

KI-Infrastruktur-Monitoring: warum ein KI-Stack nur so stark ist wie die Infrastruktur darunter

Wissenschaft, Forschung, Technik
Oktober 20, 2026

Von KI-Agenten bis zur intelligenten Produktion: AICon Industry Mannheim stellt Konferenzprogramm vor

Garten, Bauen, Wohnen
Oktober 20, 2026

Garage: Doppelt interessant für Einbrecher

Politik, Recht, Gesellschaft
Oktober 20, 2026

Noosha Aubel: Führungsversagen statt Neuanfang – ist Potsdams Oberbürgermeisterin ihrem Amt gewachsen?

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Oktober 20, 2026

German Tech Holding prüft klare Trennung von bestehendem Vermögen und künftigem Life-Sciences-/BioTech-Geschäft in 2027

Was fördert die Würde alter Menschen?

Was fördert die Würde alter Menschen?

(Mynewsdesk) – DIE WÜRDE IM ALTER WAHREN – Beiträge zu 70 Jahre Grundgesetz Artikel 1 –

„Würde besteht darin, Teil eines großen Ganzen zu sein, in einer Gemeinschaft zu leben und so akzeptiert zu werden, wie man ist“ – so sieht Angela Schwörer ihren Auftrag als Programmleiterin, wo sie sich seit über einem Jahrzehnt für pflegebedürftige alte Menschen engagiert. Sie arbeitet im Altenzentrum Santa Teresa des Caritasverbandes e.V. und beschreibt im folgenden Beitrag ihre Gedanken über Würde im Alter.

Aus der Sicht vieler Menschen, die hier in einer Einrichtung leben, ist es am besten, wenn sie zusammen sein können und einen gemeinsamen Tagesablauf haben, egal von welchen Erkrankungen und Handicaps sie betroffen sind. In der Fachsprache wird hier vom “integrativen Ansatz” gesprochen. Wichtig ist, dass Menschen mit Demenz oder anderen psychischen Erkrankungen nicht ausgegrenzt werden und sich im Alltag Begegnungen und Beziehungen ergeben können. Dabei kann es auch passieren, dass es zu Konflikten untereinander kommt. Professionelles Handeln bedeutet, die Situation zu schlichten und im aufmerksamen Hinhören und Sprechen eine Brücke zu Verständnis und Akzeptanz herzustellen; Wut und Zorn oder andere negativen Gefühle werden nicht unter den Teppich gekehrt. Ziel ist es im Dialog mit allen, die darin involviert sind, ein akzeptables Maß an Rücksicht und Respekt aufrechtzuerhalten. Dies fördert die Würde aller Beteiligten.

Das Recht auf Würde ist ein Menschenrecht, steht zu Anfang der Verfassung und ist ein schützenswertes Gut. Ich erlebe in meinem Pflegealltag, dass durch die vorgegebenen Zeitkorridore, in denen Pflegeleistungen und Behandlungspflege verrichtet werden müssen, ein würdevoller Umgang nur bedingt gelingen kann. Denn um bewusst so eine Haltung zu leben, muss man sich auf die Bedürfnisse der Menschen einlassen, ihre private Sphäre achten und darüber hinaus Geselligkeit, Beziehungen und Kontaktpflege ermöglichen.

Die so genannte Behandlungspflege wie z. B. Wundversorgung ist eigentlich eine Leistung der Krankenkassen (SGB V), wird aber seit Beginn der Pflegeversicherung (SGB XI) wie eine Pflegeleistung vergütet und somit geringer bezahlt. Das wertet die Altenpflegedienstleistung ab, die ein besseres Image verdient. Der in Fachkreisen anerkannte Jurist Prof. Dr. Thomas Klie prangert diesen Zustand seit Jahren an. Und wenn sich die Demenz eines Menschen verstärkt, könnte auch dieser spezielle Versorgungsaufwand zu einer krankheitsbedingten Leistung der Krankenversicherung zählen. Somit wäre eine Wertschätzung der Altenpflege in finanzieller Hinsicht möglich. Bemängeln doch gerade die dort Tätigen die schwierigen Rahmenbedingungen. Es sind Menschen, die täglich Pflegeverrichtungen durchführen und sich noch nicht einmal „würdevoll“ bezahlt fühlen.

Das Frankfurter Programm Würde im Alter nimmt seit 2019 verstärkt ältere Menschen mit psychischen und gerontopsychiatrischen Erkrankungen in den Blick und schenkt auch Aspekten von Gewaltprävention und Palliativversorgung in Pflegeheimen besondere Aufmerksamkeit. Dass diese Themen aufgegriffen und benannt wurden zeigt, wie schwierig es ist und schon immer war, für Menschen mit krankheitsbedingten Besonderheiten Teilhabe zu ermöglichen. Uns stellt sich die Frage, was die Gesellschaft und die Stadtgesellschaft langfristig leisten wollen, um die Würde pflegebedürftiger Menschen zu wahren. Wer fängt Personen auf, die von der Leistungsgesellschaft – etwa wegen Pflegebedürftigkeit – ausgeschlossen werden und bis zum Tod in dieser Gesellschaft leben? Die Sozialsysteme sind hier in der Pflicht sowie der Wohlfahrtsstaat. Darüber müssen wir alle miteinander sprechen, zumal sich unsere Gesellschaft in Richtung eines langen Lebens bewegt.

Autorin: Angela Schwörer – Team Altenzentrum Santa Teresa Caritasverband e. V.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im FFA Frankfurter Forum für Altenpflege

Das FFA veröffentlicht unter anderem Pressedienste, Pressemitteilungen, Pressemappen. Diese werden je nach  aktuellem Anlass produziert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Da das FFA ein Netzwerk von über 40 Pflegeunternehmen ist, die unterschiedlichen Trägern angehören, erstehen aus deren Zusammenarbeit Innovationen und kreative Ideen, die ohne diese Kooperation nicht entstünden nach den Grundsätzen:

1.Aus der Praxis für die Praxis 
2.Kultur der Pflege ist Pflege der Kultur.

Firmenkontakt
FFA Frankfurter Forum für Altenpflege
Beate Glinski-Krause
Wiesenau 57
60323 Frankfurt am Main
069-61994451
info@ffa-frankfurt.de
http://www.themenportal.de/politik/was-foerdert-die-wuerde-alter-menschen-91461

Pressekontakt
FFA Frankfurter Forum für Altenpflege
Beate Glinski-Krause
Wiesenau 57
60323 Frankfurt am Main
069-61994451
info@ffa-frankfurt.de
http://shortpr.com/q9esz9

(Visited 48 times, 1 visits today)
Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert