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DBR77 stellt das erste europäische Large Language Model für industrielle Entscheidungen vor

Wartezimmer Organtransplantation: Über 10.000 Deutsche benötigen Spenderorgan

Mehr als 10.000 Menschen warten in Deutschland derzeit auf eine Organspende. Das sind deutlich mehr Patienten als Transplantate, die vermittelt werden können. Die Warteliste für Transplantationen ist daher lang.

Einige Patienten müssen wegen ihres schlechten Gesundheitszustands wieder von dieser Liste genommen werden, manche sterben sogar, weil kein Organ rechtzeitig zur Verfügung steht.1

Dabei können sich 80 Prozent der Deutschen vorstellen, Organe zu spenden. Weil aber nur 35 Prozent diese Entscheidung auch schriftlich festhalten, werden nur wenige der lebensnotwendigen Operationen durchgeführt.2

Im Jahr 2015 spendeten in der Bundesrepublik 877 Menschen Organe, im Vorjahr waren es 864.
Damit zeigt sich die Zahl der Organspender erstmals wieder stabil und stieg mit 1,5 Prozent sogar
leicht an, nachdem sie in den Vorjahren zum Teil stark rückläufig war.3

Ob Organe nach dem Tod für schwerkranke Patienten zur Verfügung stehen, entscheidet dabei jeder selbst. Bereits ab dem 16. Geburtstag kann einer Organspende zugestimmt werden – der Widerspruch ist sogar schon ab dem 14. Geburtstag möglich. Fehlt die Entscheidung zu Lebzeiten, müssen sich die Angehörigen nach dem Tod für oder gegen eine Spende aussprechen. Kennen Eltern, Ehepartner oder Kinder den Wunsch des Verstorbenen nicht, kann das eine schwere Entscheidung werden.

Klarheit bringt der Organspendeausweis. Hier kann jeder individuell und unkompliziert festlegen, ob und, wenn ja, welche Organe er nach seinem Tod spenden möchte: Niere, Bauchspeicheldrüse, Leber, Herz, Lunge oder Dünndarm. Aber auch Gewebespenden (z.B. Knochen, Sehnen, Augenhornhäute, Herzklappen und Blutgefäße) sind möglich.

Organspende ja oder nein? Das ist nicht für jeden einfach zu beantworten. Die AOK bietet daher eine interaktive Entscheidungshilfe und einen Organspendeausweis (https://portale.aok.de/entscheidungshilfen/) zum Download an.

Denn egal, wie man zur Organspende steht: Ein Ausweis zur Dokumentation seiner eigenen Haltung ist sinnvoll!
Organspendeausweise im praktischen Scheckkarten-Format können in allen hessischen AOK-Geschäftsstellen kostenlos abgeholt werden.

Weitere Informationen zum Thema Organspende bietet die AOK Hessen auf www.hessen.aok.de (https://hessen.aok.de/inhalt/faktenbox-organspendeausweis/?cid=aokdehe_aokhe_opr_66) an.

Quellen:
1 http://www.dso.de/organspende-und-transplantation/warteliste-und-vermittlung.html
2 Wissen, Einstellung und Verhalten der deutschen Allgemeinbevölkerung zur Organspende. BZgA-Repräsentativbefragung 2014
3 http://www.dso.de/dso-pressemitteilungen/einzelansicht/article/organspenden-im-jahr-2015-stabil-geblieben.html

Krankenkasse

Kontakt
AOK – Die Gesundheitskasse in Hessen
Riyad Salhi
Basler Str. 2
61352 Bad Homburg
06172 / 272 – 143
0 61 72 / 2 72 – 1 39
Riyad.Salhi@he.aok.de
https://www.aok.de/hessen/

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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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