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„Wa- möchte-t -u e–en?“

– Ab 65: Jeder zweite Mann und jede dritte Frau in Deutschland sind schwerhörig
– Schwerhörigkeit bedeutet für das Gehirn Schwerstarbeit
– Vorsorge erleichtert das soziale Leben und schützt das Gehirn

"Wa- möchte-t  -u e--en?"

Hamburg, 13. Oktober 2015. „Wa- möchte-t -u e–en?“ Für die einen sieht es aus wie Glücksrad, für rund sieben Millionen Deutsche über 65 Jahren ist es kraftraubender Alltag. Sie sind schwerhörig, und wer schlecht hört, mutet auch seinem Gehör eine Menge zu. Wenn die Hörleistung zurückgeht, muss sich das Gehirn nämlich unheimlich anstrengen, um Gesagtes zu entschlüsseln. Das kostet viel Energie, die dann für andere Gehirnbereiche fehlt.
Warum ist das so? Wir hören mit den Ohren, aber wir verstehen mit dem Gehirn. So bedeutet an einem Gespräch teilzunehmen nicht nur zuzuhören. Sondern auch mitzudenken – und im Kopf vorzuformulieren, was man gleich sagen will. Lässt das Hören nach, wird es anstrengend für das Gehirn. Denn durch eine Hörminderung kommen weniger Signale in unserem zentralen Denkapparat an. Das betrifft vor allem die leisen Konsonanten F, S, P oder T. In lauter Umgebung wie in einem Restaurant werden diese von Nebengeräuschen übertönt. Von „Was möchtest du essen?“ kommt dann nur noch „Wa möchtet u een?“ an. Für das Gehirn bedeutet das Füllen dieser Lücken Schwerstarbeit.
Kein Wunder, dass Menschen mit Hörminderung schnell müde werden. Im extremsten Fall ziehen sie sich komplett zurück, meiden Gesellschaft, Hobbys, Treffen mit Freunden und Familie. Und damit kommt das Gehirn dann erst recht aus der Übung. Aber es gibt einen Ausweg aus diesem Teufelskreis.

Rechtzeitiges Handeln beugt sozialer Isolation vor
Oft registrieren Freunde, Kollegen oder Verwandte die Veränderung als Erste. Ihnen fällt auf, dass der Fernseher immer lauter gestellt wird, oder dass man auf eine Ansprache von der Seite nicht mehr reagiert. Missverständnisse häufen sich, das Miteinander wird anstrengend.
Doch das muss nicht sein. Der Gang zum Hörakustiker schafft Gewissheit. Und Hörgeräte sorgen im Fall des Falles für das richtige Teamwork zwischen Gehirn und Ohr. Seit kurzem gibt es Geräte, die speziell auf die Arbeitsweise des Gehirns eingestellt sind und es aktiv bei der „Versteh-Arbeit“ unterstützen. Diese sogenannte BrainHearing™ Technologie vom dänischen Hörgerätehersteller Oticon führt dazu, dass Hören und Verstehen viel leichter und komfortabler werden, man ist abends nicht mehr so erschöpft. Und das leistet ganz nebenbei einen wichtigen Beitrag für die möglichst lange geistige Fitness!

BrainHearingTM: Der Power-Riegel für das Gehirn – auch in hohen Frequenzen
Aktuell erweitert Oticon seine BrainHearingTM Produktpalette um die drei neuen Hörgeräte Plus Power, Dynamo und Sensei SP für hochgradig Schwerhörige. Deren Hörverlust bewegt sich zwischen 60 und 80 Prozent, betroffen sind etwa sieben Prozent aller Schwerhö-rigen. Oftmals sind es die hochfrequenten Sprachanteile wie „s“, „z“, „v“, „f“, oder „sch“, die entscheidend zur Klarheit von Sprache beitragen und gerade diese sind fur Menschen mit einer fortgeschrittenen Hörminderung häufig nicht hörbar. Darunter leidet das Sprachverstehen und bei Kindern sogar die Sprachentwicklung. In den neuen Power-Hörgeräten kommt deshalb die neue Sprachretter-Technologie „Speech RescueTM“ zum Einsatz, die die unhörbaren, hochfrequenten Sprachanteile wieder hörbar macht. Damit profitieren ab sofort auch hochgradig Schwerhörige von der einzigartigen BrainHearingTM Technologie.

Oticon untermauert Vorreiterrolle bei gehirnbasiertem Hören
Mit den neuen Power-Geräten stellt Oticon einmal mehr seine Kompetenz im Bereich des gehirnbasierten Hörens unter Beweis. Mehr als 15 Jahre entwickelte und forschte der dänische Hörgerätehersteller in Pionierarbeit an den BrainHearingTM Hörsystemen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Hörgeräten konzentriert sich BrainHearingTM auf das Gehirn und nicht nur auf das Gehör. Technische Neuerungen wie der leistungsfähige Inium Sense Chip ermöglichten Oticon, seine einzigartige Technologie Anfang des Jahres auf den Markt zu bringen und nun sukzessive zu erweitern. Damit leistet Oticon auch einen wichtigen Beitrag zum Kampf gegen Demenzerkrankungen.
Studien zeigen: Das Risiko schon bei einer geringen Hörschwäche an Demenz zu erkranken, ist doppelt so hoch wie ohne Hörminderung. Bei einer starken Hörminderung verfünffacht sich das Risiko sogar. Umso besser, dass die neue Hörgeräte-Generation von Oticon perfekt auf das Gehirn abgestimmt ist und diesem das Verstehen erleichtert. Damit bleiben dem Schwerhörigen mehr geistige Reserven – und diese sind ein gutes Rezept gegen eine Demenz.

Über die Oticon GmbH
Oticon designt und entwickelt seit 111 Jahren Hörsysteme für Erwachsene und Kinder, deren Gehör nicht mehr richtig funktioniert. Als einziger Hörgerätehersteller der Welt verfügt Oticon über ein eigenes Forschungszentrum in Eriksholm bei Kopenhagen, Dänemark. Im Dialog mit Nutzern, Wissenschaftlern, Entwicklern und Hörgeräteakustikern werden die Oticon Hörsysteme kontinuierlich weiterentwickelt, um passende Lösungen für ihre Kunden zu finden. Oticon ist einer der größten Hörgerätehersteller der Welt. Über 10.000 Mitarbeiter arbeiten weltweit im Gesamtkonzern nach der Unternehmensphilosophie „People First“ daran, das Hörerlebnis der Nutzer zu verbessern.

Firmenkontakt
Oticon GmbH
Anke Otte
Hellgrundweg 101
22525 Hamburg
040 84 88 84 34
ao@oticon.de
www.oticon.de

Pressekontakt
Oticon GmbH c/o kalia kommunikation
Teresa Staill
Tieckstraße 38
10115 Berlin
030 275 8 175 15
oticon@kalia-kommunikation.de
www.oticon.de

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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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