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Vorsicht Sturzgefahr – Treppen sind oft Stolperfallen

Vom Handlauf bis zum Licht: Mehr Sicherheit für Groß und Klein

Vorsicht Sturzgefahr - Treppen sind oft Stolperfallen

RAL Gütezeichen Treppen- und Geländerbau. Bildnachweis: RAL

St. Augustin, 13. Mai 2014 – Mehr als 1.000 Menschen sterben jährlich an den Folgen eines Treppensturzes, womit Treppen einen der größten Unfallschwerpunkte darstellen. Gefährdet sind vor allem ältere Menschen und kleine Kinder. Wie Treppen und Geländer für Groß und Klein sicherer gemacht werden können, zeigen die folgenden Beispiele. Sie entstammen den Anforderungen für die Verleihung des RAL Gütezeichens Treppen- und Geländerbau, in denen die Sicherheit eine zentrale Rolle spielt.

-Fester Halt durch Handläufe: Älteren Menschen und Kindern gibt es Sicherheit, wenn sie sich auf einer Treppe festhalten können – am besten auf beiden Seiten. Für Erwachsene sollte der Handlauf in einer Höhe von 85 Zentimetern angebracht werden. Der Handlauf für Kinder wird häufig vergessen. In 65 Zentimetern Höhe können sie sich sicher daran festhalten. Der Anfang und das Ende eines Handlaufs beziehungsweise einer Treppe müssen deutlich sichtbar oder ertastbar sein.
-Zuverlässiger Tritt: Besonders wichtig für ältere Menschen und Kinder ist ein sicherer Tritt. Treppenstufen benötigen deshalb rutschfeste Beläge oder einen Gleitschutz. Zum sicheren Tritt gehört auch die Sichtbarkeit der Stufen. Aus diesem Grund sollte für eine ausreichende Beleuchtung gesorgt werden. Lichtschalter am Beginn und Ende einer Treppe tragen dazu bei.
-Auf die Steigung achten: Eine zentrale Rolle für die Sicherheit spielt die Gestaltung der Treppe. Je geringer die Steigungshöhe und je flacher der Winkel, desto leichter fällt älteren Menschen das Treppensteigen. Je größer die Auftrittsbreite, desto sicherer findet der Fuß Halt. Junge Bauherren sollten bereits beim Neubau daran denken, denn altersgerechte Treppenumbauten sind später oft teurer.
-Spielplatz Treppe: Kinder verwandeln Treppen gerne in Abenteuerspielplätze. Das birgt Gefahren. Kinder können beispielsweise durch Öffnungen fallen oder Krabbeln, sich mit den Fingern im Geländer verfangen oder den Kopf darin einklemmen. Das sollte bei der Planung berücksichtigt werden. Keinesfalls darf das Geländer zum Klettern oder Rutschen einladen.
-Im Zweifel Experten fragen: Wer Zweifel hat, ob seine Treppen sicher sind, kann bei Unternehmen, die Treppen und Geländer mit dem RAL Gütezeichen herstellen, fachlichen Rat einholen. Sie sind Experten für alle Fragen rund um dieses Thema und verpflichten sich zu sorgfältiger Beratung und zur Einhaltung von Qualitätsmaßstäben, die über Normen und gesetzlichen Bestimmungen liegen.

Bildquelle:kein externes Copyright

Informationen zur RAL Gütesicherung

Für die Anerkennung von RAL Gütezeichen ist seit 1925 RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung im Produkt- und Dienstleistungsbereich zuständig. Die zuverlässige Einhaltung des hohen Qualitätsanspruchs wird durch ein dichtes Netz stetiger Eigen- und Fremdüberwachung gesichert, dem sich die Hersteller und Anbieter freiwillig unterwerfen. Als objektive und interessensneutrale Kennzeichnung werden RAL Gütezeichen den wachsenden Ansprüchen der Verbraucher gerecht und stehen für deren Schutz. Zurzeit gibt es rund 130 Gütegemeinschaften mit über 160 RAL Gütezeichen.

RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e. V.
Doris Grundmeyer
Siegburger Straße 39
53757 St. Augustin
02241 / 16 05 21
RAL-Institut@RAL.de
http://www.ral-guetezeichen.de

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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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