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Verbundprojekt cyFLEX für leuchtende Verpackungen auf Basis von OLEDs

cynora GmbH und Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wollen durch organische Leuchtdioden (OLEDs) flexible und leuchtende Flächen für smarte Verpackungen und Werbedrucke generieren.

Verbundprojekt cyFLEX für leuchtende Verpackungen auf Basis von OLEDs

leuchtende Verpackungen auf Basis von OLEDs

Das Verbundprojekt cyFLEX möchte massenmarktfähige OLED-Materialien entwickeln, welche in leuchtende Verpackungen für Produkte aller Art überführt werden können. Gut verfügbare Ausgangsstoffe wie Kupfer und effiziente neue Herstellungsprozesse für OLEDs sollen leuchtenden Verpackungen zur baldigen Marktreife verhelfen. Durch das Konsortium aus dem KMU cynora GmbH und dem Lichttechnischen Institut des KIT soll eine breite Abdeckung der Wertschöpfungskette von der Materialentwicklung bis hin zum gedruckten Bauteil erfolgen. In dem Projekt sollen die OLED-Materialien an effiziente Druck- und Beschichtungsverfahren angepasst und der Herstellungsprozess von OLED-Bauteilen optimiert werden. Gemeinsam mit dem Spitzencluster Forum Organic Electronics ist an der Forschungs- und Transferplattform InnovationLab (iL) die Herstellung einer gedruckten flexiblen OLED-Folie in einer Kleinserie geplant. Dazu wird die Kompetenz des Clusters auf dem Gebiet der gedruckten organischen Elektronik miteinbezogen, um die Material- und Prozessentwicklung erfolgreich in einer Anwendung zu bündeln.

cyFLEX hat eine Laufzeit von zwei Jahren und seitens der cynora GmbH ein Gesamtvolumen von
619 000 Euro. Rund 309 000 Euro werden davon vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Wie cyFLEX die OLED-Herstellung genau erleichtern soll, erklärt Dr. Thomas Baumann, Geschäftsführer der cynora GmbH: „OLEDs bestehen im Grundaufbau aus mehreren nanometerdünnen Schichten, die nach und nach in speziellen Druckprozessen auf flexible Substrate, wie beispielsweise Plastikfolien, aufgebracht werden. Ein Kernthema des Projekts cyFLEX wird die Überführung der OLED-Materialien auf geeignete Druck- und Beschichtungsverfahren sein. Unser weiterführendes Ziel ist es dann, flüssigprozessierbare OLEDs zu entwerfen, die im Verpackungsdruck zum Einsatz kommen können.“

So könnten Verpackungen mit leuchtenden und beweglichen Bildern, Logos und Texten künftig neue Impulse für das Produktmarketing liefern. „Denkbar wäre beispielsweise auch, dass die Lichteffekte erst dann einsetzen, wenn ein Kunde sich dem Produkt nähert, um auf dieses aufmerksam zu machen“, beschreibt Dr. Norman Mechau vom Lichttechnischen Institut des KIT die Einsatzmöglichkeiten.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten für OLEDs

In den Bereichen Beleuchtung und Display erfreut sich die OLED-Technologie schon lange am Interesse internationaler Hightech-Unternehmen. Firmen wie Samsung setzen die OLED-Technologie mittlerweile in hohen Stückzahlen für Displays in Smartphones und Digitalkameras ein, während die Beleuchtungsexperten Osram und Philips erste OLED-Lampen am Markt platziert haben.

OLEDs sind wenige Nanometer dünne selbst strahlende, flächige Lichtquellen, welche aus organischen Halbleitern bestehen. Im schnelllebigen Displaymarkt spielen OLEDs die Schlüsselrolle für eine revolutionäre Entwicklung: Brillante Farben können in dünnen und potentiell transparenten Displays realisiert werden.

Auch die Verpackungsbranche wurde in den letzten Jahren immer mehr auf die OLED-Technologie aufmerksam, beschäftigt man sich dort doch seit jeher mit derselben Problemstellung: Wie schafft es mein Produkt, sich direkt am Verkaufsort von der Konkurrenz abzuheben? Wie kann ich vor Ort mit leuchtenden und beweglichen Bildern, Texten und Logos auf mein Produkt aufmerksam machen?

Das Projekt cyFLEX könnte für das Produktmarketing völlig neue Möglichkeiten eröffnen und das Bild eines üblichen Verkaufsraums, wie wir ihn heute kennen, grundlegend verändern.

Bildrechte: cynora GmbH

Die cynora GmbH wurde 2003 gegründet und erhielt 2008 ein neues Management-Team. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Erforschung neuartiger organischer Halbleiter, die durch ihre physikalischen Eigenschaften als emittierende Leuchtstoffe in organischen Leuchtdioden Verwendung finden werden. Vom Design neuer Funktionsmoleküle für organische Leuchtdioden über deren Synthese im Labor bis hin zur eingehenden Testung der Materialien durch Herstellung von OLED-Bauteilen deckt cynora das gesamte Spektrum der Material- und Bauteilentwicklung ab.
Das Unternehmen besteht aus einem jungen, dynamischen Team von derzeit 22 Mitarbeitern, das unter anderem daran arbeitet, neben weiteren Effizienzsteigerungen die kosteneffektive Verarbeitung und Lebensdauer der OLEDs zu verbessern. Das Drucken von optoelektronischen Bauteilen erfordert neue, intelligente Materialien und Konzepte. Derartige Bauteile können als Displays, Verpackungen, Lichtquellen, Designobjekte und in der Energieerzeugung als Solarzellen zum Einsatz kommen.
Weitere Informationen unter: www.cynora.com

Das Unternehmen besteht aus einem jungen, dynamischen Team von derzeit 17 MItarbeitern, das unter anderem daran arbeitet, neben weiteren Effizienzsteigerungen die kosteneffektive Verarbeitung und Lebensdauer der OLEDs zu verbessern. Das Drucken von optoelektronischen Bauteilen erfordert neue, intelligente Materialien und Konzepte. Derartige Bauteile können als Displays, Verpackungen, Lichtquellen, Designobjekte und in der Energieerzeugung als Solarzellen zum Einsatz kommen.

Kontakt:
cynora GmbH
Mathias Mydlak
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1, Geb. 717
76344 Eggenstein-Leopoldshafen
0721/60829112
info@cynora.com
http://www.cynora.com

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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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