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Unabhängig bleiben

Altersvorsorge: Selbst ist die Frau

Unabhängig bleiben

txn-a. (Bildquelle: goodluz/Fotolia)

txn-a. Die finanzielle Lage im Alter bereitet vielen Deutschen Kopfzerbrechen. Fast zwei Drittel (64,9 Prozent) fürchten, dass ihre gesetzliche Rente nicht ausreichen wird. Dennoch bilden nur 52,5 Prozent privat Rücklagen für ihren Ruhestand, wie aus einer repräsentativen TNS-Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank hervorgeht. Gerade bei Frauen bleibt die eigene Altersvorsorge häufig auf der Strecke. Die überlässt sie ihrem besserverdienenden Partner. „Um später keine Altersarmut zu riskieren, sollten Frauen ihre Vorsorge in die ei-genen Hände nehmen“, sagt Petra Timm, Arbeitsmarktexpertin von Randstad. „Wichtig ist, dass die Geldanlage genauestens geplant und an die individuelle Lebenssituation angepasst ist.“
Das Prinzip der gesetzlichen Rentenversicherung ist im Grunde simpel: Je länger und je mehr Beiträge ein Arbeitnehmer darin einzahlt, desto höher wird die Rente. Doch bei den Altersbezügen haben Frauen durch ihre Erwerbsbiografie deutliche Nachteile gegenüber Männern – beispielsweise durch Auszeiten zur Kindererziehung und zur Pflege von Angehörigen oder durch langjährige Teilzeitarbeit. Als Folge davon ist die Durchschnittsrente von Frauen nur etwas mehr als halb so hoch wie die von Männern. Einige leiden gar unter Altersarmut, von der Frauen überdurchschnittlich oft betroffen sind. Um das zu verhindern und um den Ruhestand gelassen und mit Freude entgegenblicken zu können, sollten sie selbst aktiv werden.
Besonders wichtig: frühzeitig mit einer zusätzlichen Altersvorsorge beginnen. „Ein Vertrag über vermögenswirksame Leistungen kann schon mit dem Aus-bildungsvertrag abgeschlossen werden“, rät Petra Timm. Auch wenn das Geld mal knapp ist, etwa durch eine Babypause, sollte mit geringeren Beträgen weitergezahlt werden. Denn jeder Cent zahlt sich später aus. Versicherungen bieten hierzu entsprechende Modelle an. Was viele nicht wissen: Minijobber erhalten eine Förderung in gleicher Höhe wie Angestellte. Daneben besteht die Möglichkeit, eine private Riester- oder Rentenversicherung abzuschließen. Dies wird auch belohnt: Bei Riester und alternativ Rürup vor allem für Selbst-ständige kommen beispielsweise die staatliche Förderung und steuerliche Vorteile hinzu.
Ganz gleich, welche Lösungen zu welchen Lebensphasen passen – Frauen sollten grundsätzlich darauf achten, unabhängig von ihrem Partner vorzusorgen, um den eigenen Ruhestand abzusichern und im Alter ihren finanziellen Freiraum zu erweitern.

[Bildunterschrift]
txn-a. Wer nicht viel Geld für die Altersvorsorge aufbringen kann, sollte sich rechtzeitig über staatliche Förderungen und die Unterstützung vom Arbeitgeber beraten lassen.

Randstad – Die Nummer 1 in Deutschland.
Mit durchschnittlich rund 58.000 Mitarbeitern und 500 Niederlassungen in etwa 300 Städten ist Randstad der führende Personaldienstleister in Deutschland. Beschäftigt und gesucht werden Mitarbeiter mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen, vom Industriemechaniker über Buchhalter und kaufmännische Mitarbeiter bis hin zu Ingenieuren oder IT-Spezialisten. Während der wechselnden Einsätze in Kundenunternehmen sammeln die Arbeitnehmer von Randstad wertvolle Praxiserfahrungen und lernen verschiedene Unternehmen, Aufgabengebiete und Kollegen kennen. Für viele ist die Beschäftigung bei Randstad auch ein Sprungbrett in den Traumjob: Im Schnitt werden rund 30 Prozent der überbetrieblichen Mitarbeiter vom Kundenunternehmen übernommen.

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