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Handlungsstrategien gegen männliche Jugendgewalt

Testosteron als Schutzhormon gegen Asthma

Frauen erkranken doppelt so häufig wie Männer

Testosteron als Schutzhormon gegen Asthma

Foto: Fotolia / pathdoc (No. 5995)

sup.- Das Asthma-Risiko ist zwischen den Geschlechtern ungleich verteilt: Frauen im Erwachsenenalter erkranken etwa doppelt so häufig an der chronisch-entzündlichen Atemwegserkrankung wie Männer. Die Ursache für diesen erheblichen Unterschied konnte bislang medizinisch nicht erklärt werden. Da aber die Asthmarate unter Frauen nach den Wechseljahren wieder absinkt, wurde von einem möglichen Einfluss der Geschlechtshormone ausgegangen. Dass diese Vermutung in die richtige Richtung weist, hat jetzt ein amerikanisches Forscherteam um Prof. Dawn C. Newcomb von der Vanderbilt University in Nashville nachgewiesen. Die Wissenschaftler untersuchten im Labor den Einfluss von Sexualhormonen auf die so genannten ILC2-Zellen in den Lungen von Mäusen. „Studien zeigen, dass ILC2-Zellen eine wichtige Rolle für die Auslösung allergischer Reaktionen spielen, darunter auch für die allergischen Entzündungen der Atemwege bei Asthma“, so die Begründung der Wissenschaftler für diesen Forschungsansatz.

Die Ergebnisse der Versuchsreihe sorgten für eine Überraschung: Es sind nicht die weiblichen Hormone wie Östrogen, die einen Einfluss auf die Aktivität dieser Zellen und damit auf das Asthma-Risiko von Frauen haben. Stattdessen erwies sich das männliche Sexualhormon Testosteron als eine Art Schutzmechanismus, der die Produktion von Entzündungsbotenstoffen durch die ILC2-Zellen ebenso wie die Vermehrung dieser Zellen drosselt. Testosteron gehört zu der Gruppe von Kortikosteroiden (Steroidhormone). Noch können die Mediziner keine Aussagen zu den Auswirkungen dieser Erkenntnisse auf die künftige Behandlung von Asthma machen.

Fakt ist jedoch, dass Therapie-Optionen, die abmildernd auf die Entzündungsreaktionen wirken, mit fortschreitendem Krankheitsstadium eine zunehmend wichtige Rolle spielen. So wird derzeit Patienten mit einer stärkeren entzündlichen Aktivität das tägliche Inhalieren einer erhöhten Dosis von anti-entzündlichen Wirkstoffen wie z.B. Glucokortikoiden empfohlen. Sie sorgen in Kombination mit Substanzen zur Atemwegserweiterung für eine Linderung der Asthma-Symptome. Aber auch bei den traditionellen Asthma-Medikamenten gibt es Lichtblicke: Innovative Kombinationspräparate zur Hochdosistherapie wie z. B. die Inhalatoren Foster 200/6 bzw. Foster Nexthaler 200/6 bieten die Wirkstoffe laut Informationen von Dr. Thomas Voshaar (Lungenklinik Bethanien, Moers) in einer extrafeinen Formulierung, mit der auch die kleinen Atemwege erreicht werden. Dadurch wird die Effizienz der Asthma-Therapie deutlich erhöht und damit auch die Lebensqualität der Patienten.

Supress
Redaktion Andreas Uebbing

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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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