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Studie: Immer erreichbar – immer gestresst?

Ob im Bett, auf der Toilette oder unter der Dusche – in (fast) jeder Lebenslage sind wir telefonisch erreichbar. Selbst wenn der Chef nachts anklingelt, hebt immerhin jeder Zehnte den Hörer ab. Als Belastung empfinden dies vor allem jüngere Erwachsene.

27.03.2013 (fw/db) Mehr als jeder dritte Deutsche ist beruflich wie privat 21 bis 24 Stunden am Tag telefonisch erreichbar. Selbst bei den über 70-Jährigen nehmen rund ein Drittel der Befragten 21 Stunden oder länger Anrufe entgegen, so das Ergebnis der im Auftrag der Ergo Direkt Versicherungen von der Stiftung Internetforschung durchgeführten Studie unter 3.001 Personen ab 18 Jahren mit Mobiltelefon.

Wir telefonieren in jeder Lebenslage – Tabus gibt es kaum

Bis zu fünf Anrufe erhält die Mehrheit der Deutschen über den Tag verteilt – und in fast jeder Situation wird das Gespräch angenommen. Aus dem Schlaf heraus gehen insgesamt 22 Prozent ans Telefon. Fünf Prozent aller Altersgruppen und fast 13 Prozent der Jüngeren sehen keine Schwierigkeit darin, beim Duschen zu telefonieren. Nicht einmal ein Toilettengang hält 27 Prozent der 18- bis 29-Jährigen vom Telefonieren ab. Eine SMS würden sogar 61 Prozent der unter 30-Jährigen auf dem stillen Örtchen lesen.

Ob ein Anruf entgegengenommen wird, hängt auch davon ab, wer anruft. Für Familienmitglieder sind 87 Prozent fast rund um die Uhr erreichbar. Etwa jeder Zweite stört sich nicht daran, wenn Freunde zu später Stunde anrufen. Anders bei Vorgesetzten, Arbeitskollegen oder Kunden: Zwar ist jeder Zehnte auch beruflich rund um die Uhr erreichbar. Die Mehrzahl der Befragten geht jedoch nur während der Arbeitszeit oder ausschließlich tagsüber an den Apparat.

Telefonverbot hinterm Steuer – viele halten sich nicht daran

Auch wenn es strafbar ist: Noch immer sind fast 15 Prozent der Deutschen bereit, beim Autofahren ans Telefon zu gehen – selbst dann, wenn sie keine Freisprechanlage besitzen. Bei den unter 30-Jährigen würden sogar 26 Prozent gleichzeitig fahren und telefonieren. Am Steuer zu sitzen und nebenbei Textnachrichten zu lesen, können sich knapp 16 Prozent aller Deutschen und etwa doppelt so viele unter 30-Jährige vorstellen.

Das Handy als unverzichtbarer Begleiter

Ein Leben ohne Handy können sich nur noch 14 Prozent der Deutschen vorstellen. Gerade bei Jüngeren zwischen 18 und 29 Jahren ist das Handy ein ständiger Begleiter: Rund 54 Prozent blicken in der Stunde bis zu fünfmal auf das Display, ohne ein Signal vernommen zu haben. Auch das sogenannte Phantomklingeln ist vielen bereits untergekommen: Rund 45 Prozent der Jüngeren haben sich schon eingebildet, ihr Handy hätte geklingelt. Bei den 30- bis 39-Jährigen haben dieses Phänomen immerhin 29 Prozent erlebt.

Ständig erreichbar – ständig genervt?

Etwa jeder Sechste fühlt sich von häufigen Anrufen gestresst oder in seiner Freizeit eingeschränkt. Unter den 18- bis 29-Jährigen beklagt sich sogar fast jeder Vierte über die Vielzahl an eingehenden Telefonaten. Die große Mehrheit der Deutschen sieht die ständige Erreichbarkeit jedoch nicht als problematisch an. Im Gegenteil, jedem Zweiten gibt es ein Gefühl von Sicherheit, immer und überall angerufen werden zu können. 35 Prozent werten die ständige Erreichbarkeit sogar als einen Ausdruck von Freiheit.

Dietmar Braun, Redakteur finanzwelt

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Geschäftsführerin:
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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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