Orientierungshilfen für den Süßwareneinkauf
sup.- Neben dem Geschmack sollte auch die Herkunft einer Schokolade beim Einkauf berücksichtigt werden. Denn nur durch den gezielten Griff nach Produkten, für die Kakao aus nachhaltig bewirtschafteten Plantagen verwendet wurde, lassen sich die sozialen und ökologischen Standards in den Anbauregionen verbessern. „Hungerlöhne, Armut, Kinderarbeit“, das sind laut Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, die potenziellen Begleitumstände des Kakaoanbaus, wenn Schokolade aus fragwürdigen und unkontrollierten Quellen stammt. Deshalb sollten Verbraucher auf Zertifizierungen von Organisationen wie Fairtrade oder Rainforest Alliance achten. Diese Orientierungshilfen für einen verantwortungsvollen Süßwareneinkauf bieten die Gewähr, dass Kakaobauern fair vergütet und natürliche Ressourcen nicht durch illegale Anbaupraktiken zerstört werden. Informationen über die Zertifizierungssysteme und über Hersteller, die sie für ihre Zutaten nutzen, bietet das „Forum Nachhaltiger Kakao“ unter www.kakaoforum.de.
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