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Schmersal fördert MRK-Forschungsprojekt

Im Kontext von Industrie 4.0 soll Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) sicherer werden

Schmersal fördert MRK-Forschungsprojekt

Wuppertal, 21. April 2016. Die Schmersal Gruppe (http://www.schmersal.com) unterstützt das Forschungsvorhaben „beyondSPAI“ der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg mit Fördermitteln in Höhe von 45.000 Euro.

Ziel des Projekts unter der Leitung von Professor Dr. Norbert Jung vom Institut für Sicherheitsforschung ist eine verbesserte Absicherung der Kollaboration von Menschen und Robotern in der industriellen Fertigung. Mit Hilfe einer mehrstufigen Sensorik und intelligenter Software sollen Industrieroboter erkennen können, wenn sie einem Menschen zu nahe kommen, um jede gefährliche Bewegung rechtzeitig zu stoppen. Dabei sollen u. a. optische Sensoren und spezielle Bildverarbeitungsalgorithmen zum Einsatz kommen, die menschliche Haut erkennen und die Silhouette von Menschen identifizieren können. Diese Sensortechnologien sollen so eine direkte und sichere Interaktion von Menschen und Robotern ohne trennende Schutzzäune ermöglichen. Das Forschungsprojekt läuft über drei Jahre und wird u.a. vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt. Schmersal ist der einzige Projektpartner aus der Industrie.

Ein Beitrag zur Realisierung von Industrie 4.0

„Autonom und sensorgestützt arbeitende Roboter, die sich situativ selbst steuern, ermöglichen die Optimierung von Produktionsprozessen. Sie tragen damit wesentlich dazu bei, die Vision von „Industrie 4.0″ zu realisieren. Doch die Sicherheit der Mitarbeiter muss bei der Mensch-Roboter-Kollaboration immer gewährleistet sein – deshalb unterstützen wir dieses wichtige Forschungsvorhaben“, erklärt Michael Mandel, Geschäftsführer der K.A. Schmersal GmbH & Co. KG. „Die Schmersal Gruppe leistet seit rund fünfzehn Jahren Forschungs- und Entwicklungsarbeit auf dem Gebiet der Maschinensicherheit mit Robotern. Wir freuen uns auf den Austausch von Know-how und auf die neuen Erkenntnisse, die wir durch dieses Projekt mit der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg gewinnen werden.“

Roboterhersteller nutzen den „Safety Controller“ von Schmersal

Ein Ergebnis der Forschungs- und Entwicklungsarbeit von Schmersal ist die Sicherheitssteuerung „Safety Controller“. In ihr sind so genannte „kartesische Nocken“ hinterlegt, die einen virtuellen Arbeitsbereich bilden. Der Roboter überwacht mit Hilfe der Sicherheitssteuerung selbsttätig seine Position und die Geschwindigkeit der Achsen. Sind Kräfte und Geschwindigkeiten gering genug und bleiben alle Roboterachsen in ihrem virtuellen „Käfig“, dann kann er in direkte Interaktion mit dem Menschen treten. Mit der Entwicklung des Safety Controllers hat Schmersal die Grundlagen für einige der Sicherheitskonzepte gelegt, die heute von namhaften Roboterherstellern genutzt werden und sich vor allem in der Automobilindustrie durchzusetzen beginnen. Die jeweils kundenspezifisch angepasste Sicherheitssteuerung ermöglicht das Realisieren von Funktionen wie „Sicherer Achsbereich“, und „Sichere Geschwindigkeit“.

Im anspruchsvollen Aufgabenfeld der Maschinensicherheit gehört die Schmersal Gruppe zu den internationalen Markt- und Kompetenzführern. Auf der Basis von über 25.000 verschiedenen Schaltgeräten bietet die Unternehmensgruppe Systemlösungen für die Sicherheit von Mensch und Maschine.

Das 1945 gegründete Unternehmen ist mit sieben Produktionsstandorten auf drei Kontinenten sowie eigenen Gesellschaften und Vertriebspartnern in mehr als 60 Nationen präsent. Die Schmersal Gruppe beschäftigt weltweit 1.750 Mitarbeiter und erzielte 2014 einen Gruppenumsatz von ca. 210 Mio. EUR.

Kontakt
K. A. Schmersal GmbH & Co. KG
Sylvia Blömker
Möddinghofe 30
42279 Wuppertal
+49-(0)202 / 6474-0
presse@schmersal.com
http://www.schmersal.com

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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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