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Rigid-Core Designboden neuste Generation Klicken & Kleben

Diese neuen Designbeläge sind stabiler, leichter, unanfälliger für Temperaturschwankungen mit weniger Emissionen

Rigid-Core Designboden neuste Generation Klicken & Kleben

Rigid-Core Designboden berryAlloc Spirit 40 Click Comfort Aufbau (Bildquelle: @ berryAlloc)

Was ist Designboden der 3. Generation mit Rigid-Core?

Durch die Rigid-Composite-Board-Technologie (RCB) sind Designboden Planke bzw. Fliesen bis zu 30 % leichter als herkömmliche Design-Beläge aus Vinyl. Das macht sich beim Transport und beim Verlegen bemerkbar. Rigid-Core Designböden haben auch eine außergewöhnliche Festigkeit und Stabilität und können daher in der Renovierung direkt auf alten Dielen oder Fliesen verleg werden, ohne durchzudrücken. Auch bei hoher Luftfeuchtigkeit und höheren Temperaturunterschieden bleiben Click-Design-Bodenbeläge durch die fortschrittliche Rigid-Core Technologie form-stabil. Rigid-Core Böden enthalten einen höheren Anteil mineralischer Füllstoffe. Auf Vinyl verzichten bereits viele Rigid-Core Designböden komplett. Dadurch werden Weichmacher überflüssig und der Designboden gänzt so mit der wie Spirit Home und Pro von berryAlloc mit Emissionsklasse A+, weist also praktisch keine Emissionen mehr von Weichmachern und anderen Stoffen auf.

Was ist schlecht an den bisherigen Designböden ohne Rigid-Core?

Bisher bestanden Design-Beläge meist aus viel Vinyl und ein bisschen mineralischen Füllstoffen oder sie nutzten eine hochdichte Faserplatte (HDF, wie beim Laminatboden) als Trägerplatte. Doch besonders beim Vollvinyl-Designboden gaben die notwendigen Weichmacher immer wieder Anstoß zu Diskussionen. Denn Vinyl ist eigentlich ein sprödes Material, welches erst durch die Zugabe eben dieser Weichmacher seine Elastizität und Strapazierfähigkeit erhält. Als schädlich identifizierte Weichmacher wie Phthalate wurden seit längerer Zeit aus Designböden entfernt. Jedoch mussten diese durch andere Weichmacher ersetzt werden. Die neuen Weichmacher können aus einer Vielzahl von Stoffen und Kombinationen dieser bestehen, langfristige Tests und Studien über diese Stoffe gibt es jedoch meist nicht. Fakt ist, Weichmacher sind flüchtige Stoffe und „verlassen“ mit der Zeit das Vinylmaterial durch Emission. Daher gibt es heute die Emissionsklassen, welche eine Aussage darüber treffen, wie stark diese Emissionen Bodenbelägen sind. Ein Nachteil des Vinyl-Materials (Polyvinylchlorid) ist, dass es wenig form-stabil ist. Die ersten Designböden schrumpften oder wuchsen je nach Temperaturunterschied zum Teil beträchtlich. Folge sind ungewollte Fugen an kalten Tagen und Aufwellungen an Heißen. Durch höhere mineralische Anteile und stabilisierende Schichten aus Glasvlies konnte dieses Problem weitgehend ausgemerzt werden. In Bereichen mit starken Sonneneinstrahlungen bzw. Temperaturunterschieden sind Designböden auf Grund ihrer geringen Formstabilität umd Emissionen jedoch weiter problematisch.

Woraus besteht Rigid-Core Designboden genau?

Rigid Core heißt „starrer Kern“ und das trifft die Sache gut, sagt aber natürlich nichts darüber aus, aus welchen Materialien der „Rigid-Core“ der neuen Designboden-Generation besteht. Der Rigid.Core besteht aus einem Composit-Werkstoff, also einem Mix aus verschiedenen Stoffen. Auch das technische Datenblatt sagt nichts über die genauen Inhaltsstoffe der Designbeläge. Parador schreibt zu seinem Designboden-Produkt Modular One: „ist eine feuchtraumgeeignete Spezialträgerplatte, die dem Boden eine flexible Festigkeit gibt“. Im Datenblatt ist ebenfalls nichts zu finden. Meist wird davon geredet, dass Rigid-Core viel mahr aus mineralischen Bestandteilen besteht. Doch nachdem Mineralien meist schwer sind und Rigid-Core Designbläge jedoch bis zu 30% leichter sind, muss etwas mehr dahinter stecken. Zu vermuten ist, dass Rigid-Core Designboden-Träger wie Silikatputz zum größten Teil aus so genanntes Kali-Wasserglas bestehen, was nichts anderes als glasartig erstarrtes Kaliumsilikat ist. Und das ist definitiv ein mineralischer Stoff, die Erdkruste besteht zu über 90 % aus derartigen Silikat-Verbindungen. Darüber hinaus wird dem Bindemittel aber auch noch eine kleine Menge organischer Kunstharzdispersion beigemengt. Diese sorgt für die gewünschte Elastizität.

Wie gesund sind die neuen Rigid-Core Designböden?

Die uns bekannten „Rigid-Core Desigböden“ enthalten keine Weichmacher mehr, haben die Emissionklasse A+ und soweit der Hersteller den Boden zertifiziert hat auch Siegel „Blauer Engel“. Insgesamt kann man also davon ausgehen, dass wesentlich weniger bis gar keine Stoffe aus dem Designboden in die Umwelt „emissionieren“, was natürlich gesünder ist.

Welche Vorteile zeichnen die neuen Rigid-Core Bodenbeläge noch aus?

Neben den geringen Emissionen sind Rigid-Core Designböden wesentlich formstabiler, da Silikate ihre Form bei Temperaturschwankungen bedeutend weniger ändern als Vinyl. Der „starre Kern“ hat auch den Vorteil, dass die Unebenheiten eines vorhandenen Bodens bzw. Unterbodens überbrückt werden können, ohne dass sich der Untergrund „durchdrückt“. Das hat aber auch den Nachteil, dass zur Verlegung eine Dämmunterlage verwendet werden sollte, damit der neue Rigid-Core Designboden satt aufliegt und nicht klappert. Da dies in den Augen des Kunden einen Nachteil bedeutet, bieten Hersteller wie berryAlloc in der Kollektion „Spirit Home Click 40 Comfort“ und „Spirit Pro Click 55 Comfort“ Ihre Designböden gleich mit einer als Gegenzug aufkaschierten Dämmschicht an. Rigid-Core Designböden ohne integrierte Schalldämmung sind also nur bedingt zu empfehlen. Ein weiterer Vorteil der Rigid-Core Designböden besteht in Ihrem bis zu 30% geringeren Gewicht. Wer Pakete mit Vinyl-Design-Belägen schon einmal in die x-te Etage eines Hauses tragen musste, weiß, wie schwer Vinyl ist. Auch das Handling bei der Verlegung wird durch ein geringeres Gewicht spürbar erleichtert.

Welche Hersteller bieten schon Rigid-Core Designböden an?

Mit Parador Modular One Design-Parkett hat Parador einen Bodenbelag im Programm, der mit seiner „Spezialträgerplatte“ als Rigid-Core Designboden bezeichnet werden kann, A+ und Blauer Engel inklusive. Der dämmende Gegenzug wird wie beim Design-Parkett auf HDF Trägerplatte mit einer Korkschicht ausgeführt. Kork als Naturmaterial ist besten für eine wohngesunde Umgebung geeignet. Auch der belgische Hersteller berryAlloc bietet Rigid-Core Designböden zum Kleben und zum Klicken an. Empfehlenswert ist hier die Linie berryAlloc Spirit Home Click 40 Comfort inkl. Trittschalldämmung und 5 mm Gesamtstärke sowie hohen Nutzungsklassen und sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

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