Neuigkeiten Timeline

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Oktober 9, 2026

CONSUL Weltreisen: Ein Reiseportfolio, das es so kein zweites Mal gibt

Immobilien
Oktober 9, 2026

Platzmacher Entrümpelung Stuttgart – Entrümpelungsfirma Stuttgart

Freizeit, Buntes, Vermischtes
Oktober 9, 2026

Kuriose Rechtsfälle: Von Pizza, Pferden und Penunzen

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Oktober 9, 2026

Weltneuheit: Kyocera und die Tohoku-Universität entwickeln eine Technologie zur direkten Integration optischer Isolatoren in Siliziumphotonik-Chips

Allgemein
Oktober 9, 2026

Webdesign und KI: Neue Website von Funktioniert Einfach

IT, NewMedia, Software
Oktober 9, 2026

phpFarm startet am 9. Oktober in den Early Access

Bildung, Karriere, Schulungen
Oktober 9, 2026

Dein Kopf macht aus kleinen Problemen deinen ganzen Tag kaputt

IT, NewMedia, Software
Oktober 8, 2026

Tenable beruft Charlie Bell in das Board of Directors

Medien, Kommunikation
Oktober 8, 2026

Website mieten bietet kleine Betriebe die digitale Chance

Medizin, Gesundheit, Wellness
Oktober 8, 2026

Welt-Thrombose-Tag: VTE-Risiko endet nicht mit Entlassung

Internet, Ecommerce
Oktober 8, 2026

Wird die SI-Domain die AI-Domain ersetzen? Wie Donald Trump einen überraschenden Domainboom auslöste

Freizeit, Buntes, Vermischtes
Oktober 8, 2026

KINOFANS.COM veröffentlicht den ultimativen FSK-Wegweiser für den Kinobesuch

IT, NewMedia, Software
Oktober 8, 2026

alangu auf der SCCON 2026

Bildung, Karriere, Schulungen
Oktober 8, 2026

Wie lange willst du dich noch kleinmachen lassen?

„Quetschmünzen codieren Geld in Erinnerung um“

Ein Soziologie analysiert den Boom der Elongated Coins

Sacha Szabo – Soziologe

Inzwischen kann man sie überall entdecken. An Wallfahrtsorten und in Freizeitparks. Vor Sehenswürdigkeiten und vor Junkfood-Filialen. Automaten in denen man Cent Stücke zu kleinen ovalen Medaillen umprägen kann. Warum macht man das? Vernünftig ist es jedenfalls nicht. Das aber fand der Freiburger Soziologe Dr. Sacha Szabo vom Institut für Theoriekultur gerade spannend. Wir sprachen mit Ihm.

Was kann man über Quetschmünzen sagen?
Sacha Szabo: Bei diesen Geräten wirft man zwei Geldmünzen ein und eine Vorrichtung prägt auf der einen Münze ein neues Motiv ein. Deshalb spricht man auch von Quetschmünzen, oder in den USA von Elongated Coins.

Seit wann gibt es diesen Trend?
Sacha Szabo: Auch wenn es den Eindruck hat dass diese Automaten ein neuer Trend sind, so stammen die ersten Exemplare schon vom Anfang des zwanzigsten Jahrhundert. Erfunden wurden diese Maschinen in den USA.

Was ist das besondere dieser Maschinen?
Sacha Szabo: Es gibt mehrere Aspekte. Zum einen sind es Souvenirs, da ja viele der Motive in direktem Bezug zur jeweiligen Umgebung des Automaten stehen. Besonders an diesem Souvenir ist nun, dass es der Kunde selbst herstellt. Er prägt seine eigene Münze, damit wird sie auch zu seiner eigenen. Es ist so als ob man ein Erinnerungsstück, wie etwa von der Berliner Mauer, mitnimmt. Dies ist im Übrigen eine alte Vorgehensweise. Auch nach dem Sturm der Bastille wurden von dieser Erinnerungsstücke verkauft.

Was interessiert den Soziologen an diesen Geräten?
Sacha Szabo: Für mich ist das spannende, dass Geld umcodiert wird. In letzter Konsequenz gedacht bezahlt man ja Geld dafür, dass man Geld entwertet. Abgesehen davon, dass es in manchen Ländern sogar verboten ist Geld zu vernichten und dann dieser Handlung etwas Widerständiges innewohnt, bekommt solch eine Umprägung einen neuen ideellen Wert und der scheint höher zu sein als das Geld, das man in den Automaten steckt.

Diese Münzen werden auch gesammelt.
Sacha Szabo: Ja, sie wurden von Beginn an gesammelt. Es gibt besondere Sammleralben mit luftdichten Fächern, damit die Münzen nicht oxidieren. Auch werden diese Münzen gerne getauscht und natürlich wird damit auch online gehandelt.

Kann man sagen wie viele Münzen es gibt?
Sacha Szabo: Das ist leider unmöglich zu sagen, aber das macht ja das Sammelgebiet so spannend. Denn einerseits gibt es Sammlungsgebiete die auf Vollständigkeit angelegt sind, dann gibt es aber auch Sammlungsgebiete die unmöglich komplettierbar sind. Dort ergeben sich dann neue Sammlungsstrukturen. Diese finde ich sehr spannend.

Welche sind das?
Sacha Szabo: Nun man kann Coins aus bestimmten Ländern sammeln. Man kann bestimmte Motive, etwa Freizeitparks sammeln. Man kann historisches Sammeln. Es ist eine subjektive Setzung welche Art von Ordnung man installiert und darum geht es letztlich. Eine Sammlung ist immer eine Ordnung, die in eine potentiell unüberblickbare Wirklichkeit hineingelegt wird und so eine Struktur schafft.

Sammeln Sie auch?
Sacha Szabo: Natürlich. Ich habe große Freude am Prägevorgang. Aber ich sammle nur Münzen von Orten an denen ich auch gewesen bin. Auch wenn ich schon an einigen Orten war, waren dort leider noch keine Automaten. Daher ist meine Sammlung wirklich überschaubar.

Das Institut für Theoriekultur ist einer von Deutschlands führenden Theoriedienstleistern.

Unser Angebot:
Als Wissenschaftler sind wir in der Lage Ihr Unternehmen oder Ihr Produkt auf eine innovative und einzigartige Weise zu thematisieren.
Ihr Produkt wird plötzlich für das Feuilleton und den Kulturteil interessant.
Über diese Kanäle können Sie ein völlig anderes, anspruchsvolles Kundenmillieu ansprechen.
Sie betreiben mit uns keine herkömliche Werbung sondern Pflege Ihrer Unternehmeskultur.

Unsere Möglichkeiten:
Ausgehend von Ihrem Produkt, Ihrer Marke oder Ihrem Unternehmen umfasst unser Angebot die Erarbeitung von:
Büchern (Monographien und Sammelbände)
Kongressen (Wir organisieren Kongresse und Workshops)
Ausstellungen (Wir kuratieren Ausstellungen)

Kontaktieren Sie uns und lassen Sie sich von unseren Referenzen überzeugen.

Institut für Theoriekultur
Institut für Theoriekultur
In der Breige 19
79189 Bad Krozingen
0160 / 917-900-95
kontakt@institut-theoriekultur.de
http://www.institut-theoriekultur.de

(Visited 40 times, 1 visits today)
Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert