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Prima Klima mit Wald und Holz

Nachhaltige Waldbewirtschaftung und eine vielfältige Holzverwendung sind aktiver Klimaschutz

Prima Klima mit Wald und Holz

Wer Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft verwendet, hinterlässt keine Schulden bei der Natur, sondern leistet im Gegenteil einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Nachhaltigkeit und Klimaschutz entwickeln sich zu Schlüsselkriterien für ein zukunftsfähiges Wirtschaften. Das hat der G7-Gipfel im Juni 2015 auf Schloss Elmau mit dem Bekenntnis der westlichen Industriestaaten zum Klimaschutz, angesichts der weltweit hohen Emission von Kohlendioxid (CO2), einmal mehr bewiesen. Mit Blick auf die angestrebten Klimaschutzziele auf der kommenden UN-Klimakonferenz in Paris (30.11.- 11.12.2015) sollte Holz zukünftig in mehrfacher Hinsicht eine größere Rolle spielen: als nachwachsende Rohstoffquelle, als wirksamer Kohlenstoffspeicher und als wiederverwertbarer und energieeffizienter Bau- und Werkstoff.
Auch wenn momentan andere Themen unsere Nachrichten dominieren, sollten wir eindeutige Vorboten des Klimawandels nicht übersehen, denn die beiden Herausforderungen „Klimawandel“ und „Flüchtlinge“ liegen näher beisammen, als es auf den ersten Blick erscheinen mag. Die Regierungsvizepräsidentin von Oberfranken, Petra Platzgummer-Martin, sagte dazu jüngst bei einer Podiumsdiskussion in Bamberg: „Dieses Jahr hatten wir einen der heißesten und trockensten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Dabei darf nicht unterschätzt werden, dass ausbleibende Niederschläge in Afrika den Flüchtlingsstrom erheblich verstärken würden. Ebenso haben Klimaänderungen einen maßgeblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung von Regionen und Ländern. Dass Wetterereignisse wie Überschwemmungen, Trockenheit oder Wirbelstürme zudem erhebliche Kosten hervorrufen, erscheint dabei fast schon nebensächlich zu sein.“

Hoffnungsträger Holz: Reduktion des CO2-Ausstoßes durch Holzverwendung
Überwiegend sind menschliches Verhalten und Wirtschaften der Grund für den Klimawandel. Hauptverursacher sind die Kohlendioxid-Emissionen, hervorgerufen durch einen ständig steigenden Verbrauch an fossilen Rohstoffen und Energieträgern, der zur Erfüllung der Bedürfnisse einer auf Wachstum und Konsum ausgerichteten Wirtschaft als notwendig erachtet wird. Eine Alternative stellen nachwachsende Rohstoffe, insbesondere Holz, dar: Zur Abschwächung der absehbaren Konsequenzen des Klimawandels leistet die Forst- und Holzwirtschaft in Deutschland schon heute einen wichtigen Beitrag. „Um die gesetzten hohen Klimaschutzziele Deutschlands und der EU zu erreichen, führt neben Einsparmaßnahmen kein Weg an einer Energie- und Materialwende vorbei, hin zu nachwachsenden Rohstoffen und alternativen Energien. In diesem Zusammenhang spielt das vermehrte Bauen mit Holz im ländlichen wie urbanen Raum eine besondere Rolle, wobei eine aktive Forstwirtschaft als nachhaltiger Rohstofflieferant, die Berücksichtigung der energetischen Vorteile (minimale „Graue Energie“), materialgerechte Landesbauordnungen und letztlich Kostenwahrheit im Baustoffwettbewerb unumgänglich sind“, so Professor Dr. Dr. habil. Gerd Wegener, Clustersprecher Forst und Holz in Bayern. Der emeritierte Professor für Holzkunde und Holztechnik an der TU München ist seit vielen Jahren davon überzeugt, dass es uns, basierend auf unserer nachhaltigen Forstwirtschaft, durch vermehrte Holzverwendung und damit einhergehende Substitution fossiler Rohstoffe und Energieträger gelingen kann, sowohl den Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid zu reduzieren als auch der Atmosphäre wirksam CO2 zu entziehen und mittelfristig speichern zu können.

Die Politik ist gefragt
„Noch nie waren nachhaltige Waldbewirtschaftung und ressourceneffiziente Holznutzung von solch lokaler, regionaler und globaler Bedeutung wie heute. Die Akteure der Wertschöpfungskette Wald-Forst-Holz erhalten lebenswerte Strukturen und Arbeitsplätze im ländlichen Raum, moderne Holzbauten prägen zunehmend das Bild von Landschaften und Städten und die vielfältige Holzverwendung ist aktiver Klimaschutz. Gerade im waldreichen Bayern mit einer Milliarde Kubikmetern Holzvorrat, dem höchsten auf die Waldfläche bezogen in Europa, sind die Voraussetzungen gegeben für eine verstärkte Holznutzung durch alle Waldbesitzer im Schulterschluss mit der Holzbranche sowie für ein klares Bekenntnis von Politik und Gesellschaft zur Bewirtschaftung unserer Wälder und zu vermehrter Holzverwendung“, erläutert Professor Wegener.

Führende Verbände der Forst- und Holzwirtschaft in Bayern haben sich im Juli 2011 mit den Bayerischen Staatsforsten unter dem Dach der Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern zu einem Aktionsbündnis zusammengeschlossen. Gemeinsam mit den regionalen Netzwerken Forst und Holz werden flächendeckend in Bayern gezielte Akzente zur sachlich fundierten Imageprofilierung gesetzt. Hinter dem
Claim „Wir wirtschaften mit der Natur“ steht das Verständnis einer beweisbaren naturverträglichen Kreislaufwirtschaft.

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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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