Neuigkeiten Timeline

Garten, Bauen, Wohnen
Oktober 9, 2026

Kaltwintergärten nach Maß: Qualität, Design und echtes Handwerk

IT, NewMedia, Software
Oktober 9, 2026

„The Fracture“ von Jacopo Reale gewinnt Preis für beste Regie beim Astana AI Film Festival 2026

Medizin, Gesundheit, Wellness
Oktober 9, 2026

Mental health matters!

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Oktober 9, 2026

Kontinuität und neue Impulse beim BDS Rheinland-Pfalz & Saarland

Medien, Kommunikation
Oktober 9, 2026

PR-Agentur Berlin: PR-Agentur PR4YOU

Handel, Dienstleistungen
Oktober 9, 2026

Digitale Ladenplanung: Filialen modernisieren, Sortimente präsentieren

Computer, Information, Telekommunikation
Oktober 9, 2026

Erste gemeinsame Com.vention der Gamma Gruppe: 700 Besucher feiern mit STARFACE, estos und Gamma

Immobilien
Oktober 9, 2026

Immobilie privat verkaufen: Kostenfreier Infoabend am 20. Oktober in Koblenz zeigt, wo die teuren Fehler lauern

Handel, Dienstleistungen
Oktober 9, 2026

Imaging World 2026: Wir ziehen eine positive Bilanz

Computer, Information, Telekommunikation
Oktober 9, 2026

Jetzt entscheidet sich die Zukunft Ihrer Druckumgebung

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Oktober 9, 2026

German Tech Holding GmbH & Co. KGaA: Öffentliches Angebot zum Bezug eigener Aktien

Computer, Information, Telekommunikation
Oktober 9, 2026

Asahi Kasei Microdevices würdigt IEEE-Milestone für die Kommerzialisierung von Dünnschicht-Hall-Elementen mit Gedenkfeier in Nobeoka

Umwelt, Energie
Oktober 9, 2026

Studie: 37 Prozent der Mittelständler kennen keine Förderprogramme für die eigene Energieversorgung

Medien, Kommunikation
Oktober 9, 2026

LinkedIn wird zur KI-Müllhalde – wer ist noch echt?

Perspektiven für den Milchmarkt 2015

(Mynewsdesk) Berlin, 20.01.2015 – „Die deutschen Milcherzeuger haben im Jahr 2014 erneut ihre Milchproduktion gegenüber dem Vorjahr steigern können (+3,1 %). Damit ist in Deutschland mit über 31 Mio. t so viel Milch produziert worden wie noch nie zuvor“, berichtet Dr. Engel, Vorsitzender des Milchindustrie-Verbandes im Rahmen des traditionell stattfindenden „Milchpolitischen Frühschoppen“ anlässlich der Grünen Woche in Berlin. Das Niveau bei den Erzeugerpreisen war gleichzeitig im ersten Halbjahr 2014 vergleichsweise hoch, so dass ein durchschnittlicher Milchpreis von etwa 37 Eurocent netto je Kilogramm (bei 4,0 % Fett, 3,4 % Eiweiß) am Ende stehen wird. Dieser entspricht dem mittleren Preis des Vorjahres.

Doch nicht nur in Deutschland und Europa wurde die Milchproduktion im Jahr 2014 deutlich ausgeweitet. Allein das zusätzliche Milchaufkommen gegenüber 2013 in sieben wichtigen Exportländern (z.B. EU-28, USA, Neuseeland) betrug in den ersten neun Monaten 2014 8,3 Mio. t. Ursächlich hierfür war nicht zuletzt das auch international vergleichsweise hohe Preisniveau, günstige Witterungsbedingungen für die Grundfuttererzeugung sowie niedrige Faktorkosten für zugekaufte Futtermittel und Treibstoffe.

Die globale Milchproduktion ist 2014 stärker gestiegen als der Anstieg der Nachfrage im gleichen Zeitraum und hat zunächst an den internationalen Märkten zu einem deutlichen Rückgang der Erlöse für Milchprodukte im zweiten Halbjahr 2014 geführt. Die Kaufzurückhaltung Chinas im zweiten Halbjahr 2014 sowie das durch Russland ausgesprochene Embargo unter anderem für Milchprodukte aus der EU führten zu weiteren Irritationen an den Märkten. „Diese Entwicklung setzte sich zeitverzögert auch an den europäischen und deutschen Märkten fort, so dass auch hier ein regional unterschiedlich stark ausgeprägter Rückgang in den Erzeugerpreisen festzustellen ist“, wie Dr. Engel weiter ausführt.

Insgesamt befindet sich die Milchproduktion zu Beginn 2015 in Deutschland wie in Europa immer noch auf dem vergleichsweise hohen Niveau des Vorjahres. Zudem wird die Milchquote ab dem 1. April 2015 das Milchaufkommen nicht weiter beschränken. Jedoch ist zu Jahresbeginn 2015 in Deutschland ein Rückgang in der Milcherzeugung festzustellen und die niedrigeren Milchpreise dürften vielfach dämpfend auf die Ausweitung der Milchproduktion wirken oder auch dazu führen, dass Milcherzeuger ihre Produktion einstellen. Es wird aber auch Milcherzeuger geben, die unter den gegebenen Bedingungen ihre Produktion ausweiten werden.

„Die Aussichten für die nächsten Monate am Milchmarkt im Jahr 2015 sind zunächst schwierig und mit Unsicherheiten behaftet. Vor diesem Hintergrund erscheint für Deutschland ein Milchpreisniveau von 30 bis 31 Eurocent im Durchschnitt für das Jahr 2015 möglich, sofern sich keine weitreichenden politischen oder wirtschaftlichen Krisen ereignen“, meint Dr. Engel. Entscheidend für den weiteren Verlauf am deutschen Milchmarkt wird daher sein, inwieweit national wie international die Milcherzeuger auf die Preissignale reagieren und ihre Produktion dementsprechend ausrichten werden. Denn fast die Hälfte der deutschen Milch geht in Form von Milchprodukten aus Deutschland in andere Länder. Umgekehrt wird auch eine erhebliche Menge an Milchprodukten importiert (>40 % umgerechnet in Milchäquivalente). Es bleibt aber dabei, dass die Nachfrage nach Milchprodukten international auf einen Pro-Kopf-Verbrauch von 109,6 kg weiter gestiegen ist – der globale Megatrend für Milchprodukte ist positiv. Weiterhin senden die Märkte seit wenigen Wochen stabilisierende bzw. aufstrebende Signale aus. Doch nicht nur Milcherzeuger und Verarbeiter stehen vor den Herausforderungen der nächsten Monate, sondern auch die Politik ist aufgerufen, Marktzugänge zu erhalten und auszubauen und damit die einheimische Milchwirtschaft zu unterstützen.

Weitere Informationen rund um Milch finden Sie unter:

www.milchindustrie.de (http://www.milchindustrie.de) , www.meine-milch.de (http://www.meine-milch.de)

Diese Pressemitteilung (http://www.mynewsdesk.com/de/milchindustrie-verband-e-v/pressreleases/perspektiven-fur-den-milchmarkt-2015-1107275) wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Milchindustrie-Verband e.V. (http://www.mynewsdesk.com/de/milchindustrie-verband-e-v) .

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/kybiei

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/essen-trinken/perspektiven-fuer-den-milchmarkt-2015-68528

Der Milchindustrie-Verband e.V. (MIV) repräsentiert etwa 100
leistungsstarke, mittelständische Unternehmen der deutschen Milch- und
Molkereiwirtschaft. Diese stellen mit einem Jahresumsatz von rund 25
Milliarden Euro mit den größten Bereich der deutschen
Ernährungsindustrie dar.

Kontakt
–
Dr. Björn Börgermann
Jägerstraße 51
10117 Berlin
+49 30 4030445-30
boergermann@milchindustrie.de
http://shortpr.com/kybiei

(Visited 29 times, 1 visits today)
Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert