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Müllprobleme nehmen zu

Müllprobleme nehmen zu

Wolfanger Umweltservice

Neunkirchen. Die Lage auf dem Müllmarkt ist angespannt. Abfälle, die nicht recycelt werden können, werden eigentlich zu Müllverbrennungsanlagen gebracht und dort verbrannt. Doch die Entsorgungsunternehmen der Region kämpfen mit einem neuen Phänomen: Die Kapazitäten der Müllverbrennungsanlagen sind ausgeschöpft. Was das bedeutet, weiß Jürgen Wolfanger, Prokurist der WOLFANGER UMWELTSERVICE GMBH im saarländischen Neunkirchen: „Momentan steigen die Preise deutlich und so manche Müllverbrennungsanlage nimmt zeitweise gar keine Abfälle an. Froh kann sich schätzen, der Kontingente hält und somit seine Mengen ohne Probleme ab steuern kann. Für Preisverhandlungen sind momentan schlechte Zeiten angebrochen.“

Diese Entwicklung kommt durchaus überraschend. Vor nicht allzu langer Zeit wurde von Seiten der
Müllverbrennungsanlagen in ganz Deutschland versucht, mit Hilfe von niedrigen Preisen zusätzliche Mengen zur Verbrennung zu akquirieren, damit die Müllverbrennungsanlagen ausgelastet werden konnten. Inzwischen hat sich das Blatt aber gewendet. Grund dafür ist die gute Konjunktur in Deutschland. Je mehr Wirtschaftsaktivität, desto mehr Abfälle – das ist die einfache Rechnung. Außerdem werden immer mehr Abfälle aus dem europäischen Ausland importiert.

„Alleine aus Großbritannien wurden 2014 rund 500.000 Tonnen Abfälle eingeführt. In 2015 sollen es einer Hochrechnung zufolge sogar ca. 670.000 Tonnen werden. Abfälle, die in deutschen Müllverbrennungsanlagen verwertet werden“, erläutert Andreas Habel, Experte beim bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. die angespannte Situation auf dem Verbrennungsmarkt.

Hintergrund ist eine neue Gesetzeslage in Großbritannien. Die anfallenden Abfälle dürfen nicht mehr deponiert, sondern müssen recycelt oder thermisch verwertet werden. Allerdings gibt es im Vereinigten Königreich keine ausreichenden Anlagenkapazitäten. Diese werden erst aufgebaut.
Es wird damit gerechnet, so Andreas Habel vom bvse, dass es bis zu drei Jahren dauern wird, bis genügend Anlagenkapazität in Großbritannien zur Verfügung steht und in Folge dessen die Abfallexporte spürbar zurückgehen werden. Die Marktteilnehmer in Deutschland werden sich also darauf einstellen müssen, dass die angespannte Situation noch eine Weile andauert.

„Jetzt ist es noch wichtiger, dass die Unternehmen dafür sorgen, ihre Abfälle sortenrein zu trennen, denn dann sind sie von guter Qualität und müssen nicht teuer verbrannt werden“, empfiehlt Wolfanger abschließend.

Müllprobleme nehmen zu.pdf (http://www.wolfanger.de/social_media/Muellproblem_nehmen_zu.pdf)

Wolfanger wurde 1969 als Familienbetrieb gegründet und ist seither zuverlässiger Partner in Sachen Entsorgung und Recycling im Saarland.

Kontakt
Wolanger Umweltservice GmbH
Jürgen Wolfanger
Am Kohlwaldaufstieg 1
66540 Neunkirchen
06821/9591-0
j.wolfanger@wolfanger.de
http://www.wolfanger.de

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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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