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Model Tessa Bergmeier lässt für PETA die Hüllen fallen: „Alle Tiere haben die gleichen Teile!“

Model Tessa Bergmeier lässt für PETA die Hüllen fallen: "Alle Tiere haben die gleichen Teile!"

Model Tessa Bergmeier lässt für PETA die Hüllen fallen: „Alle Tiere haben die gleichen Teile!“ (Bildquelle: Marc Rehbeck für PETA Deutschland e.V.)

Stuttgart, 6. Mai 2026 – Nackte Tatsachen: Tessa Bergmeier zeigt sich jetzt mit einem stylischen PETA-Motiv, um für ein veganes Leben zu werben. Sie zeigt dort viel nackte Haut, beschriftet mit Begriffen wie „Eisbein“, „Schinken“ und „Rippchen“ – Wörter, die ansonsten in der Auslage von Metzgereien zu finden sind. „Alle Tiere haben die gleichen Teile“, so lautet der Slogan des Fotos. Tessa Bergmeier lebt seit vielen Jahren vegan und engagiert sich damit für PETAs Kampagne gegen Tierausbeutung und für eine vegane Lebensweise.

Tessa Bergmeier, die bekannt dafür ist, offene Worte gegen Tierquälerei zu finden, präsentiert sich auf dem Motiv sehr ruhig und gleichzeitig mit klarer Message: „Tiere leben, lieben und fühlen wie wir. Sie sind nicht auf der Welt, um ausgebeutet zu werden, ihr Leben meist auf engstem Raum ohne Sonnenlicht zu verbringen, grausam getötet oder mit Elektroschockern traktiert zu werden – nur damit am Ende auf dem Teller ein Stück Fleisch liegt.“

Model Tessa Bergmeier lässt für PETA die Hüllen fallen und setzt sich für eine vegane Lebensweise ein. / © Marc Rehbeck für PETA Deutschland e.V.

Das Motiv kann hier (https://peta.pixxio.media/share/1777468295uBFxnVHW2QHqcK/media/1232515209) heruntergeladen und für die Berichterstattung verwendet werden.

Die in Hamburg lebende Tessa Bergmeier ist ein deutsches Model. Sie wurde unter anderem 2009 bekannt durch ihre Teilnahme an der vierten Staffel von „Germany“s Next Topmodel“. Seitdem wirkte sie in verschiedenen TV-Formaten wie zum Beispiel „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ bzw. „Dschungelcamp“ (RTL) mit und ist unter anderem aktuell im Reality-TV-Format „Prominent getrennt“ (RTL) zu sehen. Zudem ist sie auch als Sängerin und Schauspielerin aktiv

800 Millionen getötete Lebewesen pro Jahr – wie tierlieb sind wir wirklich?

PETA weist darauf hin, dass willkürlich zwischen sogenannten Haustieren und den zur Ausbeutung freigegebenen „Nutztieren“ unterschieden wird. Diese Denkweise ist bezeichnend für die Logik des Speziesismus, der Geschöpfe aufgrund ihrer Artzugehörigkeit diskriminiert. Viele Menschen sehen hinter Fleisch und anderen Produkten tierischer Herkunft nicht das fühlende Lebewesen. Doch allein in Deutschland werden jährlich 800 Millionen Landlebewesen in Ställen und Schlachthäusern getötet. Zuvor bekommen sie oftmals die Schwänze abgeschnitten, werden enthornt und männliche Tiere teils ohne Betäubung kastriert. Ihnen werden im Schlachthaus die Kehlen durchgeschnitten – oft mit nur unzureichender Betäubung, sodass sie langsam und qualvoll ausbluten. Ganz gleich, ob „bio“ oder konventionelle Haltung: Sie leiden an Ausbeutung, Krankheiten sowie artfremder Haltung und werden getötet, lange bevor sie ihre natürliche Lebenserwartung erreichen. Um den Konsum von Tieren zu rechtfertigen, bekommen Teile von Tieren oft abstrakte Begriffe wie „Rippchen“ oder „Schinken“. So distanzieren sich Konsumierende emotional von dem damit verbundenen Tierleid.

PETA präsentiert Ausstiegsplan aus der Tierwirtschaft

Die tierhaltende Landwirtschaft tötet jedes Jahr allein in Deutschland Millionen fühlende Lebewesen und gehört zu den ressourcenintensivsten und umweltschädlichsten Wirtschaftszweigen unserer Zeit. [1] Eine Agrarwende hin zur tierfreien Landwirtschaft ist dringend erforderlich, um das Leben künftiger Generationen zu sichern. PETA hat aus diesem Grund Ende Mai einen Ausstiegsplan aus der Tierwirtschaft (https://www.peta.de/aktiv/tierfreie-landwirtschaft/) veröffentlicht und fordert die Politik damit zum Handeln auf. Die Tierrechtsorganisation zeigt anhand konkreter Schritte, wie der Umstieg auf veganen Ökolandbau gelingen kann – um die Zukunft von Tieren und Menschen zu sichern sowie die Klimakatastrophe abzumildern.

PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus (https://www.peta.de/kampagnen/speziesismus/) ein – eine Form von Diskriminierung, bei der Tiere aufgrund ihrer Artzugehörigkeit abgewertet werden.

[1] Shepon et al. (2018): The opportunity cost of animal based diets exceeds all food losses. Online abrufbar unter: https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.1713820115. (30.04.2026).

Weitere Informationen:

PETA.de/Themen/Ernährung

PETA.de/Themen/Fleisch

PETA.de/Themen/Fleischessen-Rechtfertigung

PETA.de/Lifestyle

Veganstart.de

PETA.de/Aktiv/Tierfreie-Landwirtschaft

Über PETA:
PETA Deutschland e.V. ist mit über 1,5 Millionen Unterstützenden die größte Tierrechtsorganisation des Landes und setzt sich durch Aufdecken von Tierquälerei, Aufklärung der Öffentlichkeit und Veränderung der Lebensweise dafür ein, jedem Tier zu einem besseren Leben zu verhelfen.
https://www.PETA.de/Presse
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PETA Deutschland e.V
Valeria Goller
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