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Mit natürlichem Kältemittel den CO2-Fußabdruck verbessern

Klimafreundliches Kältemittel in modernen Wärmepumpen

Mit natürlichem Kältemittel den CO2-Fußabdruck verbessern

Wärmepumpe (Bildquelle: Vaillant)

Die Wärmepumpe zählt zu den umweltfreundlichen Heiztechnologien. Sie nutzt wertvolle thermische Energie, die kostenlos aus der Umwelt gewonnen wird – sei es aus der Luft, dem Erdreich oder dem Wasser. Dafür benötigt sie nur einen geringen Anteil an elektrischer Energie. Seit einiger Zeit hat sich die Klimabilanz von Wärmepumpen noch einmal deutlich verbessert: Wärmepumpen der neuesten Generation arbeiten mit dem Kältemittel R290, besser bekannt als Propan. Dieses Kältemittel gilt als besonders umweltfreundlich und trägt dazu bei, den CO2-Fußabdruck zu reduzieren.

So funktionieren Wärmepumpen
Das Kältemittel ist entscheidend für den effizienten Betrieb einer Wärmepumpe. Der gesamte sogenannte „thermodynamische Kreisprozess“ läuft in sich geschlossen und automatisch ab, so dass sich Wärmepumpenbesitzer um nichts kümmern müssen. Zunächst nimmt das flüssige Kältemittel Wärme aus der Umgebung auf und geht dabei in einen gasförmigen Zustand über. Dieses Gas wird dann von einem Kompressor verdichtet, wodurch Temperatur und Druck steigen. Danach gibt das heiße Gas seine Wärme an das Heizsystem ab und wird wieder flüssig. Ein Ventil senkt schließlich den Druck des Kältemittels, wodurch es sich abkühlt und mit der Aufnahme der Umweltwärme für den nächsten Zyklus bereit ist.

Das Prinzip der Wärmeübertragung durch Kältemittel wie R290 ähnelt stark dem von Kühlschränken. Es funktioniert jedoch in umgekehrter Richtung. Ein Kühlschrank nutzt das Kältemittel, um Wärme von innen nach außen zu transportieren, während die Wärmepumpe auch bei niedrigen Außentemperaturen effektiv Wärme aus der Umgebung aufnimmt und damit heizt.

R290: Ein umweltfreundliches Kältemittel
R290 ist ein natürliches Kältemittel mit einem vergleichsweise geringen Treibhauspotenzial. Dieses wird mit dem „Global Warming Potential“ (GWP) gemessen, das bei R290 nur bei 0,02 liegt. Der GWP-Wert gibt an, wie stark ein Treibhausgas im Vergleich zu Kohlendioxid (CO) zur Erderwärmung beiträgt. Zum Vergleich: Synthetische Kältemittel erreichen GWP-Werte von über 2.000. „Dank seiner hervorragenden Werte ist R290 absolut zukunftssicher“, erklärt Hans-Jürgen Nowak, Wärmepumpen-Experte bei der Initiative Wärme+. „Es unterliegt nicht der EU-Verordnung zu fluorierten Treibhausgasen, die den Einsatz von Kältemitteln mit hohem GWP künftig stark einschränken wird.“

Optimale Lösung für unterschiedliche Anforderungen – auch für Altbauten
R290 überträgt Wärme sehr schnell und effizient und ermöglicht es Wärmepumpen, Vorlauftemperaturen von bis zu 70 Grad Celsius bereitzustellen. Diese Temperatur ist vor allem in älteren Gebäuden ohne Fußbodenheizung wichtig, die für niedrigere Vorlauftemperaturen nicht geeignet sind. Wärmepumpen mit R290 sind daher ideal für den Heizungsaustausch in Altbauten.

Darüber hinaus ermöglicht R290 einen zuverlässigen Betrieb der Wärmepumpe auch bei Minusgraden. Damit können die Geräte auch in kälteren Klimazonen eingesetzt werden. „Ähnlich effizient ist nur das synthetische Kältemittel R32, das noch in einigen Wärmepumpen eingesetzt wird“, sagt Nowak. „Allerdings wird R32 aufgrund seines deutlich höheren GWP von 675 ab 2027 durch die EU-Vorgaben bei neu installierten Wärmepumpen verboten. R290 hat eindeutig die bessere Umweltbilanz und ist definitiv die Zukunft für Wärmepumpen!“

Außerdem trägt die hohe Wärmeübertragungsleistung von R290 zur Effizienz der Wärmepumpe bei. Dadurch wird weniger Strom benötigt, was die Betriebskosten deutlich senkt. „Diese Energieeffizienz macht R290 nicht nur zu einer umweltfreundlichen, sondern auch zu einer wirtschaftlich sinnvollen Wahl“, fügt Nowak hinzu.

Über die Initiative WÄRME+
Die größten Energieeinsparpotenziale in deutschen Haushalten liegen bei Raumheizung und Trinkwassererwärmung. Um diese Potenziale zu heben, sind neben energiebewusstem Verhalten auch Investitionen in moderne Energie- und Gebäudetechnik nötig. Die Initiative WÄRME+ informiert Wohneigentümer anbieterneutral über die Einsatzmöglichkeiten von Technologien und Produkten, um wirtschaftliche, nachhaltige und umweltfreundliche Entscheidungen treffen zu können. Träger der Initiative sind die Marktführer AEG Haustechnik, Clage, DEVI, Stiebel Eltron und Vaillant sowie der Zentralverband Elektrotechnik und Elektroindustrie (ZVEI) und die HEA – Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e.V.

Firmenkontakt
Initiative Wärme+
Claudia Oberascher
Reinhardtstr. 32
10117 Berlin
030 300 199 1378
https://www.waerme-plus.de/

Pressekontakt
becker doering communication
Anja Becker
Löwenstraße 4-8
63067 Offenbach
069-430 5214-14
http://www.beckerdoering.com

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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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