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Mehr Schulsozialarbeit an Gymnasien und Sekundarschulen

Institut für SchulSozialPädagogik stellt neues Modell für den Einsatz von Schulsozialarbeitern vor

Schulsozialarbeit wird inzwischen an vielen Schulen angeboten, an Gymnasien und Sekundarschulen sucht man jedoch oft vergeblich nach solchen Angeboten. Um diesem Problem entgegenzuwirken, hat sich das Institut für SchulSozialPädagogik (ISSP) zum Ziel gesetzt, Schulsozialarbeit an diesen Schulformen anzubieten und Fachkräfte gezielt zu schulen. Nachdem in Münster bereits seit 10 Jahren an mehreren Gymnasien wissenschaftlich begleitet nach dem ISSP-Ansatz gearbeitet wird, soll das Konzept nun auch in Berlin bekannter gemacht werden.

Für alle Interessierten findet deshalb am 22.01.2013 um 18 Uhr am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in Berlin-Spandau (Galenstr. 40-44, Aula 1. Etage) ein Infoabend statt, an dem Annette Just, die Vorsitzende des ISSP, in angenehmer Atmosphäre erläutern wird, wie Schulsozialarbeit besser an Gymnasien und Sekundarschulen verankert werden kann. Fachkräfte des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums werden von ihren Erfahrungen mit dem Einsatz einer ISSP-Sozialarbeiterin berichten, die 2 Jahre an dieser Schule aktiv war. Darüber hinaus wird es auch Informationen zu der im Februar beginnenden Weiterbildung des ISSP geben, die sicherstellt, dass für die Arbeit an Schulen nur speziell ausgebildete Fachkräfte zum Einsatz kommen.

Der Ansatz des ISSP in der schulsozialpädagogischen Beratung baut auf der Erfahrung auf, dass Menschen den größten Teil ihrer kleineren und größeren Krisen selbst bewältigen. Psychologen nennen dieses Phänomen „Resilienz“ und meinen damit ein Bündel von Faktoren, die es Menschen ermöglichen, schwierige Lebensphasen durchzustehen, ohne zusammenzubrechen, gewalttätig oder süchtig zu werden. Um diese Fähigkeit bei Jugendlichen zu verstärken und möglichst schnell und unkompliziert ein Hilfsangebot in schulischen Problemsituationen machen zu können, sind die schulsozialpädagogischen Berater von ISSP Teil des Schulalltags. Sie sind im Schulleben präsent und ständig ansprechbar, ohne dass der oder die Hilfesuchende zeitliche oder bürokratische Hürden überwinden, sich den Eltern oder Lehrern gegenüber erklären oder symptomatisch auffällig werden müsste.

Da psychosoziale Hilfen im Schulalltag an Gymnasien und Sekundarschulen besonders rar sind, hat sich das ISSP auf diese Schultypen spezialisiert. Nach der Entwicklung des Konzepts wurde es seit 2002 an fünf Gymnasien in Münster erfolgreich erprobt und in Zusammenarbeit mit der Westfälischen Wilhelms-Universität evaluiert. 2010 fand die Ausweitung der ISSP-Aktivitäten nach Berlin statt. Hier konnte am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium zunächst eine befristete ISSP-Stelle geschaffen werden. Um weitere Schulen zu gewinnen und die Finanzierung der schulsozialpädagogischen Beratung zu sichern, soll in Berlin eine eigene Organisationsstruktur geschaffen werden. Der Infoabend bietet daher allen an diesem Thema Interessierten die Gelegenheit, Erfahrungen und Ideen auszutauschen und sich über Möglichkeit der Schulsozialarbeit zu informieren.

Das Institut für SchulSozialPädagogik (ISSP) setzt sich für den Einsatz von Schulsozialarbeitern an Gymnasien und Sekundarschulen ein.

Kontakt:
ISSP – Institut für Schulsozialpädagogik
Esther Engberding
Boxhagener Str. 16, Alte Pianofabrik
10245 Berlin
030.223 25 270
kontakt@issp-schulsozialarbeit.de
http://www.issp-schulsozialarbeit.de

Pressekontakt:
ISSP – Institut für SchulSozialPädagogik
Esther Engberding
Boxhagener Str. 16, Alte Pianofabrik
10245 Berlin
030.223 25 270
kontakt@issp-schulsozialarbeit.de
http://www.issp-schulsozialarbeit.de

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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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