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Mehr Begegnungen im Stadtviertel

Internationales Sommerfest im Neu-Isenburger Westen erlebt großen Besucherandrang

Mehr Begegnungen im Stadtviertel

Großer Andrang beim Stadtteilfest in Neu-Isenburg.

Neu-Isenburg. Das Stadtquartier West rückt immer näher zusammen. Die Menschen treffen sich häufiger bei Festen und Projekten, die das Wohnviertel zwischen Bahnhof, Sportpark und Friedensallee attraktiver und lebendiger machen. „Man lernt mehr Leute kennen. Ich habe manchmal das Gefühl, es ist so schön wie auf dem Dorf. Man kennt die Nachbarn und unterhält sich auf der Straße“, sagt Milanka Heckwolf. Die Neu-Isenburgerin ist in den 70er Jahren in das Wohnquartier gezogen und spricht von einer guten Nachbarschaft, die es mittlerweile im Stadtviertel mit den überwiegend großen Wohnanlagen und Hochhäusern gibt. „Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, woanders zu leben“, sagte Milanka Heckwolf am Wochenende beim Stadtteilfest in der Kurt-Schumacher-Straße.

Großes Engagement der Bürger

Das ganze Viertel war auf den Beinen, um auf der Straße vor dem Stadtteilzentrum und dem benachbarten Familienzentrum bis zum frühen Abend zu feiern. Die Kinder konnten sich an verschiedenen Mitmach-Aktionen des Spielmobils Riederwald austoben oder in das große Hilfeleistungsfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr, den „rollenden Werkzeugkoffer“, so ein Brandschützer klettern. Die Open-Air-Party im Wohnquartier glich einem Internationalen Kulturfest, dessen Programm musikalisch und kulinarisch das Interesse und die Herkunft der Bewohner des Stadtteils widerspiegelte. Gemeinsam mit den Bürgern hatten die Fachleute der NH ProjektStadt, die den Prozess des Umbaus im Wohnquartier im Rahmen des seit 2006 laufenden Förderprogramms Soziale Stadt als Stadtentwickler steuern, viele lokale Gruppen auf die Bühne geholt. Die Besucher erlebten spanische Tänze, Kinder, die Hip-Hop vorführten, eine Modenschau des arabisch-türkischen Frauentreffs oder etwa die Kindergesangsgruppe des Bildungszentrums West. Neu-Isenburgs Bürgermeister Herbert Hunkel lobte das große Engagement der Bewohner des Stadtviertels. Sie vermittelten durch ihren Einsatz das Gefühl, eine große Familie zu sein. Nach Darstellung von Marion Schmitz-Stadtfeld, Fachbereichsleiterin der NH ProjektStadt, investiert die Stadt Neu-Isenburg viel in die Zukunftsfähigkeit des Wohnquartiers und engagiert sich außerordentlich stark, um die Angebote in der Kinderbetreuung und Bildung zu verbessern.

Noch Mitstreiter für neue Angebote gesucht

Kräftig mit angepackt beim Fest und beim Getränkeverkauf hatten auch Jugendliche, die sich regelmäßig am Sonntagabend im Stadtteilzentrum treffen. Unter der Regie des Sozialarbeiters Erhan Dogan werden dort Bewerbungen geschrieben, Filme gesehen oder „wir hängen mal ab“, meint der 16-jährige Ali, der sagt, er sei froh, dass es diesen Treffpunkt gebe. Auf die Frage nach seinen Wünschen fürs Wohnquartier fällt ihm nichts ein. Aus seiner Sicht sei mittlerweile alles im Stadtteil vorhanden, was man als Jugendlicher brauche. „Wir haben den Sportpark vor der Tür. Das ist super“, so der Teenager.

Durch das Programm Soziale Stadt sind viele neue Angebote entstanden und es entstehen weiter neue. Wichtig dabei, so Jan Thielmann und Miriam Kubat von der Projektsteuerung der NH ProjektStadt, sei die Einbindung und Hilfe der Bürger. So nennt Kubat beispielweise den für 28. September 2013 geplanten Flohmarkt, für den noch Mitstreiter gesucht werden. Die Initiative und Planung erfolgt von der „offenen BewohnerInnenRunde“ aus dem Stadtteilzentrum. Außerdem möchten die Stadt Neu-Isenburg und die NH ProjektStadt neue Initiativgruppen ins Leben rufen, die sich mit den Themen Kultur, Sport, Begegnungen und Kulinarisches beschäftigen. „Wir für unseren Stadtteil“ nennt sich die Idee. Das erste Treffen ist für Donnerstag, 29. August 2013, um 17 Uhr im Stadtteilzentrum geplant. Anmeldungen von interessierten Bewohnern nimmt das Quartiersmanagement unter der Telefonnummer 069/6069-1489 entgegen.

Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt
Die Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH, Frankfurt/Main, bietet seit 90 Jahren umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Wohnen, Bauen und Entwickeln. Sie beschäftigt rund 660 Mitarbeiter. 2005 erwarb die Nassauische Heimstätte die Anteile des Landes Hessen an der Wohnstadt Stadtentwicklungs- und Wohnungsbaugesellschaft Hessen mbH, Kassel. Durch den Zusammenschluss avancierte sie zu einem der führenden deutschen Wohnungsunternehmen: der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt mit 62.000 Mietwohnungen in 150 Städten und Gemeinden. Diese werden aktuell von rund 260 Mitarbeitern – in vier Regional- untergliedert in 13 Service-Centern – betreut. Aus der gestiegenen Nachfrage heraus entwickelte sich im folgenden Jahr die Marke „NH ProjektStadt“. Dort werden Kompetenzfelder gebündelt, um nachhaltige Stadt- und Projektentwicklungsaufgaben sowie Consulting-Aktivitäten im In- und Ausland durchzuführen.

Kontakt:
Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH
Jens Duffner
Untermainkai 12-13
60311 Frankfurt am Main
069 6069-1321
jens.duffner@naheimst.de
http://www.naheimst.de

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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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