Categories: Kunst, Kultur

Kunst bringt Bewegung ins Bautzener Land

„Let“s Talk“ startet im Juni mit Tanz und Begegnung – Tanz im Dorf statt nur auf der Bühne

Der Infinity Cube ist ein zentrales und verbindendes Element von let´s talk

Ab Juni 2026 bringt das Projekt „Let“s Talk“ mobile Performances, Workshops und neue Begegnungsformate in die ländlichen Regionen des Bautzener Landes. Ziel ist es, Menschen unterschiedlicher Generationen und Hintergründe zusammenzubringen, kulturelle Teilhabe zu stärken und Räume für Austausch und gemeinsames Erleben zu schaffen. „Wir wollen Kunst dorthin bringen, wo Menschen leben – und sie einladen, selbst Teil davon zu werden“, sagen Jana Schmück und Anne Dietrich – künstlerische Leitung von „Let´s talk!“. „Gerade im ländlichen Raum entstehen so neue Formen von Begegnung und Dialog.“

Das Projekt ist Teil des Bundesprogramm Aller.Land und entsteht in Zusammenarbeit mit regionalen Partnern aus Kunst, Kultur, Bildung und Zivilgesellschaft. Im Mittelpunkt stehen drei Module: der „Infinity Cube“, das Community-Dance-Projekt „Stoff für Geschichten“ sowie offene Tanz- und Begegnungsformate unter dem Titel „Dorftanz“.

Der „Infinity Cube“ als mobiler Treffpunkt

Ein zentrales Element des Projekts ist der „Infinity Cube“ – ein wandelbares Kunstobjekt aus beweglichen Würfeln. Er dient als Bühne, Begegnungsort und visuelles Symbol für Austausch und Gemeinschaft.

Gemeinsam mit regionalen Partnern entwickeln Jana Schmück und Anne Dietrich eine mobile Produktion, die in Schulen, Kitas und im öffentlichen Raum gezeigt wird.
Begleitende Workshops schaffen Begegnungen zwischen unterschiedlichen Zielgruppen – von Kindern und Jugendlichen bis hin zu Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Behinderung.

Gemeinsam mit regionalen Partnern entwickeln Jana Schmück und Anne Dietrich eine mobile Produktion, die in Schulen, Kitas und im öffentlichen Raum gezeigt wird.
Begleitende Workshops schaffen Begegnungen zwischen unterschiedlichen Zielgruppen – von Kindern und Jugendlichen bis hin zu Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Behinderung.

Auftakt im Juni: Tanz zum Mitmachen

Den Start bildet die mobile Tanzperformance „Flip it“, die gemeinsam mit Workshops an mehreren Schulen im Bautzener Land zu erleben ist.

Termine:
01.-04.06.2026: Performance „Flip it“ und Tanz-Workshop
07.06.2026: Tanz-Workshop im Rahmen der TanzART-Veranstaltung

Im Juni startet die „Groove Zone“

Die „Groove Zone“ ist ein Projekt von Jugendlichen für Jugendliche. Entwickelt und umgesetzt wird das Format von Luise Burger, der FSJlerin des Projekts „Let“s Talk“. Im Rahmen ihres Freiwilligen Sozialen Jahres realisiert sie ein eigenes kulturelles Projekt und hat die „Groove Zone“ gemeinsam mit der künstlerischen Leitung konzipiert. Unterstützt wird sie von weiteren jugendlichen Mitwirkenden.

Um möglichst viele Jugendliche zu erreichen, tourt die „Groove Zone“ an drei aufeinanderfolgenden Samstagen durch unterschiedliche Orte der Region – vom Valtenbergwichtel e.V. in Neukirch über das Steinhaus e.V. in Bautzen bis hin zum TanzART Atelier in Kirschau. Das gesamte Angebot ist kostenfrei. Interessierte können sich unkompliziert per E-Mail oder persönlich anmelden und Teil dieser besonderen Gemeinschaftserfahrung werden.

Termine
13.06.2026: Valtenbergwichtel e.V. in Neukirch
20.06.2026: Steinhaus e.V. in Bautzen
27.06.2026: TanzArt Atelier in Kirschau

Das Programm geht über das reine Tanzen hinaus: Die Teilnehmenden können sich in einer Foto-Ecke mit professionellen Kostümen aus dem Fundus des TanzART Ateliers ausprobieren oder den Tag bei Snacks, Mocktails und einem gemeinsamen TanzfilmAbend ausklingen lassen.

Die Veranstaltungen richten sich an Menschen aller Altersgruppen und ermöglichen einen niedrigschwelligen Zugang zum zeitgenössischen Tanz – auch ohne Vorerfahrung.

Mehr Informationen (https://im-friese.de/projekte/let-s-talk)

Seit Dezember 2011 ist die Kunstinitiative „Im Friese“ e.V. in Kirschau aktiv. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, Bürger, Künstler, Kunstförderer und Institutionen zu vernetzen und den künstlerischen Nachwuchs zu fördern. Kirschau soll Zentrum für zeitgenössische Kunst in Ostsachsen werden. Die Kunstinitiative residiert im ehemaligen Verwaltungs- und Produktionsgebäude der ehemaligen Textilfabrik VEGRO, welche ursprünglich einmal dem Fabrikanten Gotthelf August Friese gehörte. Herr Friese erfand in Kirschau das Putztuch! Das Gebäude ermöglicht es, den Künstlern und Mitgliedern der Kunstinitiative kostengünstig Ateliere und Arbeitsräume zur Verfügung zu stellen. Die eigene, fast 600 m² große Galerie bietet viel Raum für Ausstellungen, Aktionen, Happenings und Veranstaltungen jeder Art. Der Verein setzt sich aktiv und mit viel Engagement für die Förderung von Künstlern aller Kunstgattungen ein.

Die Kunstinitiative ist Träger des Projektes „let´s talk“ im Rahmen des Programmes „Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken.“ Es richtet sich an ländliche, insbesondere strukturschwache ländliche Regionen in ganz Deutschland. Gefördert wird „Aller.Land“ durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) sowie durch die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Programmpartner ist das Bundesministerium des Innern (BMI). Der Bund stellt für das Programm von 2023 bis 2030 insgesamt 69,4 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung (BULEplus) sowie aus Mitteln der bpb zur Verfügung.

Firmenkontakt
Kunstinitiative
Uwe E. Nimmrichter
Friesestraße 31
02681 Schirgiswalde-Kirschau
0162 1953296
www.im-friese.de

Pressekontakt
Kunstinitiative
Susanne Porcu
Friesestraße 31
02681 Schirgiswalde-Kirschau
+49 177 51 43 929
www.im-friese.de

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