Neuigkeiten Timeline

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Oktober 13, 2026

DENIOS macht Gefahrstofflagerung digitaler, sicherer und reduziert den manuellen Aufwand

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Oktober 13, 2026

Neue Lösungen für die digitale Arbeitswelt

Tourismus, Reisen
Oktober 13, 2026

Die ultimative Packliste für Selbstfahrer im südlichen Afrika

Handel, Dienstleistungen
Oktober 13, 2026

Nicht jedes Webprojekt braucht dasselbe: Warum das Hosting mit den Anforderungen wachsen sollte

IT, NewMedia, Software
Oktober 13, 2026

Effizientere Einsatzplanung im technischen Außendienst: Praxedo zeigt Lösungen für Stadtwerke und Kommunen

Garten, Bauen, Wohnen
Oktober 13, 2026

Luminea Home Control Outdoor-Aufputz-Steckdose SF-710, App

Auto, Verkehr
Oktober 13, 2026

Dienstwagen steht bereit – doch das Privatauto muss her?

IT, NewMedia, Software
Oktober 13, 2026

DOCBOX®-Partnertage 2026:

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Oktober 12, 2026

Forschungszulage – Innovation steuerlich fördern lassen

IT, NewMedia, Software
Oktober 12, 2026

KI-Sicherheit: Wie Sie KI im Unternehmen nutzen und sensible Daten schützen

Elektro, Elektronik
Oktober 12, 2026

SPS 2026: Moxa zeigt Lösungen für den einfacheren Aufbau und Betrieb sicherer OT-Netzwerke

Immobilien
Oktober 12, 2026

Hotel Investments AG: Bestandshalter, Käufer und Investor für Hotelimmobilien

Bildung, Karriere, Schulungen
Oktober 12, 2026

Wer keine Grenzen setzt, zahlt später den Preis

IT, NewMedia, Software
Oktober 12, 2026

TerraStereo und 3D PluraView: LiDAR-Punktwolken präzise in Stereo prüfen

Kühlschrankmomente

Wenn Hunger nicht das Problem ist, kann Kuchen dann die Lösung sein?

Kühlschrankmomente

Kostenfreie Checkliste holen (https://www.unterwegs-sein.org/)Es ist wieder einer dieser Momente. Der Tag war anstrengend, Sie haben eigentlich schon ausreichend gegessen, und dennoch stehen Sie vor dem Kühlschrank oder durchforsten die Süßigkeitenschublade. Der Körper signalisiert deutlich: „Ich bin nicht hungrig.“ Aber irgendetwas in Ihnen schreit nach Nahrung, nach Trost, nach… ja, wonach eigentlich?

Emotionales Essen ist ein Phänomen, das viele Menschen kennen, aber nur wenige wirklich verstehen. Es ist der Griff zum Essen, wenn eigentlich ganz andere Bedürfnisse nach Aufmerksamkeit rufen. Der Kuchen wird zum Seelentröster, die Schokolade zur Stressbewältigung, und die Chips werden zum Ventil für aufgestaute Gefühle.

Die Mechanismen dahinter sind faszinierender als man zunächst denkt: Unser Gehirn hat im Laufe der Jahre gelernt, dass bestimmte Lebensmittel kurzfristig für Entspannung und Wohlbefinden sorgen. Diese Verbindung ist so stark, dass allein der Gedanke an das „Trostessen“ bereits Erleichterung verspricht. Was dabei oft übersehen wird: Es ist nicht der Hunger, der gestillt werden soll, sondern eine tieferliegende Sehnsucht.

Interessanterweise zeigen Studien, dass emotionales Essen häufig mit einem Mangel an alternativen Bewältigungsstrategien einhergeht. Der Griff zum Essen ist dabei oft der einfachste und schnellste Weg, unangenehme Gefühle zu betäuben. Doch genau hier liegt der Trugschluss: Die eigentlichen Bedürfnisse – sei es nach Ruhe, Anerkennung, Geborgenheit oder einfach einer Pause – bleiben unerfüllt.

Der Schlüssel zur Veränderung liegt nicht in noch mehr Disziplin oder strengeren Ernährungsregeln. Vielmehr geht es darum, die Sprache des Körpers und der Seele wieder neu zu erlernen. Was würde passieren, wenn Sie beim nächsten „Kühlschrankmoment“ innehalten und sich fragen: „Was brauche ich jetzt wirklich?“

Vielleicht entdecken Sie dann, dass Sie eigentlich eine Umarmung brauchen, ein aufbauendes Gespräch mit einer Freundin oder einfach ein paar Minuten Ruhe mit einer Tasse Tee. Der Kuchen kann diese eigentlichen Bedürfnisse nur kurz überdecken – wie ein Pflaster auf einer Wunde, die eigentlich genäht werden müsste.

Die gute Nachricht ist: Emotionales Essen ist keine Charakterschwäche, sondern ein erlerntes Verhaltensmuster. Und was erlernt wurde, kann auch wieder verlernt werden. Der erste Schritt ist das Erkennen und Akzeptieren der eigenen Gefühle und Bedürfnisse. Es geht nicht darum, perfekt zu sein, sondern darum, sich selbst mit mehr Verständnis und Mitgefühl zu begegnen.

Die Lösung liegt also nicht im Kuchen – aber auch nicht in seiner kategorischen Vermeidung. Sie liegt in der bewussten Entscheidung, hinzuschauen, wahrzunehmen und neue Wege zu finden, mit den eigenen Emotionen umzugehen. Dann werden aus „Kühlschrankmomenten“ vielleicht „Achtsamkeitsmomente“ – Gelegenheiten, sich selbst besser kennenzulernen und zu verstehen, was der Körper und die Seele wirklich brauchen.

Der nächste Kühlschrankmoment kommt bestimmt. Aber mit diesem Wissen können Sie ihm anders begegnen: nicht als Kampf gegen sich selbst, sondern als Einladung zum Dialog mit Ihren wahren Bedürfnissen.

Mag. Michaela Hildegard Hauser
Expertin für emotionales Essen
Coaching – Community – Speaking
michaela@unterwegs-sein.org

Mag. Michaela Hildegard Hauser
Expertin für emotionales Essen
Coaching – Community – Speaking
michaela@unterwegs-sein.org

Kontakt
Michaela Hildegard Hauser
Michaela Hildegard Hauser
Wallbachstraße 8
5202 Neumarkt
00436644593672

Herzlich willkommen!

(Visited 30 times, 1 visits today)
Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert