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Keine Energiewende ohne Sanierungen

Großer Erneuerungsbedarf bei Heizungsanlagen

Keine Energiewende ohne Sanierungen

Foto: Fotolia (No. 5034)

sup.- Nur zwölf Prozent aller Wohnungen, die es im Jahr 2030 in Deutschland geben wird, sind heute noch nicht gebaut. Die Neubautätigkeit alleine reicht also bei weitem nicht für einen maßgeblichen Beitrag zur Energiewende, die ja im Gebäudebereich unter anderem durch den Einsatz effizienterer Wärmeerzeuger forciert werden soll. Entscheidend ist, dass auch im jetzigen Wohnungsbestand die veralteten Heizungsanlagen möglichst schnell durch zeitgemäße Technik ersetzt werden. So kann bereits die Installation eines modernen Brennwertheizkessels den Energieverbrauch gegenüber herkömmlichen Kesseln um bis zu 30 Prozent reduzieren. Bei der Integration erneuerbarer Energien wie Sonne, Biomasse oder Umgebungswärme in das häusliche Heizsystem lässt sich die energetische Bilanz zusätzlich optimieren. Und weil dadurch nicht nur die Heizkosten für den Hausbesitzer sinken, sondern auch die Umweltbelastungen durch Schadstoff-Emissionen, fördert der Staat entsprechende Modernisierungsmaßnahmen durch Zuschüsse bzw. verbilligte Kredite.

Dank dieser Förderprogramme und des deutlich verminderten Energiebedarfs sind die Amortisationszeiten einer Heizungssanierung überschaubar. Gerade bei veralteten und meist überdimensionierten Heizkesseln lohnt es sich ohnehin nicht, diesen Schritt auf die lange Bank zu schieben, denn die Gesetzgebung schickt die Kessel-Veteranen nach und nach aufs Altenteil. So erlaubt z. B. die novellierte Energieeinsparverordnung den Einsatz alter Standardheizkessel nach 30 Betriebsjahren nur noch unter bestimmten Voraussetzungen. Aber auch bei wesentlich jüngeren Anlagen lohnt sich der Austausch, wenn z. B. ein Niedertemperaturkessel durch ein Effizienz-System aus Solaranlage und Brennwerttechnik erneuert wird. Beispiele solcher „Sonnenheizungen“ hat der Systemanbieter Wolf Heiz- und Klimatechnik (Mainburg) auf der Internetseite www.wolf-heiztechnik.de zusammengestellt. Dort finden Heizungsbesitzer auch Informationen zu den aktuellen Förderprogrammen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sowie der KfW-Bankengruppe. Diese Institutionen gewähren Zuschüsse bzw. zinsgünstige Kredite, wenn die Sanierungen den Förderkriterien zur Energieeffizienz entsprechen und Einsparungen zur Folge haben. Zur sorgfältigen Planung und Umsetzung einer Modernisierung der häuslichen Wärmeerzeugung sollte deshalb rechtzeitig ein Fachmann hinzugezogen werden. Er gibt auch Ratschläge zur sinnvollen Reihenfolge der vorgesehenen Maßnahmen.

Bildquelle:kein externes Copyright

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