Neuigkeiten Timeline

Wissenschaft, Forschung, Technik
April 29, 2026

Unsichtbare Macht – Warum Seltene Erden Europas Zukunft entscheiden

Handel, Dienstleistungen
April 29, 2026

AGRAVIS-Podcast: Energiewende auf dem Acker mit Biogas

Computer, Information, Telekommunikation
April 29, 2026

Wird der humanoide Roboter unser Helfer – oder unser Spiegel?

Auto, Verkehr
April 29, 2026

Nachhaltige Mobilität: BBM engagiert sich im Bündnis „Verkehrswende in der Arbeitswelt“

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
April 29, 2026

FIS und Acto starten Vertriebspartnerschaft für KI-gestützten Außendienst im Großhandel

Kunst, Kultur
April 29, 2026

Science-Thriller über Wahrheit, Macht und Kontrolle

Allgemein
April 29, 2026

WeCreate positioniert sich neu als Agency for the Interest Era

Bildung, Karriere, Schulungen
April 29, 2026

Neue foodjobs Gehaltsstudie

Internet, Ecommerce
April 29, 2026

OMR Festival: Akeneo präsentiert Masterclass zu Produktdaten-Management und schnellen Marktplatz-Launches

Bildung, Karriere, Schulungen
April 29, 2026

Moralische Bildung durch Fantasy im Ethikunterricht

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
April 29, 2026

Die SYZYGY AG startet im ersten Quartal 2026 auf Plan und kehrt mit einer EBIT-Marge von 2 Prozent zur Profitabilität zurück

Medizin, Gesundheit, Wellness
April 29, 2026

Barbara Duhm ist neue Geschäftsführerin von InfectoPharm Österreich

IT, NewMedia, Software
April 29, 2026

REPLY stellt die Jury der dritten Ausgabe des Reply AI Film Festivals vor, bei dem die besten KI-generierten Kurzfilme ausgezeichnet werden

Garten, Bauen, Wohnen
April 29, 2026

Mähroboter sind mörderische Gefahr für Tiere

Kapitalmarktunion richtig gestalten, um Ziele zu erreichen

(Mynewsdesk) München, 9. Juli 2015 – Der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) sieht die Wachstums- und Beschäftigungsziele der von der EU-Kommission geplanten Kapitalmarktunion in Gefahr. Der bayerische Interessenvertreter von 1.300 genossenschaftlichen Unternehmen, darunter 279 Volksbanken und Raiffeisenbanken, begrüßt zwar die Initiative, die darauf abzielt, der Wirtschaft in Europa neue Impulse zu verleihen. Von Erfolg gekrönt wird das Projekt aber nur sein, wenn es gleichzeitig gewachsenen Strukturen der kreditfinanzierten mittelständischen Wirtschaft Rechnung trägt. Das betont der GVB anlässlich der heutigen Annahme einer Resolution zur Kapitalmarktunion im Europäischen Parlament. Der Verband unterstützt die Forderung aus dem Europäischen Parlament nach einem „balancierten Ansatz“, der ein Nebeneinander der etablierten Bankfinanzierung und alternativer Finanzierungsformen des Kapitalmarkts vorsieht.

Die Kommission will bislang Wirtschaftswachstum und Beschäftigung allein dadurch stärken, indem sie Unternehmen den Weg an die Aktien- und Anleihenmärkte erleichtert. Der GVB hält das für deutlich zu kurz gesprungen. Denn Emissionsfinanzierungen gehen in Deutschland an den Anforderungen der mittelständisch geprägten Wirtschaft vorbei. Die nachgefragten Kreditvolumina sind dafür zu gering, die Abwicklungskosten für Anleihen zu hoch und die Publizitätspflichten zu umfangreich.

Nach wie vor ist der Bankkredit die wichtigste externe Finanzierungsquelle für kleine und mittlere Betriebe in Deutschland. Der GVB setzt sich deshalb dafür ein, die bankenbasierte Mittelstandsfinanzierung substanziell in das Konzept der Kapitalmarktunion einzubetten. Aus Sicht der bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken ist es widersprüchlich, wenn die EU-Kommission einerseits Kapitalmarktinstrumente zur Unternehmensfinanzierung fördern will und andererseits die regulatorischen Anforderungen an die Vergabe von Mittelstandskrediten durch Banken erschwert. In diesem Sinne sei bei der Konzeption der Kapitalmarktunion darauf zu achten, die Rahmenbedingungen der Mittelstandsfinanzierung grundsätzlich zu verbessern. Wer mehr Wachstum und Beschäftigung will, muss ausschließen, dass Unternehmenskredite verteuert werden.

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/l2pfmt

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/wirtschaft-finanzen/kapitalmarktunion-richtig-gestalten-um-ziele-zu-erreichen-42398

Der Genossenschaftsverband Bayern e.V. (GVB) vereint unter seinem Dach 1.300 genossenschaftliche Unternehmen. Dazu zählen 279 Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie 1.021 ländliche und gewerbliche Unternehmen mit insgesamt 53.000 Beschäftigten und 2,9 Millionen Mitgliedern. Damit bilden die bayerischen Genossenschaften eine der größten mittelständischen Wirtschaftsorganisationen im Freistaat. (Stand 30.06.2015)

Kontakt
Genossenschaftsverband Bayern e.V.
Florian Ernst
Türkenstraße 22 – 24
80333 München
089 – 28683402
presse@gv-bayern.de
www.gv-bayern.de

(Visited 13 times, 1 visits today)
Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert