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Industrie 4.0 funktioniert nicht ohne SOA

Workstream Architekturen für Digitale Business Transformation
untersucht Voraussetzungen

Industrie 4.0 funktioniert nicht ohne SOA

BONN – 17. Juni 2014 – Die Gestaltungsprinzipien Service-orientierter-Architekturen bilden eine wesentliche Voraussetzung für Industrie 4.0. Das lässt sich unschwer an den Empfehlungen erkennen, die wichtige Protagonisten der Initiative ausgesprochen haben. Sie wollen SOA zum Bestandteil des Referenzmodells für Industrie 4.0 machen.

Sowohl der Abschlussbericht zu den Umsetzungsempfehlungen für das Zukunftsprojekt Industrie 4.0 des Bundesministeriums für Forschung und Technologie als auch der VDI/VDE-Statusreport „Auf dem Weg zum Referenzmodell“ fordern dazu auf, die entsprechenden SOA-Referenzmodelle von OASIS und anderen zu prüfen, ob daraus Elemente für ein künftiges Referenzmodell Industrie 4.0 übernommen werden können. Auch Professor Henning Kagermann, früherer CEO der SAP und heute Präsident der Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (acatech) sieht in Service-orientierten-Architekturen wichtige Vorarbeiten für die Realisation von Industrie 4.0 geleistet. Deshalb soll SOA zu einem tragenden Element des Referenzmodells Industrie 4.0 werden.
„Das SOA-Prinzip ist heute wichtiger denn je. Das beweist die starke Rolle, die dieser Architekturansatz in den umwälzenden Entwicklungen spielt, von denen die meisten Kernprozesse in vielen Unternehmen betroffen sein werden. Wie massiv die Veränderungen und Chancen durch Industrie 4.0 sind, lässt sich auch an der Vehemenz erkennen, mit der Politik, Forschung und Industrie das Thema betonen und geeignete Initiativen unterstützen“, erklärte Dr. Johannes Helbig, Vorstandsvorsitzender des SOA Innovation Lab und Mitglied der Promotorengruppe, die die Umsetzungsempfehlungen Industrie 4.0 erarbeitet hat.
In der Arbeitsgruppe „Architekturen für Digitale Business Transformation“ entwickelt das SOA Lab einen Architecture Guide für die Digitale Business Transformation. Der Guide, an dem Telekom, Daimler, Bosch, Wacker oder Fiducia mitarbeiten, unterstützt Unternehmen dabei, Anwendungslandschaften zu entwickeln, die den Anforderungen von Industrie 4.0 gerecht werden können.
„Der Guide bildet die Brücke zwischen den Gestaltungsprinzipien Service-orientierter-Architekturen und ihrer praktischen Nutzung für transformative Entwicklungen. Er unterstützt Unternehmen dabei, Anwendungslandschaften so zu gestalten, dass sie digitale Veränderungen des Geschäfts wie Industrie 4.0 in der Produktion ermöglichen, vereinfachen oder sogar treiben,“ sagte Workstreamleiter Dr. Karsten Schweichhart von Deutsche Telekom und Vorstand im SOA Innovation Lab.

Bildrechte: SOA Innovation Lab e.V, Bildquelle:SOA Innovation Lab e.V,

Über das SOA Innovation Lab:
Das SOA Innovation Lab e. V. bietet Unternehmen ein exklusives Praxisforum, in dem anwendungsbezogenes Wissen zu SOA und Enterprise Architecture Management auf Augenhöhe ausgetauscht werden kann. Im Sinne einer „Knowledge Community“ stehen dabei die Interessen und Fragen der Unternehmen im Vordergrund. Unabhängiges Wissen, Erfahrungen aus konkreten Projekten und erprobte Vorgehensweisen werden aus erster Hand zugänglich gemacht. Von Dr. Johannes Helbig gegründet, zählt das SOA Lab heute folgende Unternehmen zu seinen Mitgliedern: BSH Bosch und Siemens Hausgeräte, Bundesministerium des Inneren, Commerzbank, Daimler, Deutsche Bahn, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Fiducia, ITERGO, PostFinance, Wacker Chemie,Volkswagen und Zurich.
Das SOA Innovation Lab ist offen für die Beteiligung weiterer Anwenderunternehmen. Weitere Informationen unter www.soa-lab.de

SOA Innovation Lab
Kerstin Schweichhart
c/o Deutsche Post AG, Charles-de-Gaulle-Straße 20
53113 Bonn
0228/182 198 03
info@soa-lab.de
http://www.soa-lab.de

Wittcomm
Christoph Witte
Amslerstraße 2 b
80992 München
+49 89 14325552
cwitte@wittcomm.de
http://www.wittcomm.de

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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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