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Hoffnung für Swap-Geschädigte – Deutsche Bank wegen Falschberatung verurteilt

Eine Information des Deutschen Verbraucherschutzrings e.V. (DVS)

Hoffnung für Swap-Geschädigte - Deutsche Bank wegen Falschberatung verurteilt

Der DVS hilft geschädigten Anlegern

8. März 2013. Erneut ist die Deutsche Bank von einem Gericht wegen Falschberatung in einem Swap-Verfahren verurteilt worden. Dieses Urteil, so der Deutsche Verbraucherschutzring e. V. ( www.dvs-ev.net ), hat über den verhandelten Einzelfall hinaus auch für andere swapgeschädigte Bankkunden Relevanz.

Im Jahr 2012 wurde die Deutsche Bank bei einem Verfahren wegen eines LSM Swap (Long-Short-Momentum Swap) zur Zahlung von Schadenersatz verurteilt. In diesem Jahr wurde auch dem Bruder des damaligen Klägers vom Landgericht (LG) Wuppertal Schadenersatz in einem Harvest-Swap-Verfahren zugesprochen (Az. 3 O 217/12). Im Urteil beriefen sich die Richter auf den Bundesgerichtshof (Urteil v. 22.03.2011, Az. XI ZR 33/10). Der Kläger sei insbesondere nicht über den anfänglichen negativen Marktwert des Swaps aufgeklärt worden. Ein negativer Marktwert stelle jedoch einen „schwerwiegenden Interessenskonflikt“ dar; dem Kunden müsse dies bei der Beratung offen gelegt werden. Das LG Wuppertal hat die Deutsche Bank deswegen vollumfänglich wegen Falschberatung verurteilt.

„Dieses Urteil“, so Jana Vollmann, die Geschäftsführerin des Deutschen Verbraucherschutzrings e. V. (DVS), „hat über diesen Einzelfall hinaus auch für andere swapgeschädigte Bankkunden Relevanz.“ In derartigen Verhandlungen berufen sich Banken immer wieder gern auf die Vorteile aus Vorgeschäften mit anderen Swaps. Diese Vorteile müssten auf den vom Gericht zugesprochenen Schadenersatz angerechnet werden. „Dieses von Banken vorgetragene Argument wiesen die Wuppertaler Richter zurück“, so Jana Vollmann. „Damit dürfte die Praxis der Banken, entstandenen Schaden mit den Gewinnen aus den Vorgeschäften zu verrechnen, der Vergangenheit angehören.“ Auch die Deutsche Bank hatte sich dieser Praxis bedient. Häufig sei den Kunden vorgeschlagen worden, aus einem laufenden Swapvertrag sehr kurzfristig mit Gewinn auszusteigen. Direkt im Anschluss hätten die Berater den Kunden dann einen neuen Swapvertrag verkauft. Auf diese Weise kann sich eine Bank durch einen Folge-Swap den Gewinn gleich mehrfach zurückholen.

Swapgeschädigten Bankkunden rät der DVS den Gang zum auf das Kapitalrecht spezialisierten Rechtsanwalt. Dieser könne auch die Bankangebote zur Schadenskompensation durch Gewinnanrechnung kritisch prüfen.

Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS)

Kompetente und effektive Unterstützung im Kampf gegen betrügerische Unternehmen.

Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS) setzt sich seit Jahren gezielt für die Interessen geschädigter Verbraucher und Kapitalanleger ein. Oberstes Ziel des DVS ist es, einen privaten Verbraucherschutz in Deutschland weiter fest zu verankern, um so die Interessen der Verbraucher konsequent gegen betrügerische Unternehmen durchzusetzen.

Der DVS bündelt unter anderem die Interessen geschädigter Kapitalanleger und setzt diese gegen die schädigenden Unternehmen durch. Als eingetragener Verein arbeitet er mit spezialisierten und erfahrenen Rechtsanwälten zusammen.

Geschäftsstelle Jena
Löbdergraben 11
07743 Jena
Telefon 03641 35 35 04
Fax 03641 35 35 22

Kontakt
Deutscher Verbraucherschutzring e.V. (DVS)
Jana Vollmann
Langer Berg 7
99094 Erfurt
03641 35 35 04
info@dvs-ev.net
http://www.dvs-ev.net

Pressekontakt:
All4press
Erich Jeske
Martinskloster 3
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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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