Neuigkeiten Timeline

Handel, Dienstleistungen
November 3, 2026

Der Weg zu einer Firma in den USA

Umwelt, Energie
November 3, 2026

Reju erweitert sein Netzwerk in der Textilindustrie mit sechs Kooperationen

Tourismus, Reisen
November 3, 2026

Ein Dream-Team für besondere Erlebnisse

Immobilien
November 3, 2026

STERN startet Standortinitiative in Frankfurt-Praunheim

Politik, Recht, Gesellschaft
November 3, 2026

DBA Deutsche Bauwert engagiert sich für Schulbau in Äthiopien

Bildung, Karriere, Schulungen
November 3, 2026

Schluss mit Ausreden: Warum die Suche nach Lösungen wichtiger ist als das Jammern über Probleme

Bildung, Karriere, Schulungen
November 3, 2026

Ungeeignete Mitarbeitendenführung der Generation Z – Vermeidbare personalwirtschaftliche Kosten verhindern!

Mode, Trends, Lifestyle
November 3, 2026

Kompetenz braucht keine Uniform              

Tourismus, Reisen
November 3, 2026

„Körpergröße ist kein Upgrade“: Petition fordert faire Sitzplätze für große Menschen im Flugzeug

Medien, Kommunikation
November 3, 2026

Öffentliche Aktion zum Glauben startet in Düren

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
November 3, 2026

Zahlen, Ziele, Fortschritte: DENIOS zieht Nachhaltigkeitsbilanz

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
November 3, 2026

10 Jahre Unternehmertreffen Pfalz 2026 – Rückblick auf einen tollen Abend!

IT, NewMedia, Software
November 3, 2026

KI ist in den Unternehmen angekommen, doch bei der Governance besteht Nachholbedarf

Kunst, Kultur
November 3, 2026

Ausstellung von Walter Angerer dem Jüngeren offiziell eröffnet

Handgemachte Qualität

Individuelle Rezepturen statt Fertigarzneimittel

Handgemachte Qualität

Sorgfältig hergestellt: Individuelle Rezepturen für Schwerkranke (Bildquelle: © carmakoma/ClipDealer)

Stuttgart – Menschen, die an einer sogenannten seltenen Krankheit leiden, sind oftmals auf speziell für sie angefertigte Arzneimittel angewiesen. Apothekerinnen und Apotheker stellen solche Rezepturen her und tragen so zu einer besseren Versorgung dieser Patienten bei. Darauf weist der Landesapothekerverband Baden-Württemberg im Vorfeld des Tages der seltenen Erkrankungen am 28. Februar hin.

Von einer seltenen Erkrankung spricht man, wenn von 2000 Menschen weniger als eine Person betroffen ist. Diese seltenen Krankheiten sind meist sehr bedrohlich, oft chronisch und haben häufig ein sehr vielschichtiges Krankheitsbild. Oftmals dauert es für die Betroffenen sehr lange, bis eine korrekte Diagnose vorliegt. Neuere Studien sagen, dass es acht oder mehr Jahre dauern kann, bis Menschen wissen, woran sie erkrankt sind. Allein in Deutschland gibt es etwa vier Millionen Menschen, die an solch einer Krankheit leiden. Das heißt, jeder zwanzigste Deutsche ist betroffen. Die Patientenzahlen der einzelnen Erkrankungen sind dennoch so gering, dass es häufig kein spezielles Fertigarzneimittel dafür gibt, weiß Christoph Gulde, Vizepräsident des Landesapothekerverbandes Baden-Württemberg. „Die Forschungskosten sind immens hoch und auch trotz eines vereinfachten Arzneimittelzulassungs-Verfahrens wird es für das Unternehmen zu teuer und rechnet sich nicht.“ Darum sei es so wichtig, dass die Apotheke vor Ort hier mit ihrer Kompetenz helfen kann, so Gulde weiter. „Wir können solche spezialisierten Medikamente für einzelne Betroffene herstellen. So können diese Patienten zum Beispiel Kapseln bekommen, in denen die verschiedensten Wirkstoffe vollkommen abgestimmt auf den einzelnen Patienten gemischt werden. Diese Kombination ist dann einzigartig und ist nicht als Fertigarzneimittel im Handel erhältlich.“

Genauso stellt die Apotheke auch individuelle Salben, Lösungen oder Zäpfchen her, je nachdem, was die Erkrankung des einzelnen Patienten erfordert. Da auch Säuglinge oder Kinder schon von solchen seltenen Erkrankungen betroffen sind, gibt es die individuellen Rezepturen auch mit angepasster, niedriger Dosierung. „Für eine Apotheke ist das Anfertigen von Rezepturen eine der grundlegenden Tätigkeiten, die sie im Rahmen ihres Versorgungsauftrages leistet. In der Ausbildung zum Apotheker oder zur Pharmazeutisch-Technischen Assistentin (PTA) werden die nötigen Kenntnisse und Kompetenzen vermittelt, sodass wir Patienten auch bei ganz spezifischen und besonderen Krankheiten helfen können.“

Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. setzt sich für die unabhängige Beratung von Patienten, Gesundheitsprävention und die sichere Abgabe von Arzneimitteln ein. In Baden-Württemberg gibt es rund 2.600 öffentliche Apotheken. Der Verband vertritt die wirtschaftlichen und politischen Interessen seiner Mitglieder. Um das Wohl der Patienten kümmern sich im Land neben den approbierten Apothekerinnen und Apothekern auch rund 15.000 Fachangestellte, überwiegend Frauen, in Voll- oder Teilzeit. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 : 2015.

Weitere Informationen unter www.apotheker.de
Jetzt Fan werden: Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. auf www.facebook.de

Kontakt
Landesapothekerverband Baden-Württemberg
Frank Eickmann
Hölderlinstr. 12
70174 Stuttgart
0711/22334-77
presse@apotheker.de
http://www.apotheker.de

(Visited 47 times, 1 visits today)
Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert