Neuigkeiten Timeline

Tourismus, Reisen
Juli 16, 2026

Hotel Sansibar: ASILI FREQUENCIES feiert Premiere im Hotel Green Ocean Zanzibar

Medizin, Gesundheit, Wellness
Juli 16, 2026

Flüssigkeitszufuhr: Warum Longevity mit einfachen Routinen beginnt

Bildung, Karriere, Schulungen
Juli 16, 2026

chungit Akademie: Fundiertes Wissen über Schungit und Edelschungit strukturiert lernen

Handel, Dienstleistungen
Juli 16, 2026

Wir vermieten Ihr Ferienobjekt auf Rügen erfolgreich

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Juli 16, 2026

Digitale Schadenmeldungen immer beliebter

IT, NewMedia, Software
Juli 16, 2026

Flexera ernennt Mike Jerich zum CEO und tritt in eine neue Phase KI-getriebenen Wachstums ein

Computer, Information, Telekommunikation
Juli 16, 2026

Spreadly: 5x OMR Leader für digitale Visitenkarten

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Juli 16, 2026

Neue Horizonte statt Routine –

IT, NewMedia, Software
Juli 16, 2026

Cvent stellt neue Markenidentität vor und investiert mehr als eine Milliarde US-Dollar in KI-gestützte Eventtechnologie

Allgemein
Juli 16, 2026

Zielgruppe verstehen: Warum viele Unternehmen an ihren Kunden vorbei kommunizieren – und wie es besser geht

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Juli 16, 2026

Nabab S.A. setzt Fokus auf strukturierte Vermögensplanung nach Unternehmensverkauf

IT, NewMedia, Software
Juli 16, 2026

Westcon-Comstor und Palo Alto Networks stellen mit SASEvolution die Weichen für hochskalierbare SASE-Umgebungen

Politik, Recht, Gesellschaft
Juli 16, 2026

Schwierig sind immer die anderen

Bildung, Karriere, Schulungen
Juli 16, 2026

Feedbackgespräche mit Azubis: So gelingt wertschätzende Kommunikation

Gesundheitschancen von Kindern müssen vom sozialen Status entkoppelt werden

Gesundheitschancen von Kindern müssen vom sozialen Status entkoppelt werden

Logo Deutsches Kinderhilfswerk e.V.

Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert anlässlich des heutigen Weltgesundheitstages mehr Anstrengungen von Bund und Ländern, um die Gesundheitschancen von Kindern vom sozialen Status zu entkoppeln. „Natürlich steht derzeit zurecht die Eindämmung der Corona-Pandemie im ungeteilten Blickpunkt der Gesundheitsversorgung. Dabei sollten wir aber nicht den Blick für diejenigen verlieren, die Unterstützung in besonderem Maße benötigen. Denn die derzeitigen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie treffen Kinder und Jugendliche aus armen Haushalten in vielen Fällen ganz besonders hart. So leiden junge Menschen, die in beengten Wohnverhältnissen leben oder Kinder in Flüchtlingsunterkünften zuvorderst unter den Maßnahmen. Für sie gibt es keinerlei Rückzugs- und Erholungsmöglichkeiten. Es ist zu befürchten, dass das direkte Auswirkungen auf die psychische Gesundheit der Kinder und Jugendlichen haben wird“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

„Zudem sind vielerorts derzeit kostengünstige Lebensmittel, auf die arme Familien angewiesen sind, oft nicht verfügbar. Gleichzeitig haben diese Familien Mehrausgaben, wie erhöhte Stromkosten oder die Kosten für das sonst in Schule oder Kita kostenlos bereitgestellte Mittagessen, zu kompensieren. Zugleich fehlt in vielen Orten die Versorgung über die Tafeln. All das wird sich negativ auf die Gesundheit von armen Kindern und Jugendlichen auswirken“, so Hofmann weiter.

Das Deutsche Kinderhilfswerk sieht mit Sorge, dass bereits vor der Corona-Pandemie die Gesundheitschancen von Kindern und Jugendlichen in Deutschland sehr stark vom soziokulturellen Status des Elternhauses abhängig waren. Arme Kinder sind anfälliger für Übergewicht, haben eher motorische Entwicklungsprobleme, sind anfälliger für Karies-Erkrankungen und verstärkter von psychischen Gesundheitsproblemen betroffen, und neigen eher zu Verhaltensauffälligkeiten und Sprachstörungen. „Es müssen geeignete Maßnahmen auf den Weg gebracht werden, um hier zu einer Entkoppelung zu kommen. Wir brauchen beispielsweise Hartz-IV-Regelsätze, die eine gesunde Ernährung gerade von Kindern und Jugendlichen ermöglichen. Es sollte auch darüber diskutiert werden, wie Schulen ihren Beitrag leisten könnten, beispielsweise mit gesunder Ernährung als Unterrichtsthema oder einer fächerübergreifenden Gesundheitserziehung in der Schule. Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt auch den Vorschlag der Weltgesundheitsorganisation WHO, die Mehrwertsteuer auf Obst und Gemüse generell abzuschaffen. Dies würde nicht nur in der Breite den Konsum von Obst und Gemüse befördern und darüber gesunde Ernährung begünstigen. Gerade im Hinblick auf Kinder aus armen Familien könnte kostengünstigeres Obst und Gemüse zu einer ausgewogeneren und gesünderen Ernährung beitragen, wenn eine Steuerbefreiung tatsächlich über niedrigere Preise bei den Kindern und Jugendlichen ankommen würden. Und wir müssen darüber diskutieren, wie wir unsere Kinder vor ausuferndem Lebensmittelmarketing schützen. Kindermarketing für verarbeitete Lebensmittel mit sehr hohem Zucker-, Salz- oder Fettgehalt ist ein Unding. Auch hier unterstützen wir die Forderung der WHO, dass nur für gesunde Lebensmittel ein direkt an Kinder gerichtetes Marketing erlaubt sein sollte“, so Hofmann abschließend.

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 45 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

Kontakt
Deutsches Kinderhilfswerk e.V.
Uwe Kamp
Leipziger Straße 116-118
10117 Berlin
030-308693-11
presse@dkhw.de
http://www.dkhw.de

(Visited 27 times, 1 visits today)
Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert