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Gemüseretter Startup etepetete: „Wir müssen Bio zu Ende denken“

Gemüseretter Startup etepetete: "Wir müssen Bio zu Ende denken"

Georg Lindermair, Christopher Hallhuber, Carsten Wille (v.l.n.r.)

München, 30.07.2018 – Felder nach Kundenbedarf planen, Gemüse sauber transportieren, und besser essen – Bio darf nicht bei der Lebensmittelqualität aufhören. Wir müssen weiterdenken. Dieses Fazit zieht etepetete, Deutschlands größte überregionale Bio-Kiste.

Zum wichtigsten Bio-Kisten-Händler werden – mit dieser Vision gründeten Carsten Wille, Christopher Hallhuber und Georg Lindermair 2014 etepetete. Ohne großes Startkapital oder Erfahrung im Lebensmittelbereich zählen die Jungunternehmer heute über 1,5 Millionen Kilogramm gerettetes Obst und Gemüse.

„Erst war geplant, nur krummes Gemüse zu retten – jetzt stellen wir den gesamten Kreislauf in Frage“

Gedacht war etepetete als Auffangbecken für krummes Gemüse – eingekauft wird, was beim Bio-Landwirt auf dem Feld liegen bleibt, nachdem sich REWE und Co. die Glanzstücke herausgepickt haben: Sogenannte B-Ware.

Um zu sehen, wie viel auf dem Feld liegen bleibt, klapperten die drei Freunde anfänglich Bio-Bauernhöfe rund um München ab und fanden die ersten Partner und ihre Philosophie: In die Boxen kommt alles vom Feld, ohne auszusortieren.

Schluss mit Umweltbelastung für bessere Optik

Der Vorteil für den Landwirt ist, dass er fast nichts mehr wegwerfen muss und sich einen ganzen Arbeitsschritt spart: Das Vorsortieren seiner Produkte, denn etepetete nimmt den Landwirten die gesamte Ernte ab.

Außerdem braucht er nicht mehr aufwändig dafür sorgen, dass sein Obst und Gemüse schick aussieht: Etwa mit Plastikfolien über Fenchel-Plantagen gegen kleine dunkle Sprenkel auf dem Gemüse. Das spart jede Menge Energie und industriellen Abfall.

Fünfstelliger Kundenstamm aus ganz Deutschland bekommt wöchentlich seine Bio-Kiste

Seit dem Versand der ersten Box im Sommer 2015 hat sich viel getan: Aus dem anfänglich dreiköpfigen Team sind 50 Mitarbeiter geworden. Zu Beginn diente eine Garage als Packhalle. Darauf folgte eine Zwischenlösung und seit Herbst 2017 wird zwischen den ganz Großen am Münchner Großmarkt gepackt.

Verschickt wurden bisher bereits mehr als 1,5 Millionen Kilogramm Obst und Gemüse an einen mittlerweile fünfstelligen Kundenstamm. Carsten Wille: „Wir haben uns damals etwas unbeholfen der ganzen Sache genähert, aber ich glaube, deswegen sind wir so erfolgreich. Wir sind zum Ursprung gegangen, zum Landwirt auf“s Feld, um zu sehen, wo das Problem entsteht: Warum wird so viel leckeres Obst und Gemüse weggeworfen? Das hat uns ungemein geholfen, die Lebensmittel-Branche zu verstehen. Und wir haben erkannt, dass man hier noch viel mehr verbessern kann, um mit Ressourcen, Mensch und Natur vernünftig umzugehen.“

Ziel: Perfekter Lebensmittelkreislauf, Felder zusammen mit Landwirten beplanen

„Krummes Gemüse wird immer unser Kern sein, aber wir werden unser Konzept erweitern, um so mehr zu bewegen und die gesamte Lieferkette vom Einkauf bis zum Kunden im Sinne weniger Verschwendung umzukrempeln. Felder beplanen wir bereits zusammen mit unseren Landwirten und durch den Einsatz nachhaltiger Technologie wird dieser Prozess noch optimiert“, ergänzt Georg Lindermair.

„Krummes Gemüse ist unser geringstes Problem“

„Wir haben selbst gesehen, was in der traditionellen Lieferkette schief läuft – das etablierte System nimmt wenig Rücksicht auf Natur und Ressourcen. Das beginnt beim Anbau und endet bei der Lieferung. Krummes Gemüse ist unser geringstes Problem“, sagt Christopher Hallhuber.

Folglich werden Wille, Hallhuber und Lindermair als nächstes die Produkte rund um die Bio-Boxen ausbauen und neue Logistik-Lösungen für ihr gerades und krummes Bio-Gemüse entwickeln.

Eine leckere Karotte ist nicht perfekt, nur weil sie so gerade wie ein Lineal ist. Mit dieser Einstellung wollen die Gründer ökologisches Essen weiterdenken und neue Wege gehen.

Das Bildmaterial ist zum Abdruck freigegeben, Copyright: © etepetete. Für weitere Motive kontaktieren Sie bitte unsere Presseabteilung unter martina@etepetete-bio.de

Pressekontakt
Martina Dach
Head of Communications
Nymphenburger Straße 86
80636 München

martina@etepetete-bio.de
+ 49 (0)89 120 895986
www.etepetete-bio.de

Über etepetete
etepetete beliefert Kunden in ganz Deutschland mit Bio-Boxen voller Obst und Gemüse, das für den Einzelhandel aufgrund von Größen-, Form- oder Farbabweichungen nicht mehr interessant ist. Seit dem Versand der ersten Box im Sommer 2015 ist etepetete zur größten Bio-Kiste Deutschlands gewachsen und verschickt im Monat Boxen im fünfstelligen Bereich. Kunden wählen derzeit zwischen sechs Boxen, die zwischen 19,90 EUR und 34,90 EUR kosten.

etepetete beliefert Kunden in ganz Deutschland mit Bio-Boxen voller Obst und Gemüse, das für den Einzelhandel aufgrund von Größen-, Form- oder Farbabweichungen nicht mehr interessant ist. Seit dem Versand der ersten Box im Sommer 2015 ist etepetete zur größten Bio-Kiste Deutschlands gewachsen und verschickt im Monat Boxen im fünfstelligen Bereich. Kunden können derzeit zwischen sechs Boxen wählen, die zwischen 19,90EUR und 34,90EUR kosten.

Kontakt
etepetete GmbH
Martina Dach
Nymphenburger Straße 86
80636 München
089 120 895 986
martina@etepetete-bio.de
http://www.etepetete-bio.de

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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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