Neuigkeiten Timeline

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Oktober 26, 2026

Der Fall Boeing 737 Max: Neue Zulassung mit Beigeschmack

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Oktober 26, 2026

Unternehmen verändern alles – und erklären nichts

Medien, Kommunikation
Oktober 26, 2026

Wie seriös ist die OVM Online Vertrieb Marketing GmbH? Ein Unternehmensporträt zwischen Kreditvermittlung und Marketing

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Oktober 26, 2026

Die Miami Fashion Week(R) feiert ihr 10-jähriges Jubiläum mit einer wegweisenden Jubiläumsausgabe vom 13. bis 18. Oktober 2026

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Oktober 26, 2026

Erfahrungen mit der OVM Online Vertrieb Marketing GmbH: Einblick in Produktpalette und Zielgruppen

Tourismus, Reisen
Oktober 26, 2026

Wein und Kulinarik vor Hongkongs Skyline

Kunst, Kultur
Oktober 26, 2026

Mehr Rückenwind für den Schlagzeugunterricht: Das drum-tec School Partner Programm

Tourismus, Reisen
Oktober 26, 2026

Mit dem Zug von Bangkok nach Singapur reisen

Politik, Recht, Gesellschaft
Oktober 26, 2026

Kündigen24: Digitale Kündigung und Vertragsverwaltung

Medien, Kommunikation
Oktober 26, 2026

Anschlussklar – Neuer Internetvergleich beginnt beim Alltag

Kunst, Kultur
Oktober 26, 2026

TALADIDDLE: Masterclass mit Claudio Spieler und Claus Hessler bei drum-tec

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Oktober 26, 2026

Kingsmen Resources: Hochgradige Silber-Gold-Chance in Mexiko!

Immobilien
Oktober 26, 2026

ServicedApartment.de: Fünf Punkte für Geschäftsreisen

Handel, Dienstleistungen
Oktober 26, 2026

Von Zeus bis Aphrodite: Premiumkaffee als ganze Bohne

Gegen Benachteiligung im Alter

Conterganstiftung richtet Expertinnen- und Expertenkommission ein

Heute leben noch rund 2.300 Menschen mit Conterganschädigung in Deutschland. Sie sind Opfer des ersten bundesdeutschen Pharmaskandals vor 60 Jahren: Zahlreiche Frauen hatten während ihrer Schwangerschaft das damals freiverkäufliche und als unschädlich geltende Schlaf- und Beruhigungsmittel Contergan eingenommen, dessen Wirkstoff Thalidomid sich dann als fruchtschädigend herausstellte. In der Folge kamen viele Neugeborene mit Missbildungen zur Welt.

Inzwischen sind die meisten Betroffenen im Seniorenalter. Eine Expertinnen- und Expertenkommission soll sich jetzt der Thematik annehmen und Lösungsvorschläge erarbeiten. Eingesetzt und gefördert wird das neue Gremium von der Conterganstiftung, die sich von der Arbeit nicht nur Verbesserungen für Menschen mit Conterganschädigung erwartet, sondern auch für Menschen in höherem Alter, die eine Behinderung haben. Das Fachgremium tritt am 20. Dezember 2023 erstmals zusammen.

„Zentrale Aufgabe der Kommission ist es, veränderte Bedarfe von Menschen mit Conterganschädigung zu bestimmen und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie auf diese reagiert werden kann“, so Dieter Hackler, der Vorstandsvorsitzende der Conterganstiftung. Um eine adäquate Unterstützung der Betroffenen im Alter zu erreichen, wird die Kommission zu den Schwerpunkten Medizinische Versorgung, Psychosoziale Begleitung und Wohnen im Alter praktikable Handlungsempfehlungen erarbeiten.

Die Kommission besteht aus 14 Mitgliedern. Den Vorsitz übernimmt eine Doppelspitze: Die ehemalige Gesundheitsministerin des Landes NRW Barbara Steffens und der Medizinhistoriker Dr. Niklas Lenhard-Schramm. Die Expertinnen und Experten kommen aus den Bereichen Medizin, Recht, Wohnungswirtschaft, Verwaltung sowie aus den Reihen der Betroffenen. Der Austausch zwischen den Kommissionsmitgliedern soll durch die Bildung von Arbeitsgruppen gefördert werden. Die Ergebnisse werden in Form eines Abschlussberichts mit Handlungsempfehlungen dem Stiftungsvorstand übergeben und veröffentlicht.

Die Conterganstiftung

Vor knapp 60 Jahren sorgte das Medikament Contergan für den ersten Arzneimittelskandal im Deutschland der Nachkriegszeit. Zwischen 1958 und 1963 gebaren Mütter, die das Mittel eingenommen hatten, Kinder mit orthopädischen und inneren Schäden sowie Hals-Nasen-Ohren-Schäden und Augenschäden. Viele von ihnen starben. Heute leben noch etwa 2.300 bei der Stiftung anerkannte Menschen mit Conterganschädigung allein in Deutschland. Im Dezember 1971 wurde die Stiftung durch Beschluss des Deutschen Bundestags ins Leben gerufen. Das Stiftungskapital wurde bei Stiftungsgründung von dem Pharmaunternehmen Grünenthal und dem Bund zu gleichen Teilen eingebracht. Seitdem die Gelder für Zahlungen an die Betroffenen aufgebraucht sind, bestreitet der Bund die Zahlungen (außer einer jährlichen Sonderzahlung) zu hundert Prozent aus seinen Mitteln.

Kontakt
Conterganstiftung
Matthias Moeller
An den Gelenkbogenhallen 2-6
50679 Köln
0221 3673-3673
www.contergan-infoportal.de

(Visited 29 times, 1 visits today)
Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert