Categories: Umwelt, Energie

Gefahrguttransporte im Straßenverkehr

Auftraggeber können zur Sicherheit beitragen

Grafik: Gütegemeinschaft Energiehandel (No. 5784)

sup.- Nicht alle Güter, die entzündlich, giftig oder aus anderen Gründen gefährlich sind, können mit Frachtschiffen oder auf der Schiene befördert werden. Auch Deutschlands Straßen sind wichtige Routen für hochsensible Transporte: Gefahrgut in einer Größenordnung von rund 140 Mio. Tonnen wird nach Angaben des Statistischen Bundesamtes jährlich im innerdeutschen oder grenzüberschreitenden Straßenverkehr bewegt. Jede einzelne dieser Touren erfordert maximale Sicherheitsstandards und stellt hohe Ansprüche an die Fahrzeugtechnik sowie an die Kompetenz der Fahrer. Das Spektrum der beförderten Güter reicht von Gasen und ätzenden oder selbstentzündlichen Stoffen bis zu explosiven Substanzen. All diese Gefahrgüter sind in verschiedene Klassen eingestuft, für die jeweils ein abgestimmtes Regelwerk aus Sicherheitsbestimmungen gilt. Transportbetriebe, die solche Fahrten durchführen, müssen die entsprechenden Erlasse, Vorschriften bzw. Gesetze genau kennen und ihre Mitarbeiter bei Neuerungen umfassend weiterschulen.

Unternehmen oder Gewerbebetriebe außerhalb der Logistikbranche brauchen diese Detailkenntnisse nicht zu haben, aber auch sie sollten beispielsweise als Auftraggeber oder Empfänger von Gefahrguttransporten auf eine fachkundige Durchführung auf höchstem Niveau Wert legen. Das betrifft unter anderem jede Firma, an deren Standort Heizöl zur Wärmeerzeugung benötigt wird. Hier gibt die Bestellung bei einem Lieferanten mit dem RAL-Gütezeichen Energiehandel die Sicherheit, dass die Fahrten stets von gut ausgebildeten Profis mit vorschriftsmäßig ausgestatteten Tankwagen durchgeführt werden. Lagerhaltung, Fahrzeugflotte, Liefertechnik, Zähleranlagen sowie die Einhaltung aller sicherheitsrelevanten Vorschriften werden bei Brennstoff-Lieferanten mit diesem Qualitätsprädikat regelmäßig extern überprüft (www.guetezeichen-energiehandel.de). Immerhin haben die Güter der Gefahrgutklasse 3, also von entzündbaren flüssigen Stoffen wie z. B. Heizöl, mit rund 61 Prozent den höchsten Anteil an allen Gefahrguttransporten auf der Straße. Heizölverbraucher können also durch die Beauftragung von Anbietern mit dem RAL-Gütezeichen in erheblichem Umfang zur Sicherheit im Straßengüterverkehr beitragen.

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Redaktion Ilona Kruchen

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