Neuigkeiten Timeline

IT, NewMedia, Software
Juli 22, 2026

Softengine und Step Ahead formieren sich zum vertikalen ERP-Powerhouse für den Mittelstand

Computer, Information, Telekommunikation
Juli 22, 2026

Aagon beruft Sven Häckel zum Head of Sales

Handel, Dienstleistungen
Juli 22, 2026

50 Jahre dm Österreich – allcop Fotobox in Lustenau

Tourismus, Reisen
Juli 22, 2026

Hong Kong Tourism Board startet globale Kampagne „Only in Hong Kong“

IT, NewMedia, Software
Juli 22, 2026

Box stellt neue Kontrollfunktionen für KI-Agenten mit Zugriff auf Unternehmensinhalte vor

Allgemein
Juli 22, 2026

Mehr als eine Tragehilfe: Wie Papiertragetaschen Handel, Gastronomie und Markenauftritt verbinden

IT, NewMedia, Software
Juli 22, 2026

Extreme Networks begleitet Bond Almand auf seiner Solo-Radtour zu allen NFL-Stadien

Immobilien
Juli 22, 2026

Kurzfristige Verkaufsentscheidungen: Professionelle Unterstützung in besonderen Lebenslagen

Medizin, Gesundheit, Wellness
Juli 22, 2026

Wissenschaftler warnen vor Tigermücken

Bildung, Karriere, Schulungen
Juli 22, 2026

Schüleraustausch ist zurück – doch Deutschland verliert als Gastland

Tourismus, Reisen
Juli 22, 2026

Ajman von Numbeo Safety als sicherste Stadt der Welt ausgezeichnet

Medizin, Gesundheit, Wellness
Juli 22, 2026

(Fris)Urlaub? Jeder zweite Mann würde sich im Ausland verschönern lassen

Tourismus, Reisen
Juli 22, 2026

Fewobird übernimmt Reiseportal Urlaub-mit-Hund.de

Computer, Information, Telekommunikation
Juli 22, 2026

Philips Evnia 4K-QD-OLED-Gaming-Monitor vereint 165-Hz-Geschwindigkeit mit beeindruckender Bildqualität

Flüchtlinge: Caritas plädiert für gesicherte Ausbildung

Katholischer Wohlfahrtsverband: Landeserlass soll Rechtssicherheit für Betroffene schaffen

Freiburg/Stuttgart, 20. März 2017 – Die Caritas in Baden-Württemberg begrüßt den Vorstoß der Landesregierung, bessere Rahmenbedingungen für die Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt zu schaffen. Dies hatte Sozialminister Manfred Lucha am vergangenen Freitag (17. März) am Rande der Integrationsministerkonferenz in Friedrichshafen angekündigt. Besonders im Rahmen der Ausbildung sei eine sichere Perspektive und eine klare Rechtslage für potenzielle Auszubildende und Arbeitgeber Grundvoraussetzung, so Lucha. Daher wolle sich das Land auch für mehr und dringend benötigte Auszubildende in der Altenpflege einsetzen.

In einer ersten Stellungnahme begrüßte die Caritas in Baden-Württemberg den Vorstoß der Integrationsminister. Für eine erfolgreiche Ausbildung benötigten die Asylsuchenden – außer persönlichem Interesse und individueller Eignung für den Pflegeberuf – vor allem gute Sprachkenntnisse, so die Caritas. Auch beim Thema Aufenthaltsstatus brauchten Flüchtlinge und Ausbildungsbetriebe mehr Verlässlichkeit; bisher hatten in vielen Fällen eine drohende Abschiebung oder bürokratische Hürden viele Arbeitgeber davon abgeschreckt, Asylsuchende auszubilden.

In den letzten Jahren hatte der Gesetzgeber bereits sukzessive Hürden für Asylbewerber und Geduldete abgebaut, zuletzt mit dem Integrationsgesetz in 2016. Mit der so genannten Ausbildungsduldung wird seit August letzten Jahres Arbeitgebern einerseits, Flüchtlingen und Geduldeten in Ausbildung andererseits ein sicherer Aufenthalt bis zum Abschluss der Lehre garantiert. Ausgenommen davon sind bisher noch die ein- bis zweijährigen Qualifizierungen, die den Bewerbern einen Einstieg in eine Pflegeausbildung eröffnen. Dass Baden-Württemberg hier eine Gesetzesanpassung auf Bundesebene gefordert hat, damit Geflüchtete auch bei einer Qualifizierung – zum Beispiel als Altenpflegehelfer – eine Ausbildungsduldung erhalten können, erkennt die Caritas im Land ausdrücklich an. Die Beratungspraxis zeige allerdings, dass seit der Gesetzesnovellierung kaum von der Ausbildungsduldung Gebrauch gemacht wurde.

Sozialarbeiter und ehrenamtlich Engagierte der Caritas hatten in den letzten Monaten viel Zeit und Energie investiert, um geflüchtete Menschen bei der Ausbildungssuche zu unterstützen; dabei scheiterten sie allerdings häufig an der Bürokratie. Bereits zugesagte Ausbildungsverträge mussten wegen fehlender Beschäftigungserlaubnisse wieder aufgelöst werden. Und das, obwohl die potenziellen Lehrlinge alle Voraussetzungen für eine Arbeitserlaubnis erfüllt hatten. Deshalb fordert die Caritas in Baden-Württemberg die Landesregierung auf, bürokratische Hemmnisse schnellstmöglich abzubauen, damit die gesetzlichen Möglichkeiten tatsächlich auch greifen. Die Caritasvorstände Mathea Schneider (Freiburg) und Dr. Annette Holuscha-Uhlenbrock (Stuttgart) plädieren daher für einen Landeserlass, um Rechtssicherheit für die Betroffenen zu schaffen; dabei verweisen sie auf das Land Nordrhein-Westfalen. Dort gibt es seit Ende 2016 einen solchen Landeserlass, der den Anspruch auf Duldung zum Zweck einer Ausbildung gesetzlich verankert. Die Caritas in Baden-Württemberg unterstützt diese Verfahrensweise und die klare Entscheidung für den sicheren Zugang zum Ausbildungsmarkt.

Als Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche vertritt die Caritas in Baden-Württemberg rund 3.800 Einrichtungen mit mehr als 175.000 Plätzen in unterschiedlichen Hilfefeldern, in denen 65.000 Mitarbeiter/innen tätig sind.

Kontakt
Caritas in Baden-Württemberg
Eva-Maria Bolay
Strombergstr. 11
70188 Stuttgart
0711/2633-1288
bolay@caritas-dicvrs.de
http://www.caritas-rottenburg-stuttgart.de

(Visited 21 times, 1 visits today)
Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert