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Faszination Blut

Sanfte Therapieform unterstützt die Kardiologie

Faszination Blut

(NL/7816015047) Ein kürzlich veröffentlichter Film demonstriert die Wirkungsweise eines naturnahen Verfahrens, das dem Blut Beine macht, vor Herzinfarkt schützen und Leben retten soll: die EECP®-Therapie.

Ein gesundes Herz schlägt circa 100.000 Mal am Tag und pumpt jährlich mehr als 2,5 Millionen Liter Blut durch den Kreislauf. Blut, das alle Organe und Gewebe des Menschen mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. Um den kompletten Körper einmal zu durchqueren, braucht das Blut etwa eine Minute. Das ist rasend schnell. Könnt man die Blutgefäße eines Menschen aneinanderreihen, ergäbe das eine Strecke von fast 100.000 Kilometern. Eine Vielzahl von Erkrankungen ist direkt oder indirekt auf arterielle Durchblutungsstörungen zurückzuführen. Die Störung der Durchblutung an nur einer Stelle kann bereits zum Tod führen. Das erklärt das große Interesse an neuen Heilmethoden wie der EECP®-Therapie.

Die Wirkungsweise dieser sanften Behandlungsmethode ist nicht ganz einfach zu erklären, deshalb beauftragten Hersteller und Vertrieb des Behandlungsgerates ein Filmteam mit der Darstellung. REAKTOR besuchte dazu Dr. Kai Ruffmann in seiner Praxis in Baden-Baden. Der engagierte Kardiologe und Facharzt für Innere Medizin beschäftigt sich seit vielen Jahren mit arteriellen Gefäßerkrankungen und natürlich mit dem Organ Herz, das ihn besonders fasziniert. Einerseits ist es das Zentrum unserer emotionalen Intelligenz und andererseits eine Hochleistungspumpe, die Jahrzehnte pausenlos ohne Wartung und Reparatur läuft, begeistert sich der Mediziner. Er steht für moderne Diagnostik, ganzheitliche Beratungs- und Behandlungsansätze und für sanfte Therapien. Viele Herz- und Gefäßoperationen könnten zukünftig vermieden werden, würde man die EECP-Therapie präventiv voranstellen.

Der Film kam erstmals auf der MEDICA 2015 in Düsseldorf zum Einsatz. Am Stand der EECP-Herstellerfirma VSK traf sich das Fachpublikum vor dem Bildschirm. Die pulssynchrone externe Gegenpulsation (EECP-Therapie) stieß auf lebhaftes Interesse. Insbesondere die Möglichkeit der Überwachung der Therapie mithilfe der Cardiogoniometrie (dreidimensionalen EKG Diagnostik) und der Gewebedopplerechokardiographie hat viele Besucher überzeugen können, berichtet Dr. Ruffmann, der nicht nur im Film sondern auch am Stand für den medizinischen Teil verantwortlich war.

Was genau passiert bei der EECP®-Therapie?

Dr. Ruffmann erklärt es so: Jede Behandlung erfolgt individualisiert. Sobald dem Patienten auf dem Herzbett die Manschetten angelegt sind, misst der Arzt den Blutimpuls des Patienten, um den Behandlungsdruck auf ihn abzustimmen. Während der rund einstündigen Behandlung wird durch das Aufblasen eine Pulswelle erzeugt, die zu einer pulsierenden Durchströmung des gesamten arteriellen Gefäßbettes führt. Im Film wird der verstärkte Blutfluss während der Therapie durch eine Animation veranschaulicht. Der besondere Clou dieser Methode ist, dass scheinbar nur äußerlich wirksame physikalische Verfahren zu einer Stoffwechseländerung des erkrankten Gewebes führen zu einer Weitung von Einengungen der Koronararterien und zur Ausbildung von neuen Gefäßen (Kollateralen), so Dr. Ruffmann weiter. Am Querschnitt einer Arterie zeigt der Film das Problem der Verengung und die Wirkung der Therapie. Der Reiz der pulssynchronen Druckwellen bei der ECCP-Therapie veranlasst, dass das Blut die verengten und verschlossenen Stellen der großen Arterien zunehmend durch die Kollateralen umgeht. Es entstehen neue Äderchen, deren Muskelmantel sich weitet, bis sie die verschlossenen Gefäße ersetzen und das unterversorgte Organ versorgen können. Und damit ist – ganz ohne operativen Eingriff – ein biologischer Bypass entstanden!

Laut Dr. Ruffmann ist die EECP®-Therapie das Beste, was man für seine Gefäße und sein Herz tun kann. Ich würde mir wünschen, dass sich viele meiner Kollegen mit dieser Behandlungsform vertraut machen. Sie ist in ihrer Einfachheit und Verträglichkeit nicht nur für Herzpatienten optimal.

Hier geht es zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=p-TCzTP2Srs
Weitere Informationen: http://www.dr-ruffmann.de/

* Der Abdruck ist frei. Wir bitten um ein Belegexemplar

Kurzprofil – Vita

Dr. med. Kai Ruffmann, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, wurde am 21. Juli 1949 in Hamburg geboren.

Der junge Ruffmann hatte ganz eigene Träume. Er wollte etwas erleben und ging im Alter von 17 Jahren mit der Marine auf hohe See. Als Marineoffizier begann er dann 4 Jahre später das Studium der Elektrotechnik und kam darüber an die Medizin. Nach dem Grundstudium der Medizin in Heidelberg entschied er sich für seine Ausbildung zum Kardiologen, die er an den Universitätskliniken Heidelberg und Zürich absolvierte.

Sein Weg führte ihn anschließend ins Städtische Klinikum Karlsruhe, als Leitender Oberarzt der Kardiologie, bis er sich schließlich 1992 mit anderen Kollegen und eigenem Herzkatheterlabor in Karlsruhe niederließ. Seit seinem Ausscheiden 2008 führt er eine Praxis in Baden-Baden, die für schonende nicht invasive Kardiologie steht.

Sein Motto nach Ursula Lehr: Der gute Arzt spricht die Sprache des Patienten.

Mit über 30 Jahren Erfahrung und Expertenwissen vertritt der Mediziner einen ganzheitlichen Ansatz in der Inneren Medizin und Kardiologie unter dem Motto: Prävention statt Operation

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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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