Neue Studie zur Funktionalität des subretinalen Implantats der Retina Implant AG in „Frontiers in Neuroscience“
(Reutlingen) – „Frontiers in Neuroscience“, ein wissenschaftliches Journal auf dem Gebiet der Neurowissenschaften, hat eine Studie zur Funktionalität des subretinalen Implantats der Retina Implant AG, RETINA IMPLANT Alpha AMS veröffentlicht. Der gemeinsame Fachartikel einer Expertengruppe unter der Leitung von Eberhart Zrenner, Senior Professor für Augenheilkunde im Werner Reichardt Centrum für Integrative Neurowissenschaften beim Forschungsinstitut für Augenheilkunde der Eberhard Karls Universität Tübingen, bezieht sich auf die klinischen Erfahrungen mit einer Gruppe von Patienten, denen an verschiedenen Kliniken in Europa die neueste Variante des Chips implantiert wurde.
Unter dem Titel „Interim Results of a Multicenter Trial with the New Electronic Subretinal Implant Alpha AMS in 15 Patients Blind from Inherited Retinal Degenerations“ (Zwischenergebnisse einer Multi-Center-Studie mit dem neuen elektronischen subretinalen Implantat Alpha AMS bei 15 an erblicher Netzhautdegeneration erkrankten Patienten) beschreiben die Erstautorin PD Dr. Katharina Stingl vom Tübinger Forschungsinstitut für Augenheilkunde und weitere an der Studie beteiligten Ärzte und Wissenschaftler die Funktionalität des Chips.
Studie:
Stingl K., Schippert R., Bartz-Schmidt K. U., Besch D., Cottriall C. L., Edwards T. L., Gekeler F., Greppmaier U., Kiel K., Koitschev A., Kühlewein L., MacLaren R. E., Ramsden J. D., Roider J., Rothermel A., Sachs H., Schröder G. S., Tode J., Troelenberg N. and Zrenner E. (2017): Interim Results of a Multicenter Trial with the New Electronic Subretinal Implant Alpha AMS in 15 Patients Blind from Inherited Retinal Degenerations. Frontiers in Neuroscience. 11:445. doi: 10.3389/ fnins.2017.00445.
http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnins.2017.00445/full
Über die Retina Implant AG
Die Retina Implant AG erforscht und entwickelt innovative Therapien und Hightech-Produkte für Menschen, die an der Netzhauterkrankung Retinitis pigmentosa (RP) leiden. Bereits erblindeten Patienten kann das subretinale Netzhautimplantat RETINA IMPLANT Alpha AMS helfen, einen Teil der Sehfähigkeit wieder zu gewinnen. Der CE-zugelassene Mikrochip wird in spezialisierten RI Implantationszentren unter die Netzhaut implantiert (subretinal).
Für RP-Patienten mit ausreichendem Restsehvermögen bietet die Transkorneale Elektrostimulation (TES Therapie) mit dem RI OkuStim® System die Chance, den Verlauf der RP-Erkrankung zu verlangsamen.
Das Unternehmen mit Sitz in Reutlingen beschäftigt rund 45 Mitarbeiter und wird geleitet von Reinhard Rubow (CEO und Vorstandssprecher), Jürgen Klein (Vorstand Marketing & Vertrieb) und Dr. Alfred Stett (Vorstand Technologie).
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