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Ein Kraftwerk über den Dächern Berlins

296 Gewobag-Mieter am Spandauer Damm können umweltfreundlich Wärme und Strom beziehen

Durch dezentrale Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) werden Wärme und Strom direkt vor Ort produziert und verbraucht

– Klimafreundlicher Quartier-Strom mit überzeugender CO2-Bilanz wird kostengünstig angeboten.
– Tag des Offenen BHKW (Blockheizkraftwerk) am 5. Juni war ein voller Erfolg.

Rund um den Klausenerplatz in Berlin-Charlottenburg setzt die Gewobag das zweite Projekt mit dem Hamburger Energiedienstleister Urbana um: Rund 300 Wohneinheiten in 24 Häusern können ab sofort neben Wärme zusätzlich mit Quartier-Strom versorgt werden. Mieterinnen und Mietern, die in der Nähe des Erdgas-Blockheizkraftwerks am Spandauer Damm wohnen, bietet die Gewobag vor Ort erzeugten Strom an, der in der Regel günstiger und umweltfreundlicher produziert ist als der über das öffentliche Stromnetz verbreitete Strom. Beim Tag des Offenen BHKW am 5. Juni informierten sich rund 30 Interessierte über das neue Angebot und warfen einen Blick auf die hochmoderne Energietechnik im Dachgeschoss des Wohnhauses Spandauer Damm 51. Das effiziente und leise arbeitende BHKW, das sich hinter einem Schallschutz versteckt, stand im Mittelpunkt der Führung. Für Technikinteressierte war vor allem das Innenleben des Kraftwerks spannend und sie nutzten die Gelegenheit, Fragen direkt an die Ingenieure zu stellen. Das Kraftwerk Spandauer Damm 51 ist das achte Blockheizkraftwerk, das die Gewobag in Betrieb nimmt.

Jens Goldmund, Geschäftsführer der Gewobag ED Energie- und Dienstleistungsgesellschaft: „Eigentlich ist ein BHKW für die Fernwärmeerzeugung eingerichtet. Durch Kraft-Wärme-Kopplung kann als Nebenprodukt auch Strom erzeugt werden – und genau daraus haben wir für unsere Charlottenburger Mieter ein kostengünstiges Angebot entwickelt. Weg von den großen Zentralen und hin zu kleinen dezentralen Einheiten der Strom- und Energieversorgung: Unsere Marke Quartier-Strom ist eine Antwort auf das politische Leitbild der Energiewende.“

Das ökologische Prinzip lautet: Wo Strom erzeugt wird, sollte er auch genutzt werden. Quartier-Strom auf der Grundlage von KWK-Anlagen kommt letztlich allen Stromverbrauchern – auch außerhalb der Quartiere – zugute und bessert dank der gleichzeitigen Erzeugung von Wärme und Strom die Klimabilanz auf.

Quartier-Strom: Mieter tragen zur Energiewende bei – und sparen
Durch dezentrale Kraft-Wärme-Kopplung-Lösungen wird neben Wärme auch Strom hocheffizient in einem Gebäude produziert. Ziel ist es, diesen Strom immer preiswerter anzubieten als der örtliche Grundversorger mit dessen niedrigstem Tarif. Dabei steht den Gewobag-Mietern völlig frei, ob sie Quartier-Strom beziehen möchten. Es besteht keinerlei Verpflichtung. Die Vor-Ort-Vermarktung von Strom kann allerdings ein Beitrag sein, um die Energiewende bezahlbar zu machen: Für den Mieter sind mit Quartier-Strom – abhängig von Haushaltsgröße und Tarif – Einsparungen von bis zu 100 Euro pro Jahr möglich.

Interessierte Mieter können sich ab dem 16. Juni an jedem ersten und dritten Dienstag im Monat in der Zeit von 15 bis 17 Uhr persönlich zum Thema Quartier-Strom beraten lassen. Die Beratungen finden im Gewobag-Quartierbüro Klausenerplatz in der Nehringstraße 2, 14059 Berlin statt. Mehr Infos unter Telefon 0800 4708-800 und im Internet unter www.gewobag.de.

Die Gewobag ist eines der führenden Immobilienunternehmen in Deutschland. Ihre Bestände in Berlin und Brandenburg umfassen rund 58.000 Mietwohnungen sowie 1.500 Gewerberäume. Spezielle Serviceleistungen, unter anderem für Senioren, ergänzen das Angebot. Der Immobilienbestand der Gewobag steht für die Vielfalt der Stadt und bietet eine solide Basis auf dem regionalen Wohnungsmarkt. Soziale Quartiersentwicklung, Klimaschutz und wirtschaftliche Effizienz sind für die Gewobag bei der Entwicklung zukunftsorientierter Konzepte gleichermaßen wichtig.

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Dr. Gabriele Mittag
Alt-Moabit 101 A
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g.mittag@gewobag.de
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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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