Neuigkeiten Timeline

Immobilien
Juli 21, 2026

FIX&FLIP Foundation Online-Seminar mit Oliver Fischer: Praxis-Einstieg in den Immobilienhandel

Politik, Recht, Gesellschaft
Juli 21, 2026

Offene Immobilienfonds in der Krise – Ihre Rechte als Anleger

Tourismus, Reisen
Juli 21, 2026

Die Amerikanische Revolution nach dem Independence Day: Virginia erzählt 250 Jahre USA weiter

Medizin, Gesundheit, Wellness
Juli 21, 2026

„Grüner“ Balsam für Körper und Seele

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Juli 21, 2026

Versipedia macht Versicherungsexperten sichtbar

Immobilien
Juli 21, 2026

Ditenso wird offizieller Partner von Planon für die DACH-Region

Umwelt, Energie
Juli 21, 2026

Hamburg: Steht die Hafenwesterweiterung auf der Kippe?

Immobilien
Juli 21, 2026

Holger Ballwanz Immobilien sucht Handelsimmobilien und Nahversorger Immobilien zum Kauf in Deutschland

Handel, Dienstleistungen
Juli 21, 2026

Die Zukunftsrente aus der Erde – warum Rohstoffe, Demografie und Kaufkraft neu zusammengedacht werden müssen

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Juli 21, 2026

Mit umsetzungsorientierter KI-Readiness zum nachhaltigen Erfolg

Immobilien
Juli 21, 2026

Die Online-Plattform Hausverwalter VZ startet am Markt

Umwelt, Energie
Juli 21, 2026

Die Vision von König Mohammed VI. triumphiert in Freetown: Die gesamte ECOWAS schließt sich der Afrikanisch-Atlantischen Gaspipeline an

Bildung, Karriere, Schulungen
Juli 21, 2026

20 Jahre NAW Berlin: Zwei Jahrzehnte Ausbildung für den Ernstfall

Sport, Events
Juli 21, 2026

SoFi Stadium vereinheitlicht seine Sicherheitsprozesse mit Genetec

Dreiviertel der Unternehmen zahlen Ransomware

Delinea Research zeigt auch: Mittelständische Unternehmen werden zum bevorzugten Ziel, die Cloud wird zum anfälligsten Angriffsvektor

München, 01. Februar 2024 – Delinea, ein führender Anbieter von Lösungen, die das Privileged Access Management (PAM) nahtlos erweitern, zeigt in seinem jährlichen State of Ransomware-Report auf, dass Ransomware-Angriffe wieder zunehmen und einen Strategiewechsel der Cyberkriminellen erkennen lassen. Die bekannte Taktik, ein Unternehmen lahmzulegen und als Geisel zu nehmen, wurde durch neue Strategien ersetzt, bei denen private und sensible Daten heimlich exfiltriert werden. Cyberkriminelle drohen dann häufig damit, die Daten im Darknet an den Meistbietenden zu verkaufen oder sie zu nutzen, um eine stattliche Cyberversicherungszahlung zu erhalten.

Unter dem Titel „State of Ransomware 2024: Anticipating the Battle and Strengthening Your Defenses“ analysiert der Bericht Daten aus einer Umfrage unter mehr als 300 US-amerikanischen IT- und Sicherheitsentscheidern. Ziel der Analyse ist es, signifikante Veränderungen im Vergleich zu den Daten des Vorjahresberichts zu identifizieren und neue Trends aufzudecken. So zeigt sich vor allem, dass Ransomware wieder auf dem Vormarsch ist. Die Zahl der Unternehmen, die in den letzten zwölf Monaten Opfer von Ransomware geworden sind, hat sich seit dem letzten Jahr mehr als verdoppelt (von 25 auf 53 %), auch wenn sie nicht das Niveau von 2021 erreicht hat. Mittelständische Unternehmen scheinen am stärksten im Fadenkreuz der Cyberkriminellen zu stehen: 65 Prozent gaben an, Opfer von Ransomware geworden zu sein. Die Studie zeigt auch, dass Organisationen im Allgemeinen häufiger Lösegeld zahlen, nämlich 76 Prozent gegenüber 63 Prozent im Vorjahr.

Datenexfiltration als neues Hauptmotiv

Noch auffälliger sind jedoch die sich abzeichnenden Trends bei den Motivationen, Strategien und Taktiken. So verzeichnete die Datenexfiltration einen sprunghaften Anstieg um 39 Prozent. Während im letzten Jahr noch 46 Prozent der Befragten dies als häufigste Strategie angaben, sind es jetzt 64 Prozent. Damit wurde die Datenexfiltration zum bevorzugten Ziel der Angreifer, die nun die Kontrolle über ein Unternehmensnetzwerk erlangen, um sensible Daten herunterzuladen und im Darknet zu verkaufen. Dieser Trend zeigt sich auch darin, dass die traditionelle Geldgier als Hauptmotiv mit 34 Prozent gegenüber 69 Prozent im Vorjahr deutlich zurückgegangen ist.

„Ransomware scheint einen entscheidenden Wendepunkt erreicht zu haben. Es geht nicht mehr nur um die schnelle und einfache Auszahlung“, sagt Rick Hanson, Präsident von Delinea. „Selbst wenn Unternehmen mehr in Cyber-Versicherungen investieren, die oft Ransomware-Auszahlungen in den Versicherungspolicen einschließen, stellen Cyber-Kriminelle fest, dass es für sie am erfolgversprechendsten ist, Stealth-Taktiken zu nutzen. So bleiben sie unter dem Radar und gelangen an sensible, wertvolle Informationen, um diese dann zu verkaufen.“

Mit dem neuen Hauptfokus änderten die Cyberkriminellen auch ihre Taktik. So nutzten sie nicht mehr E-Mail als bevorzugten Angriffsvektor – deren Nutzung sank von 52 Prozent auf 37 Prozent. Stattdessen zielten sie auf die Cloud (44 Prozent) und kompromittierte Anwendungen (39 Prozent). Durch eine verdeckte Vorgehensweise können die Angreifer länger unerkannt bleiben und sich so kontinuierlich Zugang zu Systemen und Daten verschaffen. Dies versetzt sie in die Lage den Schaden jederzeit zu erhöhen, wenn sie es wünschen.

Führungskräfte häufig planlos

Bei den Maßnahmen, die Unternehmen gegen Ransomware ergriffen haben, zeigten sich gegensätzliche Trends. Während 91 Prozent angaben, dass sie spezielle Budgets für Ransomware bereitstellen (gegenüber 68 % im Jahr 2022), nennen nur 61 Prozent (gegenüber 76 %), dass die Sicherheitsbudgets nach einem Angriff reduziert wurden, was auf wirtschaftliche Unsicherheit oder knappere Budgets zurückzuführen sein könnte. Obwohl die Befragten der Meinung sind, dass sie ihre Verteidigung durch höhere Ausgaben für kritische Bereiche wie Privileged Access Management (28 gegenüber 16 %) verstärken könnten, scheinen sie sich nicht im Klaren darüber zu sein, wie höhere Ausgaben zur Verbesserung der Sicherheit beitragen würden. Positiv zu vermerken ist, dass Führungskräfte und Vorstände nun zuhören: 76 Prozent gaben an, dass sich ihre Führungsriege Gedanken über Ransomware macht, wenn auch vielleicht erst nach einem Angriff.

„Die sich ändernden Strategien und Taktiken bei Ransomware-Angriffen erfordern einen mehrschichtigen Sicherheitsansatz, der das Risiko eines unbefugten Zugriffs mindert, selbst wenn die Zugangsdaten kompromittiert wurden“, sagt Joseph Carson, Advisory CISO und Chief Security Scientist bei Delinea. „Es zeigt auch die kritische Rolle, die der privilegierte Zugang in der gesamten Cybersicherheitsstrategie spielt.“

Ein kostenloses Exemplar des Berichts kann unter folgendem Link heruntergeladen werden https://delinea.com/resources/ransomware-2024-research-report.

Über Delinea
Delinea ist ein führender Anbieter von Privileged-Access-Management (PAM)-Lösungen für moderne, hybride Unternehmen. Die Delinea Platform erweitert PAM nahtlos, indem sie eine identitätsübergreifende Autorisierung bereitstellt und den Zugriff auf die kritischsten Hybrid-Cloud-Infrastrukturen sowie die sensibelsten Daten eines Unternehmens kontrolliert. Auf diese Weise werden Risiken reduziert, Compliance gewährleistet und die Sicherheit vereinfacht. Die Kundenbasis von Delinea umfasst Tausende Unternehmen weltweit und reicht von KMUs bis hin zu den weltweit größten Finanzinstituten und Unternehmen der kritischen Infrastruktur.

Firmenkontakt
Delinea Deutschland
Claudia Specht
Einsteinstraße 174
81677 München
+49 89 208048630
https://delinea.com/de/

Pressekontakt
Weissenbach PR
Felicitas Weller
Landsberger Str. 155
80687 München
089 54 55 82 02
www.weissenbach-pr.de

(Visited 27 times, 1 visits today)
Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert