Neuigkeiten Timeline

IT, NewMedia, Software
Juli 21, 2026

Robustes 5G für bestehende Netzwerke: Vitel erweitert Sortiment um den neuen 5G Adapter von Peplink

Tourismus, Reisen
Juli 21, 2026

Themen & Termine aus fünf Reisezielen (Juli/ August)

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Juli 21, 2026

KI-Kompetenzen in Unternehmen: Höhere Gehälter, aber auch längere Besetzungszeiten

Internet, Ecommerce
Juli 21, 2026

Spiritory eröffnet ersten Premium Spirituosenshop in München

Bildung, Karriere, Schulungen
Juli 21, 2026

Vom Havelufer ins Steuerhaus der „Moby Dick“

IT, NewMedia, Software
Juli 21, 2026

Sagepath Reply im Gartner® „Market Guide for Strategic Website Agencies“ 2026 gelistet

Immobilien
Juli 21, 2026

FIX&FLIP Foundation Online-Seminar mit Oliver Fischer: Praxis-Einstieg in den Immobilienhandel

Politik, Recht, Gesellschaft
Juli 21, 2026

Offene Immobilienfonds in der Krise – Ihre Rechte als Anleger

Tourismus, Reisen
Juli 21, 2026

Die Amerikanische Revolution nach dem Independence Day: Virginia erzählt 250 Jahre USA weiter

Medizin, Gesundheit, Wellness
Juli 21, 2026

„Grüner“ Balsam für Körper und Seele

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Juli 21, 2026

Versipedia macht Versicherungsexperten sichtbar

Immobilien
Juli 21, 2026

Ditenso wird offizieller Partner von Planon für die DACH-Region

Umwelt, Energie
Juli 21, 2026

Hamburg: Steht die Hafenwesterweiterung auf der Kippe?

Immobilien
Juli 21, 2026

Holger Ballwanz Immobilien sucht Handelsimmobilien und Nahversorger Immobilien zum Kauf in Deutschland

Digitalisierung des Gesundheitswesens braucht noch mehr Tempo

BIG-Vorstand zum E-Health-Gesetz

(Mynewsdesk) DORTMUND/BERLIN. Die digitale Vernetzung des Gesundheitswesens soll das neue E-Health-Gesetz weiter vorantreiben. „Es wurde Zeit, dass der Gesundheitsminister mehr Tempo in das Thema bringt“, kommentiert Peter Kaetsch, Vorstandsvorsitzender der BIG direkt gesund, den jüngsten Vorstoß des Bundeskabinetts. Die Digitalisierung müsste längst viel weiter sein, da dadurch die Qualität und Wirtschaftlichkeit der gesundheitlichen Versorgung verbessert werden könne. „Der Nutzen der Telemedizin und der elektronischen Gesundheitskarte überwiegt bei Weitem das mögliche Risiko“, ist Kaetsch überzeugt.

Kaetsch kann durchaus nachvollziehen, dass viele Menschen aufgrund der jüngsten Späh-Affären Bedenken haben, ihre Daten freizugeben. „Aber die digitale Dokumentation gerade in Verbindung mit höchstem Datenschutz ist ganz im Sinne der Patienten“, sagt Kaetsch. Der Versicherte könnte endlich eine besser abgestimmte medizinische Behandlung erhalten. Die Gemeinschaft aller Versicherten werde wiederum von unnötigen Kosten entlastet.
Digitalisierung kann Leben retten
Bei einem Notfall könnte die Digitalisierung sogar Leben retten. Von daher begrüßt Kaetsch die Vorgabe des E-Health-Gesetzes, dass Notfalldaten, etwa Angaben über Diagnosen, Unverträglichkeiten, Implantate und Allergien, ab 2018 von den Ärzten verwaltet werden. „Der Patient muss allerdings zuvor zugestimmt haben, dass seine Notfalldaten zugänglich sind. Und das ist auch gut so“, sagt Kaetsch.

Dass spätestens ab 1. Juli 2018 die Stammdaten der Patienten von den niedergelassenen Ärzten und Zahnärzten mit den aktuellen Daten bei den Krankenkassen abgeglichen und elektronisch aktualisiert werden, ist für Kaetsch „ein längst überfälliger Schritt“.
Medikationsplan sinnvoll
Sinnvoll am neuen Gesetz findet der BIG-Vorstand ebenfalls, dass jeder Patient, der mehr als drei verordnete Medikamente gleichzeitig einnimmt, künftig Anspruch auf einen schriftlichen Medikationsplan hat: „Gesundheitsschädigende Wechselwirkungen von Medikamenten können so verhindert werden.“ Dass der Medikationsplan zunächst papiergebunden eingeführt werden soll, hält Kaetsch allerdings für nicht zeitgemäß. Auch in diesem Fall sei eine zügige Digitalisierung, jedenfalls beim Datenaustausch unter den Ärzten, angezeigt.

Doch das E-Health-Gesetz hat nach Ansicht von Kaetsch auch einige Haken. So würden den Kassen und damit letztlich den Versicherten unnötige Kosten aufgebürdet. Grundsätzlich kritisiert Kaetsch: „Die Kassen kommen letztlich finanziell für die gesamte technische Umsetzung des E-Health-Gesetzes auf, in ihren Mitspracherechten spiegelt sich das jedoch nicht wider.“
Keine teuren Parallelstrukturen aufbauen
Für den Vorstand der Direktkrankenkasse ist weiterhin Voraussetzung für den Erfolg des E-Health-Gesetzes, dass unsichere und letztlich teure Parallelnetze vermieden werden. Bisher halte die Kassenärztliche Bundesvereinigung an ihren bereits bestehenden Netzstrukturen fest. „Zwei Netze erzeugen schon allein aufgrund der hohen Anforderungen an den Datenschutz völlig unnötige Kosten“, sagt Kaetsch, der eine Verschmelzung der Systeme anmahnt.

Bei aller Digitalisierung muss nach Ansicht von Kaetsch ein zentrales Prinzip gewahrt bleiben: „Ohne Einwilligung des Versicherten darf niemand auf dessen medizinischen Daten zugreifen.“

Fotomaterial: Peter Kaetsch, Vorstandsvorsitzender der BIG direkt gesund

https://www.big-direkt.de/presse/bildmaterial.html

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/exav4m

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/gesundheitspolitik/digitalisierung-des-gesundheitswesens-braucht-noch-mehr-tempo-57177

BIG direkt gesund wurde 1996 in Dortmund gegründet und ist Deutschlands erste gesetzliche Direktkrankenversicherung mit bundesweit 407.000 Versicherten. BIG direkt gesund hat ihren Rechtssitz in Berlin, der Sitz der Hauptverwaltung ist Dortmund. Die BIG beschäftigt an den operativen Standorten rund 640 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Die BIG zählt zu den finanz- und leistungsstärksten Krankenkassen Deutschlands.

Kontakt
BIG direkt gesund
Bettina Kiwitt
Rheinische Str. 1
44137 Dortmund
0231-5557-1016
bettina.kiwitt@big-direkt.de
www.big-direkt.de

(Visited 18 times, 1 visits today)
Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert