Neuigkeiten Timeline

Bildung, Karriere, Schulungen
Oktober 2, 2026

Warum lebst du nicht endlich so, wie du willst?

IT, NewMedia, Software
Oktober 1, 2026

BlackLine im Herbst 2026 mit vollem Event-Kalender

Freizeit, Buntes, Vermischtes
Oktober 1, 2026

TrockenBARF vergleichen: 10 Kriterien für gutes Hundefutter

Umwelt, Energie
Oktober 1, 2026

Der Nextpower Nachhaltigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2026: SBTi bestätigt Klimaziele, Scope-3-Emissionsintensität um 12 % gesenkt

Medizin, Gesundheit, Wellness
Oktober 1, 2026

Internationaler Tag der älteren Generation

Bildung, Karriere, Schulungen
Oktober 1, 2026

Outplacement-Kosten im Umbruch: Preise neu bewerten

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Oktober 1, 2026

SOLIT ernennt Konstantin Kavvadias zum Chief Financial Officer

Allgemein
Oktober 1, 2026

Copywriting-ki.de startet: „Eine KI, die tickt wie ein Werbetexter“

Bildung, Karriere, Schulungen
Oktober 1, 2026

Warum suchst du dir immer wieder den falschen Partner aus?

Computer, Information, Telekommunikation
Oktober 1, 2026

European Cyber Security Month: Sicheres Videomanagement und Cloudnutzung für die öffentliche Verwaltung

Umwelt, Energie
Oktober 1, 2026

Engagierte für den Klimaschutz: Europäischer Klimapakt sucht neue Botschafterinnen und Botschafter

Wissenschaft, Forschung, Technik
Oktober 1, 2026

Vier Perspektiven. Vier Gespräche.

Medien, Kommunikation
Oktober 1, 2026

Der gefährlichste Satz im Business: Ich kenne schon genug Leute

Politik, Recht, Gesellschaft
Oktober 1, 2026

Wechsel an der Spitze: August Ilg wird neuer Vorstandsvorsitzender der ANDHERI HILFE

Die D.A.S. informiert: Urteile in Kürze – Strafrecht

„Wanze“ am Auto ist verboten

Privatdetektive machen sich strafbar, wenn sie am Auto einer Person im Rahmen eines Überwachungsauftrags heimlich einen GPS-Empfänger anbringen, um deren Bewegungen zu überwachen. Dies hat nach D.A.S. Angaben der Bundesgerichtshof entschieden. Das Vorgehen der Detektive sei ein strafbarer Verstoß gegen das Bundesdatenschutzgesetz.
BGH, Az. 1 StR 32/13

Hintergrundinformation:
Immer wieder sieht man im aktuellen „Reality-Fernsehen“, wie Privatdetektive auch im deutschen (Drehbuch-)Alltag durch fremde Gärten kriechen, sich in fremde Wohnungen schleichen oder Abhör- bzw. Ortungsgeräte anbringen. Derartige Darstellungen haben jedoch wenig mit der deutschen Rechtswirklichkeit zu tun – und wer sich im Rahmen seines Arbeitsalltags allzu sehr daran orientiert, riskiert ein Rendezvous mit dem Strafrichter. Der Fall: Mitarbeiter einer Privatdetektei hatten für mehrere private Auftraggeber Überwachungen durchgeführt. Dabei ging es teils um wirtschaftliche, teils um private Interessen. Diese überschnitten sich jedoch häufig – etwa bei Ehestreitigkeiten. Die Detektive setzten bei ihrer Arbeit massiv GPS-Empfänger ein, die sie verdeckt an den Autos der Zielpersonen anbrachten. Dies diente zur Erstellung von Bewegungsprofilen. Eines Tages wurden sie jedoch bei ihrer Tätigkeit erwischt – und es folgte eine Strafanzeige. Die Detektive wurden entsprechend verurteilt, der Fall ging durch mehrere Instanzen. Das Urteil: Der Bundesgerichtshof bestätigte nach Mitteilung der D.A.S. Rechtsschutzversicherung das Urteil der Vorinstanz. Die unbefugte Erhebung nicht frei zugänglicher persönlicher Daten gegen Entgelt stelle nach § 44 Bundesdatenschutzgesetz eine strafbare Handlung dar, die mit einer Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder einer Geldstrafe geahndet werden könne. Somit sei das heimliche Anbringen von GPS-Empfängern an fremden Autos generell strafbar. Eine Ausnahme könne allenfalls bestehen, wenn ein besonders starkes berechtigtes Interesse an der Datenerhebung bestehe, wie etwa in einer Notwehrsituation. Dies sei jedoch nur im Ausnahmefall denkbar. Ob eine solche notwehrähnliche Situation vorliege, müsse vom Gericht bei einem Strafprozess jeweils geprüft werden.
Bundesgerichtshof, Urteil vom 04.06.2013, Az. 1 StR 32/13

Weitere Informationen bietet das Rechtsportal auf www.das.de/rechtsportal

Folgen Sie der D.A.S. auf Facebook, Twitter und YouTube. Sie finden dort täglich aktuelle Rechtsinfos zur freien Nutzung.

Bitte geben Sie im Falle einer Veröffentlichung des bereitgestellten Textmaterials die D.A.S. Rechtsschutzversicherung als Quelle an.

Im Falle einer Veröffentlichung freuen wir uns über einen Beleg.

Die D.A.S. ist Europas Nr. 1 im Rechtsschutz. Gegründet 1928, ist die D.A.S. heute in beinahe 20 Ländern in Europa und darüber hinaus vertreten. Die Marke D.A.S. steht für die erfolgreiche Einführung der Rechtsschutzversicherung in verschiedenen Märkten. 2012 erzielte die Gesellschaft im In- und Ausland Beitragseinnahmen in Höhe von 1,2 Mrd. Euro. Die D.A.S. ist der Spezialist für Rechtsschutz der ERGO Versicherungsgruppe und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.das.de

Kontakt
D.A.S. Rechtsschutzversicherung
Anne Kronzucker
Thomas-Dehler-Str. 2
81737 München
089 6275-1613
das@hartzkom.de
http://www.das.de

Pressekontakt:
HARTZKOM
Katja Rheude
Anglerstr. 11
80339 München
089 9984610
das@hartzkom.de
http://www.hartzkom.de

(Visited 32 times, 1 visits today)
Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert