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Spannung, Abgründe und die Suche nach Gerechtigkeit

Das Wirken von Grünenthal, Conterganstiftung und Bundesfamilienministerium

Pressetermin Gerichtsverhandlung Andreas Meyer ./. RA Karl Schucht am 15.2.2017

Das anstehende Gerichtsverfahren berührt mittelbar die historische Frage, ob es ein Zusammenwirken zwischen jeweiliger Bundesregierung durch das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ), Conterganstiftung und Grünenthal gegen die Interessen der Conterganopfer gegeben hat.

Datum: 15.2.2017
Uhrzeit: 12:00 Uhr
Ort: Landgericht Bonn, Wilhelmstraße 21, 53111 Bonn
Raum: Sitzungssaal S. 1.15 (Saalbau)

Infos zur Barrierefreiheit: http://www.lg-bonn.nrw.de/behoerde/behinderte/index.php

Am Eingang des Gerichtsgebäudes finden Einlasskontrollen statt.

Hierdurch kann es zu Wartezeiten kommen.

Bitte berücksichtigen Sie das bei Ihrer Planung.

Der vollständige Einladungstext mit kurzer Darstellung des Gegenstands des obigen Rechtsstreits und dessen Bedeutung für die Conterganhistorie ist im Anhang oder unter folgendem Link zu finden:

http://www.gruenenthal-opfer.de/Gerichtstermin_Meyer_g_Schucht_15_2_2017

Mit solidarischen Grüßen

Andreas Meyer

Der BCG ist eine Bundesorganisation für Contergangeschädigte, die frei und unabhängig von der Einflussnahme seitens der Conterganherstellerfirma Grünenthal GmbH und deren Handlangern die Interessen der Conterganopfer bundesweit vertritt. Dringlichstes Ziel des BCG ist es, den contergangeschädigten Betroffenen ein selbstbestimmtes und emanzipiertes Leben in Menschsein und Würde zu erhalten und ermöglichen. Daher setzt sich der BCG mit medienwirksamen Maßnahmen dafür ein, dass die Firma Grünenthal GmbH alle Schäden mit samt ihren Folgewirkungen für die Lebenssituation der Contergangeschädigten ersetzt. Der BCG leistet zudem individuelle Hilfe zur Selbsthilfe bei allen pädagogischen, psychologischen, medizinischen, alters- sowie pflegebedingten, sozialen und beruflichen Belangen der vertretenen Betroffenen zur Rehabilitation, Integration und gleichberechtigten Teilhabe an und in der gesellschaftlichen Lebenswirklichkeit. Der BCG ist Ansprechpartner für die Medien, die Bundesregierung, die dafür zuständigen Ministerien, Verwaltungen und Behörden zu allen Themen rund um den Wirkstoff Thalidomid. Der BCG nimmt zu allen Themen rund um den Wirkstoff Thalidomid öffentlich Stellung. Ein weiteres Thema des BCG ist von Hause aus die Korruption in all ihren gesellschaftlichen Facetten, weil der bisherige Ausgang des Conterganskandals nicht ohne das Vorhandensein von Korruption zu erklären ist. Der BCG betrachtet die Korruption als sozialschädlichste Geißel jeder Gesellschaftsordnung, weil sie die individuelle Freiheit und Unversehrtheit des Einzelnen sowie die demokratischen und sozialstaatlichen Strukturen eines jeden Gemeinwesens zerstört. Der BCG möchte daher auch zwischen den Sozialverbänden und solchen Organisationen, die sich der Offenlegung und Ächtung der Korruption angenommen haben, eine Schnittstelle bilden, in der ein Zusammenhang aufgezeigt wird zwischen der in einer Wohlstandsgesellschaft eigentlich unnötigen sozialen Bedürftigkeit und der Korruption als deren wirkliche soziale Ursache.

Kontakt
BCG – Bund Contergangeschädigter und Grünenthalopfer e.V.
Andreas Meyer
Dohmengasse 7
50829 Köln
0172 2905974
bcg-brd-dachverband@gmx.de
http://www.gruenenthal-opfer.de

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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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