COPD ist eine Volkskrankheit

Instabile Patienten brauchen anti-entzündliche Therapie

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sup.- Nicht nur Nikotinkonsum, sondern auch Schadstoff-Belastungen am Arbeitsplatz und in der Umwelt sowie nicht angemessen behandelte Atemwegsinfekte können Ursache für das Entstehen einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) sein. „Wir sehen heute öfter als früher Patienten, die nie geraucht haben und trotzdem an einer COPD leiden“, bestätigt Prof. Tobias Welte (Direktor der Klinik für Pneumologie an der Medizinischen Hochschule Hannover).

Die COPD hat sich längst zu einer Volkskrankheit entwickelt – Tendenz weiterhin steigend. In Deutschland sind Schätzungen zufolge rund 6,8 Mio. Menschen betroffen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass die COPD im Jahr 2030 bereits weltweit an dritter Stelle der Todesursachen stehen wird. Diese chronische Lungenerkrankung macht sich durch Atemnot, Husten und Auswurf bemerkbar, Ärzte sprechen deshalb von der so genannten AHA-Symptomatik.

COPD-Patienten sind oft instabil. Das heißt: Trotz der täglichen Inhalation von bronchienerweiternden Wirkstoffen (Bronchodilatatoren) ist ihre Lebensqualität durch eine ausgeprägte Symptomatik deutlich eingeschränkt und/oder ihr Zustand verschlechtert sich durch akute Krankheitsschübe (Exazerbationen), die z. B. durch Infekte ausgelöst werden können und u. a. durch Atemnot-Attacken charakterisiert sind. Solche „instabilen Patienten“ können laut Informationen von Dr. Kai-Michael Beeh (Institut für Atemwegsforschung, Wiesbaden) zusätzlich zu bronchienerweiternden von anti-entzündlichen Wirkstoffen (inhalative Steroide, ICS) profitieren. Empfehlenswert sind dann Kombinationspräparate, die beide Substanzen in einer extrafeinen Formulierung (z. B. Foster bzw. Foster Nexthaler) enthalten, damit auch die kleinen Atemwege, ein zentraler Ort des Krankheitsgeschehens bei der COPD, therapeutisch erreicht werden. In klinischer Entwicklungsphase ist zudem eine Dreifach-Kombination mit zwei langwirksamen bronchienerweiternden Wirkstoffen plus ICS, die nach Einschätzung von Dr. Beeh zu einer weiteren Optimierung der Therapie-Optionen bei schwerer COPD beitragen wird.

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