Neuigkeiten Timeline

Elektro, Elektronik
Oktober 21, 2026

Gleiches Gerät, anderer Shop, anderer Preis: Refurbles.de vergleicht Refurbished-Technik auf einen Blick

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Oktober 21, 2026

Aus für die 150-Euro-Freigrenze macht Online-Käufe aus Drittstaaten teurer

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Oktober 21, 2026

Festsetzung des Bezugspreises des laufenden öffentlichen Bezugsangebots am 22. Oktober 2026

Familie, Kinder, Zuhause
Oktober 21, 2026

Haustiere reagieren gelassen auf die Zeitumstellung am kommenden Sonntag

Garten, Bauen, Wohnen
Oktober 21, 2026

7links 2K-Pan-Tilt-Überwachungskamera IPC-945, Akku, Solar

Bildung, Karriere, Schulungen
Oktober 21, 2026

Dein Business darf zu deinem Leben passen

Essen, Trinken
Oktober 20, 2026

Zwei Abende, die in Erinnerung bleiben – Schleswig-Holstein Gourmet Festival zu Gast in der Namine Witt

Elektro, Elektronik
Oktober 20, 2026

Schukat auf der electronica: Halle C6, Stand 550

Elektro, Elektronik
Oktober 20, 2026

Pelnox erweitert das Angebot an Ag/AgCl-Leitpasten und Elektrodenfolien für medizinische Elektroden und Biosen

Allgemein
Oktober 20, 2026

Erste Messe mit kleinem Budget: RETIO veröffentlicht Checkliste für mobile Messestände

Bildung, Karriere, Schulungen
Oktober 20, 2026

Hör auf zu jammern und geh all in

Bildung, Karriere, Schulungen
Oktober 20, 2026

Lass dich niemals von deinem Plan abbringen

IT, NewMedia, Software
Oktober 20, 2026

Gemeinsam die Zukunft des Fachhandels gestalten

IT, NewMedia, Software
Oktober 20, 2026

Flexera baut Plattform für KI-Kostenmanagement aus und erweitert Ökosystem

Brände durch Lithium-Akkus nehmen zu

Das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung warnt

Brände durch Lithium-Akkus nehmen zu

Der Akku des Elektrofahrrades geht beim Laden thermisch durch. Bild: www.ifs-ev.org.

Was in der Brandursachenermittlung noch vor einigen Jahren kein Thema war, hat sich mittlerweile als typische Schadenursache etabliert. „Mit der Anzahl der Lithium-Akkus steigt auch die Zahl der Brände. Das ist kein Grund, diese Bauart zu verteufeln, doch das Risiko sollte uns allen bewusst sein“, sagt Dr. Hans-Hermann Drews, Geschäftsführer des Institutes für Schadenverhütung und Schadenforschung (IFS).

Neu auftretende technische Gefahren werden in der Regel mit großer Zeitverzögerung identifiziert und statistisch erfasst. Auswertungen der Untersuchungsdaten des IFS zeigen bereits deutlich ein steigendes Brandrisiko durch Lithium-Akkus. Betroffen sind vor allem Geräte wie Notebooks und Mobiltelefone sowie der Modellbau. Einen signifikanten Anteil haben außerdem Elektrofahrräder und andere akkubetriebene Fahrzeuge.

„Die Technologie der Lithium-Akkus ist beim Notebook im Grunde die gleiche wie beim Elektrofahrrad, nur dass der Computerakku vielleicht aus vier, der Fahrradakku aus 30 oder 40 Akkuzellen besteht“, sagt Drews. Beim Elektroauto sind es hunderte bis einige tausend Zellen. Wenn in einer Zelle ein Defekt auftritt, steigt ihre Temperatur so weit an, dass eine Kettenreaktion ausgelöst wird und viele Zellen nacheinander thermisch durchgehen. Dabei wird die gespeicherte Energie augenblicklich freigesetzt; es kommt zum Funkenschlag und zur Flammenbildung.

Lithium-Akkus werden heute in zahllosen Geräten eingesetzt, denn sie sind klein, leicht und effizient. Dafür, dass keine Brände auftreten, ist zunächst einmal der Hersteller in der Pflicht, der nur ein sicheres Produkt auf den Markt bringen darf und dabei auch voraussehbare Fehlbedienungen berücksichtigen muss. Das gelingt im Zusammenhang mit Lithium-Akkus nicht immer, wie zahlreiche Rückrufe belegen.

Davon abgesehen sind Lithium-Akkus allerdings generell empfindlich, was Handhabungsfehler angeht. Um Schäden zu vermeiden, sollten sie ausschließlich mit dem vom Hersteller empfohlenen Ladegerät und -kabel geladen werden. Auch extremen Temperaturen und Nässe sollte man sie nicht aussetzen. „Vergessen Sie Ihren Fahrradakku also nicht über den Winter in der kalten Garage“, mahnt der Schadenforscher.

Die große Mehrzahl der Akkubrände entsteht in der Ladephase. Darum rät das IFS, Lithium-Akkus in einem Raum mit Rauchmelder und nicht in der Nähe brennbarer Gegenstände zu laden. Ist ein solcher Akku sichtbar beschädigt oder hat sich gar das Gehäuse verformt, darf er auf keinen Fall mehr benutzt werden.

Das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung e. V. wurde 1976 gegründet. Es geht zurück auf das Brandverhütungslabor, das 1884 von der Schleswig-Holsteinischen Landesbrandkasse ins Leben gerufen wurde. Heute hat der Verein mit Hauptsitz in Kiel bundesweit neun Standorte. Ein Team aus Naturwissenschaftlern und Ingenieuren untersucht im Schwerpunkt Brand- und Brandfolgeschäden, Leitungswasser- und Feuchteschäden. Die Erkenntnisse aus den Ursachenermittlungen dienen der allgemeinen Schadenverhütung und werden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Kontakt
IFS Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer e. V.
Ina Schmiedeberg
Preetzer Straße 75
24143 Kiel
0431 – 7 75 78 – 10
schmiedeberg@ifs-ev.org
http://www.ifs-ev.org

(Visited 55 times, 1 visits today)
Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert