Neuigkeiten Timeline

Tourismus, Reisen
Oktober 26, 2026

Mit dem Zug von Bangkok nach Singapur reisen

Politik, Recht, Gesellschaft
Oktober 26, 2026

Kündigen24: Digitale Kündigung und Vertragsverwaltung

Medien, Kommunikation
Oktober 26, 2026

Anschlussklar – Neuer Internetvergleich beginnt beim Alltag

Kunst, Kultur
Oktober 26, 2026

TALADIDDLE: Masterclass mit Claudio Spieler und Claus Hessler bei drum-tec

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Oktober 26, 2026

Kingsmen Resources: Hochgradige Silber-Gold-Chance in Mexiko!

Immobilien
Oktober 26, 2026

ServicedApartment.de: Fünf Punkte für Geschäftsreisen

Handel, Dienstleistungen
Oktober 26, 2026

Von Zeus bis Aphrodite: Premiumkaffee als ganze Bohne

Immobilien
Oktober 26, 2026

Leibrenten-Check

Handel, Dienstleistungen
Oktober 26, 2026

GoldWert-Sparplan: Erfahrungen der Frankfurter Metallkasse GmbH von Arbeitgebern

Medizin, Gesundheit, Wellness
Oktober 26, 2026

Diatech Pharmacogenetics übernimmt SensoQuest und bringt Labcycler als Einstieg in das Geschäft mit Laborgeräten auf den Markt

Computer, Information, Telekommunikation
Oktober 26, 2026

KI-Telefonassistent für Steuerkanzleien: livestep automatisiert den Mandantenempfang

Freizeit, Buntes, Vermischtes
Oktober 26, 2026

Pankow sucht Superhelden: An Halloween gibt’s Cape und Medaille für Nachwuchshelden!

Tourismus, Reisen
Oktober 26, 2026

Masfout: Natur und Kultur im Hajar-Gebirge von Ajman

Tourismus, Reisen
Oktober 26, 2026

Ente gut, alles gut: Sphere Tim Raue serviert den Winter auf dem Berliner Fernsehturm

BGH: Werbung mit gesundheitsbezogenen Angaben

BGH: Werbung mit gesundheitsbezogenen Angaben

BGH: Werbung mit gesundheitsbezogenen Angaben

Gesundheitsbezogene Angaben bei Lebensmitteln sind nur zulässig, wenn sie nicht gegen die Health Claims Verordnung verstoßen. Das hat der BGH erneut klargestellt (Az.: I ZR 167/16).

Bei Werbung mit gesundheitsbezogenen Angaben auf Lebensmitteln müssen Unternehmen aufpassen, dass die Angaben im Einklang mit der Health Claims Verordnung stehen. Die gesundheitsbezogenen Angaben müssen stoffbezogen und nicht produktbezogen sein oder die behauptete positive Wirkung muss wissenschaftlich belegt sein. Ansonsten verstößt die Werbung gegen die Health Claims Verordnung und gegen das Wettbewerbsrecht, erklärt die Wirtschaftskanzlei GRP Rainer Rechtsanwälte.

Mit Beschluss vom 6. Dezember 2017 stellte der Bundesgerichtshof erneut klar, dass die Bezeichnung „Detox“ eine spezifische gesundheitsbezogene Angabe sei und wies die Revision eines Tee-Herstellers gegen ein Urteil des OLG Bamberg zurück (Az.: 3 U 32/16). Der Tee-Hersteller hatte zwei Kräuterteemischungen mit der Bezeichnung „Detox“ beworben. Dagegen klagte ein Wettbewerbsverband. Die Bezeichnung sei irreführend und stelle eine unzulässige gesundheitsbezogene Angabe dar. Das OLG Bamberg gab der Klage statt.

Beim Durchschnittsverbraucher werde durch die Angabe „Detox“ der Eindruck erweckt, der Tee habe eine entgiftende Wirkung und führe zu einer Verbesserung des Gesundheitszustands. Es handele sich um eine spezifische gesundheitsbezogene Angabe, die mangels eines wissenschaftlichen Nachweises unzulässig sei. Die Revision gegen das Urteil wurde vom BGH zurückgewiesen. Die Bezeichnung „Detox“ sei nicht nur ein allgemeiner Verweis auf Vorteile für die Gesundheit, sondern eine spezielle gesundheitsbezogene Angabe.

Wenn die den Produkten durch ihre Bezeichnung zugeschriebene Entgiftung des Körpers nach dem Verbraucherverständnis eine physiologische Wirkung darstellt und eine solche Wirkung tatsächlich nicht besteht und sich daher auch nicht wissenschaftlich nachweisen lässt, sind entsprechende spezielle gesundheitsbezogene Angaben unzulässig, so der BGH.

Zu der Frage, ob sich der Vertrieb von Tees mit der Bezeichnung „Detox“ mit der Health Claims Verordnung vereinbaren lässt, gebe es inzwischen eine gefestigte Rechtsprechung, stellte der BGH mit Verweis auf Urteile des OLG Celle und OLG Düsseldorf klar.

Bei Werbung mit gesundheitsbezogenen Angaben kann es schnell zu Verstößen gegen das Wettbewerbsrecht kommen. Abmahnungen, Schadensersatzforderungen oder Unterlassungsklagen können die Folge sein. Im Wettbewerbsrecht kompetente Rechtsanwälte unterstützen Unternehmen bei der Abwehr oder auch Durchsetzung von Forderungen wegen Verstößen gegen das Wettbewerbsrecht.

https://www.grprainer.com/rechtsberatung/gewerblicher-rechtsschutz-und-markenrecht/werbung.html

GRP Rainer Rechtsanwälte ist eine internationale, wirtschaftsrechtlich ausgerichtete Sozietät. An den Standorten Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München, Stuttgart und London berät die Kanzlei insbesondere im gesamten Wirtschaftsrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht sowie im Kapitalmarktrecht und Bankrecht. Zu den Mandanten gehören nationale und internationale Unternehmen und Gesellschaften, institutionelle Anleger und Privatpersonen.

Kontakt
GRP Rainer Rechtsanwälte
Michael Rainer
Augustinerstraße 10
50667 Köln
02212722750
0221-27 22 75-24
info@grprainer.com
http://www.grprainer.com

(Visited 51 times, 1 visits today)
Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert