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Berliner Singakademie mit Bach und Schubert

Konzertkalender Berliner Singakademie
Mit einem großen Konzert beginnt die Berliner Singakademie die Passionszeit im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie.
Der Anlass für Bachs Kantate „Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu Dir“ mag ein Buss-Gottesdienst oder ein Begräbnis gewesen sein. Sie ist eine der ältesten Kantaten, die aus seiner Mühlhausener Zeit stammt.
Daneben steht im Konzert der Berliner Singakademie die Messe Nr. 6 Es-Dur von Franz Schubert.
Komponiert wenige Wochen vor seinem frühen Tod im November 1828, hat er die Uraufführung nicht mehr erlebt. Die Komposition gehört zu den großen romantischen Vertonungen des lateinischen Messtextes und besitzt geradezu sinfonischen Charakter. Orchester und Chor sind die bestimmenden Gestalter des Werkes, die Solisten sind stets eingebunden in den Klang des Chores.
Die in weiten Teilen dunkele Färbung wird von Musikwissenschaftlern mit Schuberts Todesahnungen in den letzten Wochen seines Lebens in Verbindung gebracht.

Unter der Leitung von Achim Zimmermann musizieren die Berliner Singakademie und das Deutsche Kammerorchester Berlin sowie die Solisten Barbara Kind (Sopran) Bogna Bartosz (Alt), Thomas Volle (Tenor), Ralph Eschrig (Tenor) und Jörg Gottschick (Bass)

Sonntag 12. März 2017, 20:00 Uhr, Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin
Karten 14 Euro (PK V) bis 34 Euro (PK I)
Standort: Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin
Strasse: Herbert-von-Karajan-Straße 1
Ort: 10785 – Berlin (Deutschland)
Beginn: 12.03.2017 20:00 Uhr
Ende: 12.03.2017 22:30 Uhr
Eintritt: 29.00 Euro (inkl. 19% MwSt)
Buchungswebseite: http://berliner-singakademie.de/konzertkalender/

Die Berliner Singakademie ist einer der bedeutenden Chöre der Bundeshauptstadt. Mit regelmäßigen Chorkonzerten der Chorsinfonik und der a-cappella-Literatur gestaltet die Berliner Singakademie das Konzertleben in der Stadt maßgeblich mit. 1963 neu gegründet, aber in der künstlerischen Tradition der alten Singakademie stehend, erarbeitet sie Chormusik aller Epochen von der Renaissance über das Barock, die Klassik, die Romantik bis hin zur anspruchsvollen zeitgenössischen Chormusik von Komponisten wie etwa Georg Katzer. Er schrieb im Auftrag des Chores Medea in Korinth nach dem Roman von Christa Wolf, die selbst gemeinsam mit Gerhard Wolf das Libretto zu diesem Werk verfasste. Zum Selbstverständnis des Chores gehört es, neben der Pflege des traditionellen Repertoires auch Werke aufzuführen, die eher selten gespielt werden. So wurde beispielsweise im Oktober des Jahres 2016 Die Geisterbraut von Antonin Dvorak im Konzerthaus Berlin aufgeführt.
Gastspielreisen führten den Chor ins europäische und außereuropäische Ausland. So sang er im Oktober 2015 mehrere Konzerte, u.a. die Missa Solemnis von Ludwig van Beethoven in Südafrika.
Seit 1989 leitet Achim Zimmermann den Chor, der zumeist im Konzerthaus Berlin, in der Philharmonie, aber auch in der Gethsemanekirche und der Nikolaikirche in Stadtmitte, dem Stadtmuseum Berlin, auftritt.
Zu den musikalischen Partnern der Berliner Singakademie zählt das Konzerthausorchester, die Kammerakademie Potsdam, das Deutsche Kammerorchester, das Orchester der Komischen Oper sowie namhafte Gesangssolisten.

Kontakt
Berliner Singakademie
Nikolaus Sander
Charlottenstr. 56
10117 Berlin
030 / 2030 92 327
buero@berliner-singakademie.de
http://www.berliner-singakademie.de

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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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