Neuigkeiten Timeline

Auto, Verkehr
Oktober 28, 2026

E-FLAT von Robert Tönnies: 10 Jahre E-Auto-Leasing

Essen, Trinken
Oktober 28, 2026

Zurück in die Zukunft: Wo früher die Großeltern Lebensmittel verkauften, eröffnet jetzt ihr Enkel einen Automatenstore

Medien, Kommunikation
Oktober 28, 2026

Radio ü65 feiert ein halbes Jahr: Wenn Lebensgeschichten auf Sendung gehen

Handel, Dienstleistungen
Oktober 28, 2026

Akeneo setzt Agenten in der Produktdatenpflege ein: mehr Automatisierung, volle Kontrolle

Kunst, Kultur
Oktober 28, 2026

Gwen & Stan – das Satirical live in München & Umland 2026/2027

IT, NewMedia, Software
Oktober 28, 2026

Open4AI: Perspectix öffnet Entwicklung und Pflege ihrer Produktkonfiguratoren für KI

Kunst, Kultur
Oktober 28, 2026

SAXA | EINTRACHT FRANKFURT ADLER

Internet, Ecommerce
Oktober 28, 2026

Die Bedeutung von Kunststoff im E-Commerce

IT, NewMedia, Software
Oktober 28, 2026

Persönliche KI-Agenten: Den Kunden zu kennen, ist nicht dasselbe wie seine Erlaubnis zum Handeln zu haben

Freizeit, Buntes, Vermischtes
Oktober 28, 2026

Ein kleiner Wind auf Spurensuche: Neues Bautzener Weihnachtsbuch „Pusti und die Weihnachtsgeheimnisse von Bautzen“

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Oktober 28, 2026

TTPCG® arbeitet an KI-Butlern, die Kunden und Franchisenehmern dienen werden

Tourismus, Reisen
Oktober 28, 2026

Hundestrand heißt nicht ohne Leine

Medizin, Gesundheit, Wellness
Oktober 28, 2026

Progressive Muskelentspannung in Wuppertal: Neuer Kurs ab 11.11.2026

Immobilien
Oktober 28, 2026

Besonderheiten beim Verkauf von Grundstücken

Berliner Pflegebündnis gegründet

Berliner Senat für Arbeit und Integration initiiert Bündnis mit rund 20 Akteuren für die langfristige Fachkräftesicherung in der Altenpflege.

Unter Federführung der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen startete am 15. Mai das Berliner Bündnis für Fachkräftesicherung in der Altenpflege. Mit an Bord sind die Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales, die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft sowie weitere rund zwanzig Akteurinnen und Akteure, u.a. Arbeitgeberverbände, die Arbeitsagentur, Wohlfahrtsverbände, Kranken- und Pflegekassen und Arbeitnehmervertretungen.

Dilek Kolat, Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, betonte: „Ich freue mich, dass die wichtigsten Akteure der Stadt ihre Bereitschaft erklärt haben, sich in unserem Bündnis zu engagieren. Wir möchten mehr Menschen für die Altenpflege gewinnen und bereits Beschäftigte auch halten, deswegen setzen wir uns mit der Landesinitiative das Ziel, eine wertschätzende Unternehmenskultur in den Einrichtungen der Altenpflege zu fördern“. Mit dem jetzt gegründeten Bündnis sei ein guter Anfang gemacht. Sie forderte weitere Partner auf, sich dem Bündnis für die Altenpflege anzuschließen.

„Erfreulicherweise entschieden sich in den letzten Jahren immer mehr Berlinerinnen und Berliner für einen Beruf in der Altenpflege“, sagte Gesundheits- und Sozialsenator Mario Czaja. „Um langfristig dem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken und eine gute Qualität in der Pflege zu gewährleisten, müssen wir jedoch gemeinsam mit allen Akteuren für eine Verbesserung der Ausbildungs- wie Arbeitsbedingungen in der Altenpflege arbeiten. Dazu gehört neben der Frage der Vergütung auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, gesundheitliche Aspekte sowie eine höhere Wertschätzung der Arbeit der Pflegenden. Nur so schaffen wir es einerseits, die Zahl der Auszubildenden zu erhöhen, aber vor allem auch die häufig schnellen Ausstiege aus dem Beruf zu vermeiden.“

Senatorin Dilek Kolat skizzierte die Folgen des demografischen Wandels in den kommenden Jahren: Die Zahl der Pflegebedürftigen in Berlin werde sich von jetzt rund 100.000 auf 170.000 im Jahr 2030 erhöhen – gleichzeitig nehme die Zahl der Menschen im Erwerbsalter ab. Der Mangel an Fachkräften in der Altenpflege sei schon jetzt deutlich spürbar. Um dem zu begegnen, gelte es, die Akteure miteinander zu vernetzen und Synergien zu schaffen. In Gesprächen werden die Bündnispartner dazu konkrete und verbindliche Maßnahmen erarbeiten. Handlungsfelder sind sowohl die Steigerung der Attraktivität der Arbeit und Ausbildung in der Pflege als auch die Qualifizierung arbeitsloser Menschen. Auch die Weiterentwicklung der Pflegeberufe und neue Angebote in der Altenpflege, die die Vielfalt der Lebensentwürfe in Berlin widerspiegeln, gehören zu den wichtigsten Themen.

Um zielgerichtet Fachkräftepotenziale zu entwickeln und zu reaktivieren, müssten laut Kolat nicht nur Ausbildungsanstrengungen verstärkt werden – wie z. B. Maßnahmen zur Reduzierung von Ausbildungsabbrüchen oder eine besondere Förderung von jungen Menschen mit Migrationshintergrund. Wichtig sei auch die Nachqualifizierung Arbeitsuchender, die bereits berufliche Erfahrungen in der Pflege mitbringen.

Die Landesinitiative „Für ein gutes Leben im Alter in Berlin – Qualitäts- und Qualifizierungsoffensive für Fachkräftesicherung in der Altenpflege“ startete im Frühjahr 2011 mit einem Fünf-Punkte-Programm zur Verbesserung der Wertschätzung und der Rahmenbedingungen in der Altenpflege. Auf den Weg gebracht wurden seitdem zum Beispiel Maßnahmen für den Erfahrungs- und Erkenntnistransfer in den Bereichen Steigerung der Attraktivität des Berufs Altenpfleger/in, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Migrationshintergrund in der Pflege, Ausbildung, Weiterbildung, Quereinstiege und Nachqualifizierung.

Mit dem „Berliner Bündnis zur Fachkräftesicherung in der Altenpflege“ beginnt die zweite Phase der Berliner Landesinitiative. Sie setzt das Vorhaben des Bundesfamilienministeriums, dem Fachkräftebedarf in der Altenpflege zu begegnen, auf Landesebene um. Mehr Infos

Pressekontakt
Maria-Anna Wildermann
Mobil 0176 – 311 298 56
presse@wertarbeitgmbh.de
Portal zu politischen Themen in der Altenpflege in Berlin

Politikberatungsgesellschaft

Kontakt:
Wert.Arbeit GmbH Berlin
Maria-Anna Wildermann
Torstraße 124
10119 Berlin
0176 311 298 56
a.wildermann@dcmn.com
http://www.dcmn.com

(Visited 19 times, 1 visits today)
Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert